Dienstag, 28. Februar 2017

WÄHLE EURE FREUNDE MIT KLUGHEIT

Joschafat, der König von Juda, kehrte nach Hause zurück, um mit Ahab, dem bösen König von Israel, zu sein. Der Herr schickte einen Prophet, um ihn mit diesen starken Worten zu treffen, „Da ging ihm der Seher Jehu, der Sohn Hananis, entgegen, und er sagte zu dem König Joschafat: Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den HERRN hassen? Darum ist auf dir Zorn vonseiten des HERRN“ (2.Chronik 19:2).
Gott sprach zu Joschafat: „Ahab war mein Feind - ein Götzendiener - und ihr habt euch mit ihm befreundet. Ihr habt sein gottloses Leben geduldet und keine feste Haltung dagegen. Ihr könnt denken, dass es eine leichte Sache ist, sich mit jemandem anzuschließen, der gegen Mich ist, aber ihr erkennt nicht die Konsequenzen solcher Aktionen.“
An diesem Augenblick denkt ihr vielleicht: „Ich verstehe, dass Ahab böse war, aber wenn ich an meine Freunde denke, gibt es keine Möglichkeit, dass ich sie für die Feinde Gottes halte.“ Doch überlegt ihr bitte, was das Wort sagt,
Ist euer Freund bei der Seite des Herrn in allen Dinge? „Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut“ (Lukas 11:23).
Ist der Rat eures Freundes voller Rebellion? „Denn Widerspenstigkeit ist eine Sünde wie Wahrsagerei“ (1.Samuel 15:23).
Spricht eur Freund böse von frommen Leuten?  „Wer den Gerechten für schuldig erklärt - ein Gräuel für den HERRN ist“ (Sprüche 17:15).
Es ist kein Spiel! Eure Freunde sind eine ernste Sache für Gott, weil ihre Taten ernste Konsequenzen haben. „Deinen Mund schicktest du los zum Bösen ... [du] redetest gegen deinen Bruder ... Merket doch dies, die ihr Gott vergesst, damit ich nicht zerreiße“ (Psalmen 50: 19-20, 22).
Gott sei Dank, der König erniedrigte sich und bereute: „Da fürchtete sich Joschafat und richtete sein Angesicht darauf, den HERRN zu suchen“ (2.Chronik 20:3). Und Gott antwortete auf Joschafats Kummer, indem er Juda den Gesamtsieg über die Moabiter gab. Die Bibel sagt uns, „Und das Königreich Joschafats hatte Ruhe. Und sein Gott schaffte ihm Ruhe ringsumher“ (Vers 30). 

Montag, 27. Februar 2017

WIR KÖNNEN NICHT – ABER ER KANN - Gary Wilkerson

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11:28).
Viele Menschen glauben, dass Jesus in diesem Vers eine Einladung zu einer verletzten Menge macht, aber das ist viel mehr als eine Einladung. Er sagt uns, eigentlich befiehlt Er uns, zu Ihm zu kommen, weil er allein die Ruhe  liefern kann, die unsere Seelen brauchen.
Ist es möglich, wir selbständig „zu Ihm kommen“? Jesus zufolge ist es nicht: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht“ (Johannes 6:44). Warum sollte Christus uns befehlen, etwas zu tun, was wir nicht tun können?
Er gibt uns eine wichtige Lehre, die für das christliche Leben entscheidend ist. Wenn ein Befehl uns gegeben wird, können wir uns nicht einfach beladen und sagen: „Ich kann das tun. Ich bin dein Diener, Herr!“ Wenn wir das tun, sind wir in Schwierigkeiten, bevor wir anfangen. Ein Befehl in den Evangelien stellt unsere Unfähigkeit aus. Gott tut dies mit einer Absicht weil insofern Er uns seinen Willen offenbart, zeigt Er auch uns unsere Unfähigkeit, den auf unseren eigenen Kraft zu erreichen.  
Wie wunderbar ist es, dass Jesus jedem unmöglichen Befehl mit einer Verheißung folgt. Nachdem Er sagt: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater ihn zieht“, fügt er sofort hinzu: „Werde ihn auferwecken am letzten Tag“ (Vers 44). Gott wird uns zu Sich selbst ziehen, aber er wird uns auch in ein neues auferwecktes Leben auferstehen. Neues Leben kommt nur durch Ihn.
„Wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind“ (Johannes 3:21, meine Schwerpunkt). In einer anderen Version steht,  „Wer aber die Wahrheit Gottes liebt und das tut, was er will, der tritt ins Licht! An ihm zeigt sich: Gott selber bestimmt sein Handeln.“
Gott gestaltet die Werk in uns. Sobald Er unsere Unfähigkeit offenbart, offenbart er seine Fähigkeit und Bereitschaft, alles zu verwirklichen.

