Dienstag, 23. Mai 2017

AUFERSTANDENES LEBEN VON GOTT

Als Christen glauben wir an die Auferstehung Jesu Christi. Nach der Kreuzigung des Herrn trat der Heilige Geist in das Grab ein, wo Er lag und Ihn auferstanden hatte. Darum singen wir zu Ostern, daß Christus aus dem Grabe siegreich über seine Feinde auferstanden ist und jetzt herrscht Er für immer mit den Heiligen.
Wir glauben auch daran, dass wir durch die Macht Christi wieder auferstehen werden. Das wird passieren, wenn Jesus zurück kommt. Die Schrift sagt, dass alle von uns in einem Augenblick verwandelt werden (siehe 1.Korinther 15:52). Der Heilige Geist wird uns von dieser Erde mit unvergänglichen Körpern auferwecken und uns in die Gegenwart des Herrn stellen. Dies ist die auferstandene Macht, die Paulus in seinen Briefen beschreibt - die Macht eines Gottes, wer die Toten auferweckt!
Ich möchte dich zeigen, dass Christus immer noch die Toten auferweckt. Ich spreche jetzt von dem auferstandenen Leben, das Gott zu denen bringt, die geistig tot sind. Paulus beschreibt diese Art von lebensgebender Macht in seinem Brief an den Ephesern:
„Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.
Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet!  Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus“ (Epheser 2:1-6). 

Montag, 22. Mai 2017

JESU WILL ALTE MUSTER ZERSTÖREN - Gary Wilkerson

Wenn wir von Furcht gebunden sind, kann es uns nicht ermöglichen, Glauben zu haben. Aber Jesus hat ein Heilmittel für unsere Angst. Am Laubhüttenfest stand Er auf und erklärte: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen“ (Johanner 7:37-38).
Wenn unser ängstliches Herz erfrischt ist, ist es eine Sache, die in uns fließt und zwar Mut: „Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt“ (Philipper 4:13). Viele Christen kennen diesen Vers als eine kostbare Versprechung. Aber es ist mehr als das - es ist eine Wircklichkeit. Zum Beispiel müssen wir nicht Mut beweisen, um über Jesus zu bezeugen, weil Er es versorgt. In der Tat, Er bewirkt es, so dass es in uns fließt.
Diese Verwandlung geschieht in zwei Arten: (1) umstandsbedingt Erfrischung und (2) Kernauffrischung. Wenn Gott unsere Umstände erfrischt, ändert Er alte Muster. Schauen wir uns zwei alltägliche Bereiche an: Finanzen und Ehe. Wenn du in finanzielle Schwierigkeiten bist, kann er dich erfrischen, indem Er deine ungesunden Ausgabenmuster zeigt
 und dich davon überzeeugt, diese zu ändern. Er kann dich dazu führen, finanzielle Beratung zu suchen, die dir helfen kann, diese Muster zu ersetzen und ein kluger Verwalter zu werden.
Er kann alte Muster in deiner Ehe zerstören; diese Muster, die dich in gehärtenen, lieblosen Wegen bleiben halten. Sehr viele Ehepaare sagen zueinander: „Du bist immer so“ oder „Du hast das vor fünf Jahren getan“ oder „Du wirst es nie ändern.“ Die wichtige Frage für jedes Ehepaar ist: „Wie kann ich das Beste für meinen Ehepartner glauben und mich immer noch in einer realistischen Art mit unseren Problemen beschäftige?“ Es beginnt mit dem Refresh-Knopf. Sehr wenige Beziehungsprobleme werden über Nacht gelöst; die meisten benötigen fleißig Gnade jeden Tag.
Denke bitte daran, Jesus ist bereit, uns mit reichlicher Gnade zu erfrischen, jedes Mal, wenn wir es brauchen.

Samstag, 20. Mai 2017

SICH FRONTAL DEM FEIND STELLEN - Nicky Cruz

In einem Psalmen von König David, die am meisten zitiert aber noch nicht verstandenen ist, sagt er: „Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich“ (Psalm 23:4). Ich glaube nicht, dass David Gott bat, dieses Unheil zu entfernen; Er bat darum, zum Kampf gestoßen zu werden, und dazu gezwungen zu werden, sich dem Feind zu stellen. Er war bereit, mit Satan in den Krieg zu gehen, nicht vor ihm zu verstecken!
Als der Apostel Paulus seinen Brüder Hoffnungen machte, um sich an ihren Zweck als Christen und ihre Belohnung im Himmel zu erinnern, sagte er ihnen, „so ermuntert nun einander mit diesen Worten!“ (1.Thessaloniker 4:18). In Wirklichkeit sagte er: „Ermutert sich untereinander in unserem Kampf gegen den Bösen.“
Und als Jesus seinen Jüngern versprach, dass der Beistand nach Seinem Tod kommen würde, war es eine Ankündigung von einem Krieg. Der Heilige Geist würde ihnen Hoffnung gegenüber der geistige Kriegsführung machen und befähigen, die es kommen sollte. Dies ist eine Größe des Geistes Gottes, die sehr wirklich ist, aber sehr selten zu verstehen und zu umarmen ist.
Wenn du Gottes Geist beim Arbeiten in voller Herrlichkeit auf der Erde sehen willst, reise dann in die Schlachtlinien, wo der Krieg zwischen Gut und Böse - der Kampf um die menschlichen Seelen - mit Intensität bekämpft wird. Wenn du Satans Zorn fühlen willst, verbringst du nur einige Zeit in seinem Reich und sprich mit den Leuten, die er in Knechtschaft hält und sie über Jesus erzählt. Betrachte ihn, wie er seinen hässlichen Kopf hebt, um zu versuchen, dich einzuschüchtern und zu verspotten.
Nichts macht Satan wütend oder nervöser, als wenn jemand von Gottes Volk die Taschenlampe der Gnade in die feuchte Dunkelheit seiner Gefägniszelle trägt. Das ist, wenn er am härtesten kämpft und wenn wir sehen, dass der Heilige Geist am stärksten scheint.
Nicky Cruz is ein international bekannter Evangelist und prominenter Autor; er kannte Jesus und änderte sein Leben, das von voller Gewalt und Verbrechen war, nach einer Begegnung mit David Wilkerson in New York City im Jahr 1958. Die Geschichte seiner dramatischen Bekehrung wurde zuerst im Buch „The Cross und the Switchblade” von David Wilkerson und dann später in seinem eigenen meistverkauften Buch „Run, Baby, Run” erzählt.

