Dienstag, 2. Mai 2017

REICH AN HOFFNUNG

„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“ (Römer 15:13, meine Kursivschrift).
Nach Paulus, wenn es um das Thema der Hoffnung geht, muss der Werk des Heiligen Geistes beteiligt sein. Also, wie sind wir in der Hoffnung überreich, wie Paulus für uns betet? Wie freuen wir uns auf der Hoffnung? Und wie bekommen wir die volle Sicherheit dafür? Ein Samen der Hoffnung wird natürlich zur Rettung gepflanzt, aber er muss eine Reifungsprozess von Hoffnung in unserem Wandeln mit Jesus sein.
Das Buch der Hebräer sagt uns, wir haben eine Hoffnung, die als dient, „als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht“ (Hebräer 6:19). Kurz gesagt, der Weg zur Hoffnung beginnt mit der vollen Sicherheit, dass wir mit Gott gerechtfertig sind. Wir reden über die Sicherung, dass wir mit Gott Frieden haben. Und Paulus versorgt diese Sicherheit und sagt dabei aus,  „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Römer 5:1).
In einer berühmten alten Hymne der Kirche sagt der Schriftsteller Edward Mote: „Meine Hoffnung ist auf nichts weniger als Jesus Blut und Gerechtigkeit aufgebaut.“ In der Tat ist dies der Friede: Um an Gottes Versprechung zu glauben, dass aus dem Glauben an das vergossene Blut Christi, hält Er mich (schätzt) als gerecht.  Er tut es auch, obwohl ich nicht perfekt bin. Und Seine Gerechtigkeit wird mir gegeben aber nicht weil ich etwas Gutes getan habe, sondern allein aus den Glauben.
Die Tatsache ist, du kannst keinen festen Frieden haben, keine wahre Hoffnung haben, sobald du über deine Annahme in Christus schwankst. Diese Annahmen beruht nicht darauf, was dein Fleisch oder der Teufel dazu beschuldigt, was du bist. Es beruht nur darauf, was Gott sieht, was du in Christus bist.