Samstag, 25. Februar 2017

HÖRT IHR ER KNOPFT AN DIE TÜR? - Claude Houde

Jesus konfrontierte die Kirche von Laodiza, die die Kirche der Endzeit darstellte. Er gab ihr diese Warnung, die über die Jahrhunderte hinausgeht, um euch und mir heute zu sprechen: „Wenn du nicht bereust, werde ich dich aus meinem Munde ausspeien.“ (siehe Offenbarung 3:16). Was für unglaubliche Worte!
Was ist das Verbrechen, die unvorstellbare Sünde der modernen Kirche? Hört auf die Worte des Einen, der vor allem unseren Glauben, Vertrauen und Hingabe sucht: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Sei nun eifrig und tue Buße! Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit Mir.“ (Offenbarung 3:15, 19-20).
Diese Passage der Schrift, die oft zitiert ist, richtet sich nicht an eine verlorene Welt, die es braucht, „Jesus reinzukommen“. Vielmehr ist es ein Aufruf direkt und ernst an die modernen Gläubigen, die faul auf dem Bett der Gleichgültigkeit liegen und ganz glücklich mit sich selbst und der Teil sind, den sie haben.
Diese Generation ist zu der geistigen Offenbarung diabolisch geblendet worden, die ohne einen brennenden Glauben unmöglich ist, Ihm zu gefallen. Jesus steht wörtlich und dramatisch vor der Tür einer selbständigen Kirche, die auf Methoden, Strategien und  „revolutionären“ Paradigmenwechsel und Taktiken, die von dem weltlichen Markt geliehen sind, vertraut.
Er schreit: „Lasst mich rein kommen! Tut Buße! Wende euch von diesen zerbrochenen Zisternen ab, die kein lebendiges Wasser anbieten! Ich rufe nach einem Volk, das im Glauben wandeln wird, dessen Hoffnung und Vertrauen allein an meinen Versprechen halten wird. Ich wünsche mir nach einem Volk, dessen Glauben ihnen erlauben wird, das Unsichtbare zu sehen, das Ungläubige zu glauben und das Unmögliche zu empfangen!“

Claude Houde ist der Hauptpastor der Eglise Nouvelle Vie Kirche (New Life Church) in Montreal, Kanada. Unter seiner Führung ist die New Life Church von einer Menge von Menschen zu mehr als 3500 in einem Teil von Kanada mit wenigen erfolgreichen evangelischen Kirchen gewachsen.

Freitag, 24. Februar 2017

GLAUBT NICHT AN EINE LÜGE

Götzendiener leben in Täuschung – glauben an eine Lüge, als eine Wahrheit scheint!
„Denn jedermann vom Haus Israel und von den Fremden, die sich in Israel aufhalten, der sich von mir trennt und seine Götzen in seinem Herzen aufkommen lässt und den Anstoß zu seiner Schuld vor seinem Gesicht aufrichtet und dann zum Propheten kommt, um mich für sich zu befragen - ich, der HERR, ich selbst, lasse mich für ihn zu einer Antwort bewegen“ (Hesekiel 14:7).
Diese Passage der Bibel bedeutet, „Weil ihr in eurer Sünde verhärtet seid, ohne Lust zu drehen und zu bereuen, wird jedes Wort, das ihr jetzt hört, euch in eurer Schuld und Täuschung bestätigen.“
Wir sehen ein Bild von diesem mit dem König Ahab, der wahrscheinlich der meist götzendienerische Könige in der Geschichte von Israel war. Zu dieser Zeit hatte er sich mit dem König Josaphat ausgerichtet, um in den Kampf gegen Ramot in Gilead einzutreten.
„Und der HERR sprach: Wer will Ahab betören, dass er hinaufzieht und bei Ramot in Gilead fällt? Und der eine sagte dies, und der andere sagte das. Da trat der Geist hervor und stellte sich vor den HERRN und sagte: Ich will ihn betören. Und der HERR sprach zu ihm: Womit? Da sagte er: Ich will ausgehen und will ein Lügengeist sein im Mund aller seiner Propheten. Und er sprach: Du sollst ihn betören und wirst es auch können. Geh aus und mache es so!“ (1. Könige 22:20-22).
Folglich standen vierhundert Propheten vor Ahab, die ihn ermutigten, mit dem Angriff voranzukommen. Könnt iht euch die Szene vorstellen? Dort stand eine Horde von schmeichlerischen Männern, die Wörter aussprechen, die den Götzendienst von Ahab fütterten. Sie logen alle ihm und bestätigten seine Sünde.
Was für eine schreckliche Tragödie. Ahab konnte die Stimme Gottes nicht hören, weil die Götzen in seinem Herzen verwurzelt waren. So sandte Gott ihm eine starke Täuschung – ein Betrug, den ihn zerstören würde.
„Sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben. Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben“ (2.Thessaloniker 1:10-11). 