Freitag, 19. Mai 2017

GOTTES LIEBE SEHEN UND ERFAHREN

Tragischerweise, ist die religiöse Welt seit Jahrhunderten geteilt. Durch die Generationen setzten sich schreckliche Teilungen zwischen Christen auseinander. Bruder setzten sich gegen Bruder auseinander, Schwester gegen Schwester, und ganze Konfessionen sind ruiniert worden.
Die Wahrheit ist, ich liebe meinen Bruder ehrlich, nur wenn ich neben ihm in der Anbetung Jesu stehen kann. Ich weiß, dass ich meinen Bruder wirklich lieb habe, wenn ich vertrauensvoll vor Christi Thron stehen kann, weil ich weiß, dass ich nichts in meinem Herzen gegen ihn habe. Und ich weiß, dass ich wirklich meinen Bruder liebe, wenn ich die gleiche Liebe zu ihm habe, die Jesus mir gezeigt hat.
Also, wie lieben wir uns wirklich, wie Christus uns liebt?
Es passiert, wenn wir denen vergeben, die uns verletzt haben, so wie Christus uns vergeben hat.
Es passiert, wenn wir den rückfalligen Mensch erreichen, und alles in unserer Macht machen, um ihn wiederherzustellen.
Es passiert, wenn wir uns andere besser als wir selbst achten.
Lieber Heiliger, ich bitte dich inständig darum: Lege alle Bitterkeit, Streit und Respektlosigkeit auf. Behindere bitte nicht den Segen Gottes in eurem Leben und Haus. Gehorche Seinem neuen Gebot zu dir und erinnere dich an sein Wort: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (siehe Johannes 13:35). Die Verlorenen sehen und erkennen die Liebe Gottes durch sein gehorsames, fröhliches, opferndes Volk - die Kirche. Amen!
„Nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst“ (Philipper 2:3). 

Donnerstag, 18. Mai 2017

DEUTLICHE PREDIGTEN

Die Welt braucht deutliche Predigten - mächtige persönliche Beispiele - von Gottes Liebe.
In Johannes 17:21, betete Jesus: „Damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (meine Kursivschrft).
Denke bitte daran: Auch in Seinen letzten Stunden wünschte Jesus sich immer wieder über die verlorene Menschheit. Und Er gab Seiner kirchenspezifischen Führung, wie man diese verlorenen Massen gewinnen kann. Berücksichtige bei Seinen endgültigen Worte über das Thema: „Sei wie ein! Setze alle Streit und Trennung beiseite, damit die Welt an mich glauben kann.“
Du kannst vielleicht denken: „Das klingt so einfach. Ist das wirklich, wie die Kirche verhärtenden Herzen erreichen soll? Wenn uns gegenseitig lieben, gibt es uns übernatürliche Macht, um Hass zu bekämpfen?“
Die Antwort ist ja, ja und ja - absolut! Gemäss Jesus ist die mächtige Gottes Liebe der Welt durch die treue Liebe zwischen seinem Volk offenbart.
In diesem Augenblick ist eine der ersten Strategien von Satan gegen die Kirche, Teilung und Streit zu verusachen. Überall, wo ich in den Leib Christi welweit sehe, bin ich davon überzeugt, dass Horden von Dämonen in kirchlichen Mauern zugewiesen wurden. Und ihr Ziel ist es, die Liebe der Christen untereinander zu zerstören.
Die Strategie des Teufels ist subtil: Er beginnt den Streit Rasse gegen Rasse und Reich gegen Armen im Leib Christi. Das Rassenproblem wird speziell durch Fernsehen und andere Medien ernährt. Ich habe diesen Rassenhass seit Jahren nicht mehr gesehen, und jetzt ist es die Mauern des Hauses Gottes infiltriert.
Ich danke Gott, dass die Times Square Kirche ohne Farblinien und ohne Unterscheidung zwischen Reichen oder Armen aufgewachsen ist. Alle, die durch unsere Türen kommen, werden mit der gleichen Aufmerksamkeit und freundlichen Liebe behandelt. Wir haben den Segen Gottes seit vielen Jahren genossen und ich glaube, das ist zum Teil, weil 

