Montag, 15. Mai 2017

DIESER FELS WAR CHRISTUS - Gary Wilkerson

Als die Gemeinde der Söhne Israel in der Wüste waren, dürsteten sie nach Wasser und begannen mit Mose zu murren. Wozu hast du uns überhaupt aus Ägypten heraufgeführt? Um mich und meine Kinder und mein Vieh vor Durst sterben zu lassen...? Da schrie Mose zum HERRN und sagte: Was soll ich mit diesem Volk tun? Noch ein wenig, so steinigen sie mich. Und der HERR antwortete Mose: Geh dem Volk voran und nimm einige von den Ältesten Israels mit dir. Auch deinen Stab, mit dem du auf den Nil geschlagen hast, nimm in deine Hand und geh hin! Siehe, ich will dort vor dich auf den Felsen am Horeb treten. Dann sollst du auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus ihm hervorströmen, so dass das Volk zu trinken hat. Und Mose machte es so vor den Augen der Ältesten Israels“ (2.Mose 17:3-6).
Die Details dieser Szene - und des Mitgefühls Gottes für das Volk - wird durch das Opfer Jesu wiedergegeben. Christus ist der Fels, der für unsere Übertretungen geschlagen wurde, als wir verloren und wanderten. Und Er ist das lebendige Wasser, das uns aufrechterhielt. Paulus sagt uns, „denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind ... denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Christus“ (1.Korinther 10:1, 4).
Die Szene in der Wildnis zeigt, was Jesus für die murrenden Menschen tut: Er nimmt ihre Strafe an. Er erklärt: „Ich werde für sie verurteilt sein; ich werde gepeischt werden; ich werde an ihrem Platz ans Kreuz genagelt werden - so können sie ein überflüssiges Leben bekommen.“ Einige Christen verlor dieses großartige Geschenk, indem sie sich der Bitterkeit anhielten. Paulus sagt weiter, „An den meisten von ihnen aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen“ (10:5-6).
Unser Leben kann in Bitterkeit schwachen werden, oder wir können von der schönen Gnade, die Gott uns anbietet, wiederbelebt werden - es ist unsere Auswahl.