Donnerstag, 23. Februar 2017

BEFREIT DURCH DIE WAHRHEIT

„So sollen sie beide ihre Schuld tragen; wie die Schuld des Fragenden, so wird die Schuld des Propheten sein, damit das Haus Israel nicht mehr von mir abirre und sie sich nicht mehr mit all ihren Vergehen unrein machen. Und sie werden mir zum Volk, und ich selbst werde ihnen zum Gott sein, spricht der Herr, HERR“ (Hesekiel 14:10-11).
Gott sagt uns in zärtlichen Worten: „Alles mögliche, um euch von euren Götzen zu befreien, werde ich tun. Ich werde dich liebevoll an Mich anziehen, aber wenn das nicht funktioniert, werde ich die notwendige Strafe bringen.“
“Wenn ihr ihren Weg und ihre Taten seht, und ihr werdet erkennen, dass ich nicht ohne Ursache all das getan habe, was ich an ihm getan“ (Vers 23). Der Herr sagt:  „Du wirst wissen, dass Meine starke Dinge mit euch aus einem Grund sind. Ich lasse euch einfach nicht los!“
Habt ihr ein Hindernis oder eine größe Sünde im Herzen? Gibt es eine Knechtschaft, die ihr zerstören könnte? Wenn ja, und ihr seid von dieser Nachricht überzeugt, gibt es Hoffnung für euch.
Es spielt keine Rolle, was eur Götze ist, bittet den Heiligen Geist, eure Augen zu öffnen. Er wird eur Herz weich zu seinem überzeugenden Wort machen und ihr werdet anfangen, eure Sünde zu hassen. Bestimmt in eurem Herzen, dass ihr keinen Frieden mit den Sünde machen werden!
Schreit zu Ihm jetzt: „Herr, lass mich nicht blind. Wenn es irgendeine Täuschung oder Betrug in mir, setzt es aus. Ich will nicht mehr an Lügen glauben. Ich will nur deine Stimme hören und dass Deine Macht und Autorität mein Leben regeln.“
Es gibt Befreiung für euch, wenn ihr es wirklich wollt. Aber Gott wird darauf warten, bis ihr euch von euren Götzen trennt. Dann, sobald ihr bereit seid, Ihm hinzugeben, wird Er euch durch Seinen Geist stärken - nicht mehr als Sklave der Knechtschaft, sondern als ein von der Wahrheit befreites Kind Gottes!

Mittwoch, 22. Februar 2017

KEINE ZEIT ZUM BETEN – WIRKLICH?

In der Kirche des ersten Jahrhunderts in Jerusalem wurden die griechischen Witwen in der täglichen Verteilung der Nahrung vernachlässigt. Sie suchten die Hilfe der Führer in der Kirche, aber sie fühlten sich nicht richtig, wenn sie ihre Zeit des Gebets und das Lernen des Wortes Gottes aufgaben, um sich mit dieser administrativen Aufgabe zu beschäftigen.
Die Apostel riefen zusammen die Menge und sagten: „Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und die Tische bedienen.“ (Apg. 6:2). Als Ergebniss wurden sieben Männer des von „gutem Zeugnis“ ernannt, um sich mit dieser Aufgabe der Kirche zu beschäftigen. In der Zwischenzeit versprachen die Zwölf: „Wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.“ (6: 4). Diese Vereinbarung führte dazu, dass das Wort Gottes wuchs und die Zahl der Jünger mehrte sich sehr (siehe 6:7).
Heute machen sehr wenige Pastoren diese Art des Opfers. Ein Diener sah mich einmal in die Augen und sagte: „Es gibt so viele Forderungen in meiner Zeit, dass ich einfach keine Zeit zum Beten habe.“ Ein anderer Pfarrer hat zu mir gestanden: „Ich habe in Monaten nicht gebetet. Gelegentlich meditiere ich und habe schnell Gebete, aber ich kann mich in die Disziplin des Gebets nicht bringen.“ 
Ich werde keinen fleißigen, ergebenen Diener Gottes verurteilen, aber die Tatsache ist, jeder Diener steigt und fällt zu seinem eigenen Herrn. Viele Prediger wissen heute nicht, dass sie Opfer einer satanischen Konspiration von Unterbrechungen geworden sind. Einige von ihnen haben ständig eilig, verhaftet durch eine Lawine von Pflichten und Dinge.
Ich danke Gott, dass wir niemals Satan oder irgendeiner seiner Vorrichtungen ausgeliefert waren. Wir können seine Taktik aussetzen, das Wort der Wahrheit sprechen und in Christi Namen jede Unterbrechung stoppen. Durch die Kraft des Heiligen Geistes in uns können wir unseren Weg zu den Toren des Herrn frei machen und mutig zu seinem Thron der Gnade kommen, um Hilfe in unserer Zeit der Not zu empfangen. Das ist es, was der Herr für uns alle will!