Mittwoch, 17. Mai 2017

DIE AUFMERKSAMKEIT EINER VERLONENE GENERATION ZU BEKOMMEN

Während Seiner Zeit mit den Jüngern kurz vor seiner Kreuzigung, warnte Jesus, „sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu tun“ (siehe Johanner 16:2). Was für eine Abschiedsnachricht!
Doch zur gleichen Zeit gab Jesus ihnen einige Führungsworte, wie sie ihre Generation erreichen konnte, nachdem Er weg war. Diese Führung hatte nichts mit Methoden für die Evangelisation zu tun. Jesus hatte bereits den Jüngern gesagt, dass sie in die ganze Welt gehen sollten, um das Evangelium zu predigen, und es war klar, dass sie die Macht des Heiligen Geistes brauchen würden, um das zu tun.
Jesus sagte ihnen deutlich: „Wenn ihr diesem neuen Gebot gehorcht, werdet ihr alle Menschen wissen, wer ihr seid. Und ihr werdet genau wissen, wo ihr steht. Sie können euch hassen, euch Fanatiker nennen und euch aus ihren Synagogen ausschließen, aber ihr werdet wissen, dass ihr Mein seid.“
Hier ist, was Jesus seinen Jüngern erzählte: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt“ (Johanner 13:34, meine Kursivschrift). Das ist keine Option. Es ist das Gebot Jesu. Und von dahin muss jede evangelistische Bemühung beginnen.
Schau mal, die Schrift macht deutlich, dass wir die Armen ernähren sollen, und die Kirche wird das immer treu tun. Wir sollen viele gute Werke machen, da die wir Christus mutig predigen. Aber um die „grobe Dunkelheit“ zu durchdringen, müssen wir dieses neue Gebot von Jesus festhalten. Christus erklärt: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (13:35, meine Kursivschrift).
Nach Jesu wird nur diese besondere Liebe - eine Liebe zu den Nächsten - die Aufmerksamkeit einer verlorenen Generation gewinnen. Es ist die gleiche Art von selbstloser, opferbereiter Liebe, die Jesus jedem von uns zeigt. Und solche Liebe für unsere Gemeinde in Christus kann nicht im Wort allein erfüllt werden, sondern muss in der Tat sein.

Dienstag, 16. Mai 2017

WUNDERBARES GOTTES BARMHERZIGKEITSANGEBOT - Gary Wilkerson

In diesen Tagen wird es über den ängstlichen Zustand unserer Welt geredet. Viele Nationen sind beunruhigt und am Rande der wirtschaftlichen Katastrophe. Doch inmitten all dieser Furcht und Verwirrung, liebt und rettet Gott immer noch die verlorenen Seelen.
Sein wunderbares Rettungswerk ändert sich nie - es ist nicht von der Wirtschaft betroffen. Sein liebvoller und überzeugender Heiligen Geist wird nicht durch die Bedingungen von Wall Street oder die globale Finanzierung behindert. Gottes rettende Macht war niemals durch abgenommene Bankkonten begrenzt.
Die Tatsache ist, dass unser Herr niemals seine Verheißungen ändert. Sie sind immer „Ja und Amen“ in allen Zeiten und unter allen Umständen (siehe 2. Korinther 1:20). Gott hat nicht versprochen, alle unsere Bedürfnisse zufrieden zu stellen, außer wenn wir arbeitslos sind. Und Er versprach nicht, Jehova Jireh zu sein, unser Versorger, außer wenn ökonomische Zeiten ängstlich werden.
Die Verheißungen unseres Herrn ändern sich nie! Und das schließt sein Verheißung ein, die verlorenen Leute zu retten. Als Gott uns befohlen hat, in die ganze Welt zu gehen, um die Ungerettenen zu gewinnen, hat Er keine Ausnahmenklausel eingeschlossen. Er sagte nicht: „Predige das Evangelium meines Sohnes Jesus Christus allen Völkern - außer in schwierigen Zeiten.“ Und Er sagte niemals: „Glaube an die Rettung vieler Menschen - außer wenn es ein großes Schütteln in der Welt gibt.“
Gott sei Dank, er hat nie gesagt, die Welt ist zu böse, zu hartherzig, auch über die Lust geworden, dass sie durch seine gute Nachricht erreicht werden kann. In keinem Zeitpunkt der Geschichte hat der Herr Seine zärtlichen Barmherzigkeit beschränkt - und Er wird es niemals tun. In diesem Augenblick konnte Amerika und der restlichen Welt noch das Gericht verschonen - wenn es tiefe Reue gibt. Natürlich würde eine solche Reue eine große Demütigung und eine große Rückkehr zum Herrn erfordern. Aber unser Gott hat sein wunderbares Barmherzigkeitsangebot niemals gekündigt.

Montag, 15. Mai 2017

DIESER FELS WAR CHRISTUS - Gary Wilkerson

Als die Gemeinde der Söhne Israel in der Wüste waren, dürsteten sie nach Wasser und begannen mit Mose zu murren. Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt? Um mich und meine Kinder und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen...? Da schrie Mose zum HERRN und sagte: Was soll ich mit diesem Volk tun? Noch ein wenig, so steinigen sie mich. Und der HERR antwortete Mose: Geh dem Volk voran und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Auch deinen Stab, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, nimm in deine Hand und geh hin! Siehe, ich will dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten. Dann sollst du auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so dass das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so vor den Augen der Ältesten Israels“ (2.Mose 17:3-6).
Die Details dieser Szene - und des Mitgefühls Gottes für das Volk - wird durch das Opfer Jesu wiedergegeben. Christus ist der Fels, der für unsere Übertretungen geschlagen wurde, als wir verloren und wanderten. Und Er ist das lebendige Wasser, das uns aufrechterhielt. Paulus sagt uns, „denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind ... denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Christus“ (1.Korinther 10:1, 4).
Die Szene in der Wildnis zeigt, was Jesus für die murrenden Menschen tut: Er nimmt ihre Strafe an. Er erklärt: „Ich werde für sie verurteilt sein; ich werde gepeischt werden; ich werde an ihrem Platz ans Kreuz genagelt werden - so können sie ein überflüssiges Leben bekommen.“ Einige Christen verlor dieses großartige Geschenk, indem sie sich der Bitterkeit anhielten. Paulus sagt weiter, „An den meisten von ihnen aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen“ (10:5-6).
Unser Leben kann in Bitterkeit schwachen werden, oder wir können von der schönen Gnade, die Gott uns anbietet, wiederbelebt werden - es ist unsere Auswahl.

