Donnerstag, 4. Mai 2017

CHRISTUS IST IN UNS

Der Weg zur Hoffnung ist ein Weg von Leiden, Traurigkeit und Schmerz. Egal wie geistig, liebevoll oder gut du bist, wenn Christus in dir ist, wirst du mitleiden.
„Sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid“ (1.Petrus 4:13, meine Kursivschrift). Petrus sagt uns deutlich, „Freut euch in euren Leiden”. Und Paulus sagte etwas gleiches: „Rühmen uns aufgrund der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes“ (Römer 5:2).
Sich freuen im Leiden? Dies ist einer der harten Worte von der Schriften, ja einer der sehr härtesten. Dennoch geht Paulus noch weiter: „Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen“ (Römer 5: 3, meine Kursivschrift). Paulus spricht hier nicht über einen Schrei oder Aufschrei, den wir trotz unserer Prüfung machen werden. Vielmehr, was er hier beschreibt hier, ist es einfach, Jesus in unserem Prüfung sehen zu können. Trotz unserer sehr wirklichen menschlichen Ängste, trotz einer Situation, die völlig hoffnungslos erscheint, können wir noch sagen: „Gott wird uns einen Ausweg geben.“
Einige Christen können behaupten, „Der Weg der Hoffnung ist einfach das: Meine Hoffnung  ist, Christus in mir, die Hoffnung der Herrlichkeit“(Kolosser 1:27). Sehr richtig. Wenn aber Christus in uns ist, wird Er uns in den Weg führen, den Paulus beschreibt. Schau mal, der Heilige Geist will unsere Hoffnung mehr als ein theologischer Satz sein. Es muss eine Hoffnung sein, ein Vertrauen, das standhaft ist, mit einer sicheren Grundlage darunter. Kurz gesagt, unsere Hoffnung ist, „Christus in uns, wer in uns dabei arbeitet“.