Dienstag, 21. Februar 2017

NICHT ALLEIN IN EUREN SCHWIERIGKEITEN

“Fürwahr, umsonst habe ich mein Herz rein gehalten und in Unschuld gewaschen meine Hände“ (Psalmen 73:13).
Der Autor dieses Psalms, Asaph, wurde durch seine Leiden verwirrt, besonders wenn er die leichte Lebensart der Bösen um sich herum beobachtete. Er rutschte beinahe in eine Grube vom Unglauben, und  war bereit, Gott zu beschuldigen, dass Er ihn verlassen hat, dass Gott sorglos war. In der Tat beendete er fast die Schlacht vollständig.
Dieser fromme Mann muß gedacht haben: „Ich habe die ganze Zeit umsonst rechtlich gelebt und unter dauerhaften Leiden gelitten. All mein Fleiß ist vergeblich gewesen. Ich bin treu gewesen, Ihn zu preisen und Sein Wort zu lernen, und diese Plagen und Sorgen machen keinen Sinn. Was nützt es, weiterzumachen?“
Geliebte, wenn schwierige Situationen und Prüfungen über euch kommen, müsst ihr sehr vorsichtig sein. Wenn ihr traurig seid, musst ihr eur Herz vor dem Ausrutschen beschützen.
Wenn ihr nicht persönlich in Asaphs Zustand seid, könnt ihr jemand kennen, dass es ist. Vielleicht lebt ein Verwandter oder ein Freund oder ein Kirchenmitglieder eine Schwierigkeit. Wenn ihr das Leiden der Gerechten seht, fragt ihr: „Warum, Gott? Wie konntest Du das zulassen?“
Asaph ging zum Tempel und betete. Ebenso, wenn eure Zeit von Schmerz oder Leid kommt, müsst ihr zu eurem geheimen Gebetsort gehen. Bleibt alleine mit Gott und schreit eur Herz zu Ihm. Er wird verstehen.
Der Heilige Geist sprach zu Asaph: „Fürwahr, auf schlüpfrige Wege stellst du sie, du lässt sie in Täuschungen fallen.“ (Vers 18). Asaph erkannte: „Ich bin nicht derjenige, der ausrutscht, es sind die Gottlosen, die direkt in die Zerstörung ausrutschen.“
Als Asaph begann, das ganze Bild zu sehen, freute er sich: „Mag auch mein Leib und mein Herz vergehen - meines Herzens Fels und mein Teil ist Gott auf ewig“ (Vers 26). Er konnte sagen: „Ja, meine Kraft scheitert gerade, und ich halte eine große Schlacht stand, aber ich bin nicht allein in meinen Schwierigkeiten. Ich habe einen lieben Vater im Himmel, der über mich wacht!“