Samstag, 13. Mai 2017

WELCHE IST DAS PROBLEM? - Jim Cymbala

Die große Versuchung im Christentum heute ist es, unsere Botschaft so angenhem für die Menschenmenge zu machen, dass wir das Element des Feuers verlieren. „Johannes antwortete allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen“ (Lukas 3:16).
Unsere Gottesdienst sind mit Süßigkeiten und Kleinigkeitengefüllt. Aber das wird das Reich nicht erweitern und auch Jesus wird nicht verherrlicht. Die Menschen können zu Gott nicht ohne Gottes feuriges Werk des Heiligen Geistes kommen.
Ich werde niemals eine persönliche Erfahrung mit Gott vergessen, als ich im Dienst neu war. Ich betete allein bevor einem Dienst von Dienstagabend. Zu dieser Zeit war die Kirche in einem kleinen beschädigten Gebäude, und ich wusste, dass wir weniger als zehn Personen wären, die an diesem Dienst teilnahmen. Ich hatte gebetet, dass Gott mehr Menschen auf die Kirche anziehen würde und dies die Begeisterung der Gemeinde erhöhen würde.
Als ich betete, arbeitete der Heilige Geist. Er ging direkt zu meinem Herzenzkern und schien es mir sagen: „Das Hauptproblem ist nicht der Mangel an Menschen und ihre geistige Unreife. Du bist diejenige Person, die geändert werden soll. Du mängelst am Mitleid für die Leute, und du liebst sie nicht so, wie Ich es will. In deiner Unsicherheit versuchst du nur, durch ein anderes Treffen zu kommen.“
Sprich über Feuer! Sprich über das Eindringen! Das war nicht leicht zu hören Ich endete mit meinem Gesicht vor Gott. Ich war gekommen, um Gott zu bitten, mir mit den Problemen der ganze Kirche zu helfen, und statt dessen war Sein Feuer in mein Problem eingedrungen.
Wenn der Geist in unserem Leben arbeitet, hält Er uns von den oberflächlichen Ausreden und den Schuldspielen, die wir gerne spielen, weg. Feuer verbrennt das Falsche und führt uns zur Wahrheit.
Jim Cymbala begann in dem Tabernakel von Brooklyn mit weniger als zwanzig Mitgliedern in einem kleinen, heruntergekommenen Gebäude in einem schwierigen Teil der Stadt. Er  kommt aus Brooklyn und ist ein langjähriger Freund von sowohl David als auch von Gary Wilkerson. 

Freitag, 12. Mai 2017

DER HERR IST RETTER FÜR SEIN VOLK

Als ich das Alte Testament lese, wird mein Glauben durch das Beispiel von David ermutigt. Ich bin von seinem Entschluss begeistert, dass er Gott inmitten seiner gefährlichen Zeiten hörte.
Nach einer Schlacht machten David und seine Armee eine dreitägige Rückreise nach Hause, als sein Dorf plötzlich von den Amalekiten angegriffen wurde. Dieser heftige Feind entführte die Familien von David und seinen Männer und verbrannte die ganze Stadt. Stelle dich die Szene vor, als sie zurückkamen: „David und seine Männer kamen zur Stadt. Und siehe, sie war mit Feuer verbrannt, und ihre Frauen, Söhne und Töchter waren gefangen weggeführt“ (1.Samuel 30:3).
Ich denke über diese mächtigen Männer, die entsetzt und verwirrt waren und schrien: „Wie könnte das passieren? Warum sollte Gott es erlauben?“
 „Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten“ (30:4, meine Kursivschrift).
Diese Szene von dem Leben von David zeigt uns, dass es sicherlich eine Zeit zum Weinen gibt, wenn die Schwierigkeit schlägt. Ausserdem war es keine kleine Katastrophe. Es war nicht nur der Verlust von Häusern, Vieh oder Getreide, die Davids mächtige Männer zum Weinen verursachte; sie würden bald darüber vergessen. Vielmehr war es die Bedrohung für ihre geliebten Frauen und Kinder, die ihre Seelen durchstochen. Und was dieser Szene folgte, hätte für David noch katastrophaler sein können: „Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert“ (30:6).
Geliebte, selbst die meist frömmige Person unter uns kann ein Zittern des Herzens, ein plötzlicher Angriff von Angst erleben, wenn eine schreckliche Krise kommt. In solcher Zeit ist es keine Sünde, einen tiefen Angst in diesem Moment zu haben. Aber der Herr will, dass jedes müde, unruhiges Herz höre: „Fürchte dich nicht! Nimm Mut, denn der Herr ist ein Retter für Sein Volk.“

Donnerstag, 11. Mai 2017

SEIN ÜBERNATÜRLICHES FEUER

Jesaja schrie, „Aber nun, HERR, du bist unser Vater. Wir sind der Ton, und du bist unser Bildner, und wir alle sind das Werk deiner Hände“ (siehe Jesaja 64:8-9).
Jahrhunderte später wurde derselbe Schrei unter anderen Menschen gehört – unter 120 Gläubigen, die sich in einem vermieteten Raum in Jerusalem versammelt hatten. Es war eine Zeit, wie die Zeit von Jesaja - eine Zeit von großer Religionausübung durch eine Menschenmenge, die in dem Tempel aus ganz Israel zusammentrafen. Es gab eine große Aufbreitung, und die Synagogen waren voll von religiösen Leuten. Doch das Volk ging nach den Bewegungen und beobachtete einfach nur die Rituale.
Du kannst dich fragen: „Wie könnte das sein?“ Dies war die Generation, die unter der feurigen Predigt von Johannes dem Täufer gesessen hatte. Eine Generation, die Gott im Fleisch betrachtete  hatte - Jesus – der unter ihnen gewandelt hatte und Wunder getan hatte.“ Dennoch waren sie ohne Leben, trocken, leer.
Jesus selbst hatte über diese sehr religiösen Menschen geweint. Er rief: „Ihr habt das Aussehen der Hingabe, und ihr tut wohltätige Dinge.  Aber innen seid ihr tot.“ Sie wurden nicht durch die Zeichen und Wunder, die Jesus aufgeführt wurde, gerührt. Sie wurden nicht bewegt, als Er Dämonen ausstieß und Menschen befreite, die seit Jahren unter dämonischer Knechtschaft erlitten hatten. Und am Ende lehnten sie ihn ab und trennten sich von Gottes Gnadenangebot.
Dennoch hat der Herr niemals auf sein Volk aufgegeben. Jesus weissagte seinen 120 Jüngern: „Ich werde meinen Geist auf alles Fleisch ausgießen.“ Um sie darauf vorzubereiten, hat Er folgendes angewiesen: „Gehe nach Jerusalem und bleibe dort, bis ich komme.“
Die Botschaft Christi an seinen Nachfolger war im Wesentlichen folgendes: „Wenn du zusammen bist, wird das Feuer auf die ganze Versammlung fallen und deine Herzen werden schmelzen. Mein übernatürliches Feuer wird alle Berge entfernen - in deinen Vierteln, deine Mitjuden und in allen Nationen. Härte und Unglaube werden sich auflösen, Tausende werden in einer Stunde gerettet. Die Erwähnung meines Namens wird die Massen verurteilen und überzeugen.“

Mittwoch, 10. Mai 2017

KRAFT GEWINNEN

In einer Zeit, wenn große Gerichte auf die Nation um ihn herum fielen, bezeugte Jesaja, er hatte einen doppelten Teil des Friedens.
Die gleiche wunderbare Einstelllung, die Jesaja in den gefährlichen Zeiten seines Tages hatte, steht uns auch zur Verfügung. Diese Versprechung von Ruhigkeit gilt für alle: „bewahrst du in Frieden, in Frieden, weil er auf dich vertraut“ (siehe Jesaja 26: 3).
Obwohl Jesaja davon überwältigt war, was es in seiner Welt geschah, zeigt die Schrift, dass er große Ruhe genoß. Es gab zwei Gründe dafür:
Zuerst, als die Gerichte bereit waren, die Völker zu schlagen, war Jesaja in ständiger Gemeinschaft mit Gott im Gebet, „Selbst auf dem Pfad deiner Gerichte, HERR, haben wir auf dich gewartet. Nach deinem Namen und nach deinem Lobpreis ging das Verlangen der Seele“ (Jesaja 26:8). Jesaja war für alles vorbereitet, weil er schon „unablässig betete“.
Ich muss dich fragen: Wenn schwierige Zeiten kommen, gehst du zum Herrn im Gebet, wie es Jesaja tat? Wenn du es so tust, dann gewinnst du Kraft, denn dein Verstand wird an die Liebe deines souveränen himmlischen Vaters gerichtett, und Er offenbart ständig Seine Macht und ermutigt dich, dass du es schaffen wirst.
Der Apostel Paulus beruhigt uns mit dieser Anweisung: „Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erwägt!“ (Philipper 4:8, meine Kursivschrift).
Mit anderen Worten: „Du hast alle Warnungen gehört. Nun, achtet bitte darauf, was Gottes Wort offenbart und was Seine Wächter sagen. Und endlich richte deine Gedanken an Jesus und seine Güte an.“