Montag, 20. Februar 2017

WENN DIE SUCHE ERFOLGLOS IST - Gary Wilkerson

„Und die Eselinnen des Kisch, des Vaters Sauls, waren verloren gegangen.“ (1.Samuel 9:3).  
Im Wort Gottes stellen die Geschichten von verlorenen Gegenständen das Herz des Vaters für die verlorenen Leute dar. Gott möchte, dass sein Volk will, raus zu gehen und zu retten, was verloren ist, und wir sehen eswas in dieser Geschichte passierte.
Der Vater von Saul sagt ihn, „Nimm doch einen von den Knechten mit dir und mach dich auf, geh hin und suche die Eselinnen! Und er zog durch das Gebirge Ephraim“ (Verse 3 und 4).  Das Auf und Nieder der Hügel von Ephraim war ein harter Weg zu beginnen, aber Saul wurde sich darin engagiert, diese Mission zu vollenden, die sein Vater ihm gegeben hatte.
Sicherlich ging Saul über das ganze Hügelland und suchte in verschiedenen Gebieten, doch fand er die Eselinnen nicht. Er mußte begonnen haben, sich hoffnungslos zu fühlen, aber er suchte weiter, weil er entschlossen war, dem Befehl seines Vaters gehorsam zu bleiben.
Zuletzt, sagte Saul zu seinem Knecht, „Komm, lass uns wieder umkehren, damit nicht etwa mein Vater von den Eselinnen ablässt und sich um uns Sorgen macht!“(Vers 5).
Saul nahm tatsächlich die Niederlage an und erklärte: „Wir haben unser Bestes gemacht. Ich dachte, wir könnten erfolgreich sein, aber wir können es nicht, also müssen wir es akzeptieren und weiter gehen.“
Für einige Leute ist das Aufgeben von Glauben ein Teil eines größeren Engagement, um auf  jede Kosten zu gehorchen. Für andere, ist die Angst vor Weitermachen eigentlich eine Angst vor dem Misserfolg. Mit anderen Worten, diese Menschen, die sich nicht darin engagieren, in welches sie Gott aufgeruft hat, haben eigentlich Angst davor, dass sie nicht erfolgreich sein können.
Es ist wichtig für euch zu verstehen, dass wenn Gott euch zu etwas ruft, ruft Er euch nicht immer zum Erfolg, ruft Er euch zu gehorchen!
Der Gehorsam gegenüber dem Aufruf  liegt an euch - der Erfolg des Aufrufs liegt an Ihm!

Samstag, 18. Februar 2017

EINE VISION ÜBER DIE KINDER - Nicky Cruz

In den letzten Jahren hat Gott mir eine Vision der Zukunft gegeben. Er hat mir eine Zeit gezeigt, in der der Heilige Geist sich in die Stille der Nacht bewegen wird und unsere Kinder wie nie zuvor anfachen wird. Sie werden wie der junge Samuel in der Bibel sein, der zum Priester Eli rannte, weil er nicht wußte, wessen Stimme in der Nacht zu ihm sprach (siehe 1.Samuel 3). Ich habe gesehen, wie diese Kinder ängstlich in ihr Elternzimmer in der Nacht laufen werden, ohne es zu merken, dass Gott selbst mit ihnen spricht.
Gott ruft unsere Kinder dazu auf, einen Unterschied zu machen. Er weiß, dass viele ihrer Eltern ihr Leben, ihre Zeit und ihre Kraft - ihre Hände und Füße, ihre Gedanken und Herzen - nicht vollständig der Herrschaft Gottes hingegeben haben. Deshalb ruft er die Kinder unserer Zeit auf, um die Lücke zu füllen.
Meine Botschaft an den Eltern von diesen kostbaren Kinder ist folgendes: Stoppt sie nicht! Gott selbst nennt sie. Es ist Sein Feuer, Sein Heiliger Geist, wer den Weg für die größte Umwandlung vorbereitet, die jemals in der Welt stattfinden wird.
So viele junge Leute sind beunruhigt, müde, in die Kirche zu gehen, wo alles die gleiche Routine ist. Sie wollen den Heiligen Geist in Aktion sehen. Sie wollen alles von Jesus jetzt erfahren!
„Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben“ (Apostelgeschichte 2:17).

Nicky Cruz, international bekannter Evangelist und prominenter Autor, kannte Jesus und änderte sich sein Leben von voller Gewalt und Verbrechen nach einer Begegnung mit David Wilkerson in New York City im Jahr 1958. Die Geschichte seiner dramatischen Bekehrung wurde zuerst im „The Cross und the Switchblade” von David Wilkerson erzählt Und dann später in seinem eigenen meistverkauften Buch „Run, Baby, Run”.