Dienstag, 9. Mai 2017

DIEJENIGEN DIE GLAUBEN

Der Apostel Paulus beschreibt unsere Zeit, wenn er schreibt, „in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden ... Böse Menschen und Betrüger aber werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden“ (2.Timotheus 3:1, 13). Denke an die 1990er Jahre, als riesige Hypotheken Unternehmen die Armen, die Ungelehrten und die Arbeitslosen mit Subprime-Darlehen verführten und betrogen. Diese unausgebildete Menschen wurden verführt, um sich für Hypotheken zu unterschreiben, die sie nie bezahlen konnte, und wenn der Zahltag kam, wurden sie ohne Häuser verlassen. Die seriösen Banken scheiterten wegen des Betruges, aber ihre Führungskräfte gingen mit „goldenen Fallschirmen“ von mehreren US- Millionen aus.
Ich las über ein solcher Vorgesetzter, der eine teure Party machte, in der man die ganze Nacht getanzt hat und der Likör fließte und er genau wusste, dass seine Firma hinunterging. Er und andere feierten wild, obwohl er wusste, dass Hunderttausende von Menschen ihre Häuser verlieren würden. Dies ist eine klare Erfüllung der Weissagung in Zephanja 1: 9, „die durch Gewalt und Betrug für ihre Herren Schätze anhäufen.“
Wie lange denken wir, Gott würde solchem Wahnsinn, solchem Spott von Seinem Namen standhalten? Der Herr hat das letzte Wort über die Sache, und Er sagt: „Ich bestrafe alle“ (1: 9). Kurz gesagt: „Ich werde sie beschämen.“
 „Doch ihr Schwert dringt ihnen ins eigene Herz, und ihre Bogen zersplittern in ihrer Hand“ (Psalm 37:15). Sogar als ich das schreibe, gingen zwei Multimillonär aus, weil ihr Reichtum über Nacht verschwunden ist.
Der Herr belohnt die Gottlosen, und gleichzeitig wird Er diejenigen belohnen, die auf Ihn vertrauen. „Verlass dich auf den HERRN und tue Gutes! Wohne hier in diesem Land, sei zuverlässig und treu!“ (Psalm 37:3).

Montag, 8. Mai 2017

GOTT ZUHÖREN - Gary Wilkerson

Wir sind nicht von unserem selbst, sondern vom Ihm! Das begann, als wir eine neue Schöpfung in Christus wurden und nicht mehr für uns selbst leben. Unser Zeugnis wurde: „Ich war einmal verloren, aber jetzt bin ich gefunden. Ich gebe Ihm ständig mein Leben hin.“
In Johannes 7 lesen wir, dass Jesus nicht außerhalb von Galiläa reiste, weil die Juden versuchten, ihn zu töten. Doch das Laubhüttenfest war nahe und Seine Brüder wollten, dass Er mit ihnen nach Judäa ging, damit Er erkannt und sich der Welt bekannt gemacht werden konnte. Jesus antwortete ihnen, „Geht ihr hinauf zu diesem Fest! Ich gehe nicht hinauf zu diesem Fest; denn meine Zeit ist noch nicht erfüllt“ (Vers 8).
Aber dann geschah etwas Neugieriges in dieser Szene von Jesu Leben. Der nächste Vers sagt, „Als aber seine Brüder hinaufgegangen waren, da ging auch er hinauf zum Fest, nicht öffentlich, sondern wie im Verborgenen“ (7:10). Warum hat Jesus gesagt, dass er nicht ginge - und dann beschließe, zu gehen? Offensichtlich hörte er vom Vater. Eine Minute erzählte Er seinen Brüdern: „Es ist nicht meine Zeit“ und dann, innerhalb eines Tages oder einer Stunde oder vielleicht nur einen Augenblick, sagte der Vater Ihm: „Dies ist die richtige Zeit, die richtige Jahreszeit, die richtige Einstellung. Geh!“
Ich möchte oft meine eigenen Entscheidungen im Leben treffen, anstatt mich an Gottes Wege zu ergeben. Wir sind dazu berufen, von Ihm abhängig zu sein, Seine Führung für wichtige Entscheidungen zu suchen. Aber das macht uns das Gefühl, dass unser Leben zurückhaltend ist. In den vergangenen Jahren sagte ich meiner Frau: „Manchmal wünsche ich, dass ich dieses Thema nicht Gott fragen sollte.“ Ich beneide um diejenigen Personen, die sich um Jobs bewerben, wenn sie wollen oder einfach holen ihre Sache und ziehen woanders um.
Ich glaube nicht, ich bin nicht alleine, die solche Gedanken hat. Gott zu zuhören und unser Leben seinem Willen und Seiner Führung zu ergeben, ist eine Hingebung, die aber ihre Vorteile unzählig sind. Wenn unsere Herzen sich auf Sein Herz ausrichten, ermächtigt uns für alles.

Samstag, 6. Mai 2017

LASSE NICHTS DICH ZURÜCKHALTEN - Carter Conlon

Wenn du wählst, mit Gott zu wandeln, muss alles, was einst die Macht hatte, dich zurückzuhalten, dich gehen lassen. Das sind gute Nachrichten! „Da antworteten Laban und Betuël und sagten: Vom HERRN ist die Sache ausgegangen; wir können dir nichts sagen, weder Böses noch Gutes. Siehe, Rebekka ist vor dir: Nimm sie und geh hin, dass sie die Frau des Sohnes deines Herrn werde, wie der HERR geredet hat!“ (1.Mose 24:50-51).
Laban und Betuël stellten die ehemaligen Behörden in Rebekas Leben dar, die sie einmal zurückhielten. Daher jetzt konnten sie nur sagen: „Wir können nichts oder das andere sagen, denn das kommt vom Herrn.“ Mit anderen Worten, es gibt keine Macht von Hölle, keine Knappheit, keine vergangene Erfahrung, keine Worte, die über dein Leben gesprochen sind,  die dich stoppen können, um alles zu sein, wozu dich Gott berufen hat, in Christus zu sein! Jede Gefängnistür muss sich öffnen; alle Verbindungen müssen dich gehen lassen. Alles was du tun solltest, ist aufzustehen und auf die Stimme Gottes zu hören.
Ich verspreche dir etwas: Du wirst ein unglaubliches Leben haben, wenn du dich dafür entscheidest, für Gott zu leben! Ja, wenn du entschlossen bist, Ihm voll zu folgen, wird es schwierige Tage geben. Doch wenn du am Ende deiner Reise bist, wirst du erkennen, dass du keinen Tag davon tauschen würdest, denn du den Namen Christi verherrlicht hast.
Natürlich, genau wie Rebekka, jeder von uns muss die Entscheidung treffen, Christus voll zu folgen. Es ist eine persönliche Entscheidung, in Reinheit zu wandeln, für die Bedürfnisse anderer zugänglich zu sein, die Großzügigkeit des Vaters kennen zu lernen und in der Lage zu sein, anderen darüber zu erzählen. Und der Bote, der vor dir steht, der Heilige Geist, fragt dich heute: „Wirst du eine Braut sein, die zu dem Sohn meines Meisters passt?“
1994 trat Carter Conlon auf Einladung des Gründungspfarrers David Wilkerson das Pastoralstaff derTimes Square Kirche bei und wurde im Jahr 2001 zum Senior Pastor ernannt.

Freitag, 5. Mai 2017

LEBEN VON DER VERHEISSUNG

„Und du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich diese vierzig Jahre in der Wüste hat wandern lassen, um dich zu demütigen, um dich zu prüfen und um zu erkennen, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Und er demütigte dich und ließ dich hungern. Und er speiste dich mit dem Mann, das du nicht kanntest und das deine Väter nicht kannten, um dich erkennen zu lassen, dass der Mensch nicht von Brot allein lebt. Sondern von allem, was aus dem Mund des HERRN hervorgeht, lebt der Mensch“ (5.Mose 8:2-3).
Ich wiederhole diese Worte während meines Tages: „Ich lebe von jeden Worte, die aus dem Mund Gottes hervorgeht.“
Wenn Gottes Wort nicht vertraut werden kann - wenn die Bibel nicht das sehr inspirierte Wort Gottes ist - dann ist das Leben umsonst. Es kann keine Hoffnung auf der Phase dieser Erde geben.
Als dieses Wort im 5.Mose nach Israel gekommen ist, waren die Bedingungen in der Wüste für sie sehr schrecklich geworden. Gott ließ es, dass sie Durst und Hunger erlebten, und jetzt von dem Mund des Herrn hören wir diese Worte: „Ich habe dich gedemütigt und ließ, dass du unter Hunger und Durst littest. Warum? Alles, weil ich wollte, dass du Mir vertrauen kannst. Du kannst von meinen Versprechungen leben.“
Gott wollte nicht, dass Sein Volk verhungerte oder vor Durst starb. Er wusste genau, was Er tun würde, um sie zu befreien. Und, Geliebte, Gott hat auch einen Plan für deine Befreiung.
Oh, wie wir den Heiligen Geist brauchen, um uns in unseren schwierigen Zeiten zu führen und uns zu trösten. Ohne Seine Gegenwart, Seine Führung, Seine tägliche Ausgießung von Kraft, konnte keiner von uns es schaffen. Keine menschliche Entschluss kann die tägliche Prüfung überleben, die wir auf dem Weg ertragen.
Täglich müssen wir uns auf das offenbarte Gottes Wort werfen und dem Heiligen Geist vertrauen, damit es in unser Leben verwircklichen kann. „Durch des HERRN Wort ist der Himmel gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes. Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da“ (Psalm 33:6, 9). 

Donnerstag, 4. Mai 2017

CHRISTUS IST IN UNS

Der Weg zur Hoffnung ist ein Weg von Leiden, Traurigkeit und Schmerz. Egal wie geistig, liebevoll oder gut du bist, wenn Christus in dir ist, wirst du mitleiden.
„Sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid“ (1.Petrus 4:13, meine Kursivschrift). Petrus sagt uns deutlich, „Freut euch in euren Leiden”. Und Paulus sagte etwas gleiches: „Rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes“ (Römer 5:2).
Sich freuen im Leiden? Dies ist einer der harten Worte von der Schriften, ja einer der sehr härtesten. Dennoch geht Paulus noch weiter: „Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen“ (Römer 5: 3, meine Kursivschrift). Paulus spricht hier nicht über einen Schrei oder Aufschrei, den wir trotz unserer Prüfung machen werden. Vielmehr, was er hier beschreibt hier, ist es einfach, Jesus in unserem Prüfung sehen zu können. Trotz unserer sehr wirklichen menschlichen Ängste, trotz einer Situation, die völlig hoffnungslos erscheint, können wir noch sagen: „Gott wird uns einen Ausweg geben.“
Einige Christen können behaupten, „Der Weg der Hoffnung ist einfach das: Meine Hoffnung  ist, Christus in mir, die Hoffnung der Herrlichkeit“(Kolosser 1:27). Sehr richtig. Wenn aber Christus in uns ist, wird Er uns in den Weg führen, den Paulus beschreibt. Schau mal, der Heilige Geist will unsere Hoffnung mehr als ein theologischer Satz sein. Es muss eine Hoffnung sein, ein Vertrauen, das standhaft ist, mit einer sicheren Grundlage darunter. Kurz gesagt, unsere Hoffnung ist, „Christus in uns, wer in uns dabei arbeitet“.