Freitag, 17. Februar 2017

DER WEG ZUM SIEG

Welche ist der Weg zum Sieg für das Volk Gottes?
Zuerst taucht ihr im Gottes Wort, dann haltet eure besondere Verheißung, nehmt diese in den geheimen Ort des Gebets, und fordert Gott diese. Ich habe mein bevorzugtes Versprechen von der Bibel, dass ich zu Gott immer halte, wenn ich zu Ihm schreie.
 „Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird? Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben?  Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten! (Matthäus 7:9-11)
Bittet den Herrn um gute Dinge. Er wartet darauf, diese euch zu geben! Bittet Ihn, alle eure Scham zu nehmen, und den Fleck der Sünde zu entfernen. Er wünscht sich, es für euch zu tun.
„Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (Epheser 3:20-21).
Nehmt dieses Versprechen täglich zu Gott und betet: „Vater, Du hast gesagt, Du würdest mehr tun, als ich heute bitte, deshalb ich Dich heute bitte, mein Gebet reichlich zu beantworten.“  Gott freut sich über solchen Glauben.
Zweitens vertraut den Heiligen Geist, der in euch wohnt. Gott sollte kein Engel euch schicken, um euch zu sprechen; schon ihr habt bereits Seine Ressourcen in euch- der Heilige Geist selbst! Erkennt Seine Gegenwart an und sagt Ihm:  „Heiliger Geist, Du kennst den Weg, von diesem Problem raus zu kommen, und ich weiß nicht. Im diesem Augenblick gebe ich Dir die Führung meines Lebens. Du kennst die Gedanken Gottes sehr.“
Geliebte, wenn ihr dieses einfaches Geständnis macht, werdet ihr belebenden Zeiten vom Herrn erfahren. Selbst wenn ihr bereit seid, aufzugeben, bleibt Er treu, um euch zu befreien. 

Donnerstag, 16. Februar 2017

IST IHR KAMPF EINZIGARTIG?

Seid ihr auf allen Seiten gedrückt und über eure Ausdauer getestet? Ist eure Stärke fast weg, so dass ihr fast am Rande des Aufgebens seid? Wenn dies der Fall ist, was ist ihr Weg zum Sieg? Ich kann euch sagen, wie Gott mich zum Sieg weiterführt.
Erstens, glaubt ihr bitte nicht, dass ihr eine seltsame, einzigartige Schlacht erlebt. Andererseits! Ihr seid gut begleitet. Erinnert ihr euch an  Hiob, Jeremia, Elia, David, Paulus? Was ihr durch kommt, ist den Gläubigen im Laufe der Jahrhunderte gemeinsam.
„Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut!“ (1.Petrus 4:12-13).
Zweitens, wenn ihr denkt, dass ihr keinen weiteren Schritt gehen oder keine anderen Stunde ertragen könnt, mit allem, was in euch ist, schreit zu Gott: „Herr, hilf mir!“ Dann schaut bitte den Rat des Psalmisten:
„Der Tod überrasche sie, lebendig mögen sie hinabfahren in den Scheol; denn Bosheiten sind in ihrer Wohnung, in ihrem Innern. Ich aber, ich rufe zu Gott, und der HERR hilft mir. Abends und morgens und mittags klage und stöhne ich; und er hat meine Stimme gehört. Er hat meine Seele zum Frieden erlöst, dass sie mir nicht nahen können; denn mit vielen sind sie gegen mich gewesen.“ (Psalmen 55: 16-19).
„Gepriesen!", rufe ich zum HERRN, so werde ich vor meinen Feinden gerettet ... In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, und ich schrie zu meinem Gott. Er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, und mein Schrei vor ihm drang an seine Ohren.“ (Psalmen 18: 3, 7).
„HERR, mein Gott, zu dir habe ich geschrien, und du hast mich geheilt.“ (Psalmen 30:3)
Und hier ein wichtiger Vers: „Denn retten wird er den Armen, der um Hilfe ruft, und den Elenden und den, der keinen Helfer hat.“ (Psalmen 72:12).
Jesus hat den Heiligen Geist gesandt, um euer Helfer zu sein, und Er wird nicht taub sein, wenn ihr um Hilfe bittet!