Mittwoch, 3. Mai 2017

AUF DEM WEG ZUR HEILIGKEIT

Paulus bestätigt unser Recht mit Gott durch Christus zu sein: „Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben“ (Römer 5:10-11).
Obwohl unsere Herzen uns verurteilen, wurde in Johannes erzählt, „wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand1 bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten“ (1.Johannes 2:1). Ich gebe dir ein Beispiel aus Jesu eigenes Leben.  
Der Tag vor Christus wurde gekreuzigt, er wusch die Füße seiner Jünger. Er erzählte diesen sehr fehlerhaften Männern, „Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein, aber nicht alle“ (Johannes 13:10). Du kannst dich fragen: „Wie konnte Jesus sagen, dass diese Jünger sauber waren?“ Jeder Zeuge dieser Szene wäre von der Aussage Jesu erstaunt gewesen. Die elf Männer, von denen Er sprach, hatten schon Stolz, Unglauben, Egoismus, Ehrgeiz, Geiz, Inkonsequenz und Unwille Die Tatsache ist, dass Christus diese Aussage über sie gemacht hat, weil Er sie gewählt hatte. Er hatte sie auf den Weg zur Heiligkeit gestellt. Es war alles durch Gnade!
Jesus wusste auch, was in den Herzen der Jünger war, trotz ihrer fehlerhaften Unvollkommenheit. Außerdem sah Er die Zeit der Gebrochenheit und der Schmerz, die sie leben sollten.
Nun, ich bat dich, alle Sünden aufzuzählen, die diese Jünger begangen haben. Ich glaube, ich könnte zuversichtlich sagen, dass ich und du für die gleiche Sünden schuldig gewesen sind,  während bestimmte Zeiten in unserem Leben. Doch Jesus hat die Antwort für uns alle: „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5:1). 

Dienstag, 2. Mai 2017

REICH AN HOFFNUNG

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“ (Römer 15:13, meine Kursivschrift).
Nach Paulus, wenn es um das Thema der Hoffnung geht, muss der Werk des Heiligen Geistes beteiligt sein. Also, wie sind wir in der Hoffnung überreich, wie Paulus für uns betet? Wie freuen wir uns auf der Hoffnung? Und wie bekommen wir die volle Sicherheit dafür? Ein Samen der Hoffnung wird natürlich zur Rettung gepflanzt, aber er muss eine Reifungsprozess von Hoffnung in unserem Wandeln mit Jesus sein.
Das Buch der Hebräer sagt uns, wir haben eine Hoffnung, die als dient, „als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht“ (Hebräer 6:19). Kurz gesagt, der Weg zur Hoffnung beginnt mit der vollen Sicherheit, dass wir mit Gott gerechtfertig sind. Wir reden über die Sicherung, dass wir mit Gott Frieden haben. Und Paulus versorgt diese Sicherheit und sagt dabei aus,  „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5:1).
In einer berühmten alten Hymne der Kirche sagt der Schriftsteller Edward Mote: „Meine Hoffnung ist auf nichts weniger als Jesus Blut und Gerechtigkeit aufgebaut.“ In der Tat ist dies der Friede: Um an Gottes Versprechung zu glauben, dass aus dem Glauben an das vergossene Blut Christi, hält Er mich (schätzt) als gerecht.  Er tut es auch, obwohl ich nicht perfekt bin. Und Seine Gerechtigkeit wird mir gegeben aber nicht weil ich etwas Gutes getan habe, sondern allein aus den Glauben.
Die Tatsache ist, du kannst keinen festen Frieden haben, keine wahre Hoffnung haben, sobald du über deine Annahme in Christus schwankst. Diese Annahmen beruht nicht darauf, was dein Fleisch oder der Teufel dazu beschuldigt, was du bist. Es beruht nur darauf, was Gott sieht, was du in Christus bist. 

Montag, 1. Mai 2017

WER DURST HAT - Gary Wilkerson

Am Beginn seines Dienstes, kündigte Jesus dies über Sich Selbst an: „Am letzten Tag, dem Höhepunkt der Festwoche, trat Jesus wieder vor die Menschenmenge und rief laut“ (Johannes 7:37 HFA, meine Schwerpunkt). Jesus hat nicht nur eine Aussage abgegeben - Er rief laut. Und Er wartete bis der Höhepunkt des Festivals, um aufzustehen und Seine Ankündigung zu machen: „Er rief laut vor die Menschenmenge, „Wer Durst hat, der soll zu mir kommen und trinken! Wer an mich glaubt, wird erfahren, was die Heilige Schrift sagt: Von seinem Inneren wird Leben spendendes Wasser ausgehen wie ein starker Strom“ (7:37-38).
Das war viel mehr als eine theologische Aussage; Es war ein Mitgefühl-Stellung. Tote Religion hatte das Volk Gottes geschlagen. Es sollte sie erfrischt haben, aber es hat ihnen keineswegs kein Leben gegeben. Nun hat Jesus angekündigt: „Ich bin dein Glas vom kalten Wasser, die erfrischende Quelle, die niemals aufhört zu fließen. Du kannst von Mir trinken, um dein Leben immer wieder zu erneuern.“
Es gibt keine Eigenschaften, die man braucht, um von dieser erstaunlichen Quelle zu trinken. Christus versichert uns, „wer an mich glaubt, soll zu mir kommen und trinken!!“ (7:38).
Wenn Jesus sagt, dass „von seinem Inneren wird Leben spendendes Wasser ausgehen“, Er zeigt uns, wie unser Leben mit einer einfachen Berührung von Ihm aussehen wird. Das ist die Berührung, die wie nichts anderes erfrischen kann, indem es die besorgte, verzweifelte, traurige Seele mit der Macht vom Himmel erneuert. Sein Geist erfüllt uns in einer Weise, dass wir mit reichlichem Leben, Gnade, Barmherzigkeit und Liebe überströmen.
Ja, mein Freund, Sein Strom von Leben verwandelt alles!