Mittwoch, 15. Februar 2017

NICHTS KANN EUCH BEWEGEN

„Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute“ (Matthäus 7:24).
Geliebte, ihr baut nicht auf dem Felsen, wenn ihr einen Prediger braucht, der ihr schreit, Gott zu gehorchenOder wenn ihr eine Reihe von vor euch angelegten Regeln braucht. Ihr braucht kein Regelbuch, ihr braucht eine leidenschaftliche Liebe zu Jesus.
Je mehr ihr Jesus liebt, desto leichter ist es, Ihm zu dienen und Ihm zu gehorchen. Wenn ihr Herz mit Jesus begeistert ist, werdet ihr nicht ständig vor Ihm gehen müssen, indem ihr schreit, „Gott, brich bitte die Macht des Teufels über mich“. Nein, diese Ketten beginnen, abzufallen, wenn ihr Sein Herz kennen lernt und Ihm zu gehorchen, werdet eine Gewohnheit für euch sein.
Wenn ihr in Jesus verliebt sind, habe ich mehrere Fragen an euch:
Wie könnt ihr durch den Tag gehen, ohne Zeit in Seinem Wort zu verbringen?
Wie könnt ihr euch nicht darum bemühen, mit ihm im Gebet zu sein?
Wie könnt ihr Ihn nicht preisen und anbeten?
Wie könnt ihr nicht versuchen, zu lernen, was Ihm gefällt?
Jesus sagt uns, „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren“ (Johannes 14: 21). Was für ein unglaubliche Verheißung!
Sucht bitte ihr die Evangelien und lernt Jesu Worte kennen. Beginnt ihr mit den Seligpreisungen in Matthäus 5 und lest bitte ihr das Kapitel 7. Und dann, wenn ihr Seine Worte lernt, tut sie! Gottes Gebote sind nicht schmerzlich oder schwer. Im Gegenteil, ihnen zu gehorchen, wird es einfacher, je mehr ihr Ihn liebt.
Wenn ihr eur Haus auf dem Felsen baut, könnt ihr ohne Angst stehen, wenn der Sturm kommt. Nichts wird euch bewegen - denn ihr wandelt in dem liebevollen Gehorsam gegenüber dem Vater.

Dienstag, 14. Februar 2017

KEIN KOMPLOTT GEGEN EUCH SOLL ES GELINGEN

Wusstet ihr, dass Satan manchmal Menschen, die sich verbünden, bringt, nur um eure Arbeit für Gott zu behindern? Sie bemühten sich, um ihr zu entmutigen oder euren Dienst zu vermindern. Aber wenn ihr auf einer göttlichen Aufgabe seid, die ihr dazu aufgeruft seid, soll es kein Komplot gegen euch gelingen.
Nehemia wurde von Gott dazu aufgeruft, um die Mauern von Jerusalem wieder aufzubauen. Die Arbeit ging wunderbar, als Satan aufrührte, um alles zu verhindern. Vier sehr prominenten Führer schmieden ein Komplott, um [Nehemia] Böses anzutun (siehe Nehemia 6: 2).                     
Viermal setzten diese Führer eine Falle für Nehemia ein und riefen zu ihm: „Wir bestehen darauf, dass du von deiner Mauer herunterkommst und mit uns redest!“ Aber viermal antwortete Nehemia: „Ich führe gerade ein großes Werk aus und kann nicht hinabkommen.“(siehe Vers 3).
Geliebtebitte mischt ihr euch nicht mit Leuten ein, die nur streiten wollen. Es soll eine Störung sein und ihr musst mit Gottes Werk weitergehen. Wir verstehen, wenn Satan gegen eure Gebetsleben, eure Weihe und euren Wandeln mit Ihm kommt, ist nicht nur, euch zu stürzen. Er will auch den Dienst ruinieren, den Gott euch gegeben hat, und alles zerstören, was dem Vater verherrlicht.                 
Diese Führer begannen eine Reihe von Gerüchten gegen Nehemia, die viele gegen ihn vorurteilten. Alle diesen Pläne wurden entworfen, um Angst im Herz von Nehemia zu legen, damit er entmutigt und er floh.
Aber keine von diesen Fallen konnte das Werk Gottes aufhalten! Die Bibel sagt: „Und die Mauer wurde am 25. des Monats Elul, in 52 Tagen fertiggestellt. Und es geschah, als alle unsere Feinde es hörten, da fürchteten sich alle Nationen, die rings um uns her waren, und unsere Feinde sanken sehr in ihren Augen. Und sie erkannten, dass dieses Werk von unserem Gott aus geschehen war” (6:15-16).
Wenn ihr treu bleibt, geht das Werk Gottes weiter und andere werden es bemerken und Ihm mit euch verherrlichen.

Montag, 13. Februar 2017

LAUFEN ZU GEWINNEN! - Gary Wilkerson

Jesreel war eine Stadt, die sich im Krieg wegen seiner riesigen Flotte von Wagen ausgezeichnet war. Die Wagen stellen die Kraft des Menschen dar und bedeuten die Kraft, mit großer Beweglichkeit und Kraft zu beschleunigen.
Wir haben heute eine „Wagen Lebensart“ - eine Art von Komfort und Leichtigkeit, dass all unsere Bedürfnisse zur Verfügung gestellt werden. Und wenn wir etwas tun wollen, dann gehen wir einfach weiter und machen tun es.
Die Wagen Lebensart könnte attraktiv zu den Christen mit seinem Standard des Erfolgs sein - Wohlstand, Sicherheit, Komfort. Aber der echte Diener Gottes sucht diese Dinge nicht zuerst; stattdessen versucht er, der Stimme seines Herrn zu gehorchen und die Sorgen Seines Reiches zu verfolgen. Dieser Nachfolger lernt früh in seinem Glaubenwandeln, dem Herrn zuerst setzen, „Und dies alles (Speise, Kleidung, Schutz) wird euch hinzugefügt werden“ (Matthäus 6:33).
Elia wusste es besser als auf die Weltressourcen zu schauen. Stellt ihr sich die Szene vor, während er dem König Ahab ansprach, der hoch in seinem glänzenden Wagen sass und über dem einfachen Propheten war. Ja, Elia sprach mutig zu Ahab: „Spanne an und fahre hinab“ (1. Könige 18:44). Aber als nächstes lesen wir: „Und die Hand des HERRN kam über Elia; und er gürtete seine Hüften und lief vor Ahab her bis nach Jesreel hin“ (Vers 46). Der Mensch von Gott  überragte einen Wagen über eine Entfernung von vielen Meilen! Wie hat Elia das erreicht? Der Satz  „gürtete seine Hüften“  bedeutet, dass er sich für das Laufen vorbereitet hat.
Wenn Petrus im 1.Petrus 1:13 sagt, „umgürtet die Lenden eurer Gesinnung“, sagt er gerade, dass wir uns auf den Kampf vorbereiten müssen, indem wir unseren Glauben und unser Vertrauen an den Herrn stärken sollen. Und der Apostel Paulus verwendete den Lauf als ein Bild unseres christlichen Lebens. In seinem letzten Brief sagte er: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt“ (2. Timotheus 4: 7).
Auch wir können mit Kraft laufen und den Preis gewinnen, wenn wir uns richtig auf den Lauf vorbereiten.

Samstag, 11. Februar 2017

SICH BEMÜHEN IST KEINE ANTWORT - Jim Cymbala

Viele von uns wollen mehr von Gott, aber nicht zu dem Punkt zu sein, verspottet zu werden. Unser westliches Denken meint: „Ich werde dem Herrn dienen, aber ich werde die Kontrolle behalten.“ Aber so begann die Kirche nicht. Die Kirche begann durch den Geist geleitenden Christen, die sich Gott hingegeben haben. Das ist radikal, ja, aber so hat es der Herr getan.
Manche könnten sagen: „Ja, aber wir haben den Stil des Christentums von dem Neuen Testament verbessert.“ Wenn ja, möchte ich die spirituellen Früchte sehen, die unsere Verbesserungen hervorgebracht haben. Man kann die ersten, „unentwickelten“ Christen verspotten, aber Tausende wurden in den ersten vier Kapiteln der Apostelgeschichte gerettet. Das Wort Gottes wurde geschätzt. Die Kirchen wurden mit Opferliebe gefüllt. Eine heilige Aufregung erfüllte die Atmosphäre. Haben wir das wirklich verbessert?
In Apostelgeschichte 2, während die Jünger an einem Ort versammelten, kam der Heilige Geist auf sie, und sie sprachen in Sprachen, die sie nicht kannten. Ich will nicht darüber diskutieren, was in Zungen zu sprechen ist, aber ich möchte darauf hinweisen, dass, als der Geist auf sie zukam, sie sofort anfingen, etwas zu tun, was sie natürlich nicht tun konnten. „Als aber dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind“ (Apostelgeschichte 2: 6-8).
Die Jünger sprachen in Sprachen, die sie nicht wiklich kannten. Sie taten etwas, das keine andere Erklärung haben könnte, als dass Gott den Grund war. Ein unbestreitbarer Ausdruck eines durch den Geist geleitenden Lebens ist, dass wir über die Grenzen der bloßen natürlichen Talente und Fähigkeiten aufgehoben werden.
Die Ironie des durch den Geist erfüllten Lebens ist, dass wir Macht aufgeben müssen, um eine größere Macht zu gewinnen. Wie oft hattest du Probleme, um etwas zu tun, so dass du nur härter versucht hast? Hast du schon einmal versucht, die Selbstdisziplin zu haben, um deine Bibel mehr zu lesen oder mehr zu beten? Eine unfreundliche Person zu lieben? Mutig zu sein, wenn du Angst hattest? Wie hat es für dich funktioniert?

Jim Cymbala begann in dem Tabernakel von Brooklyn mit weniger als zwanzig Mitgliedern in einem kleinen, heruntergekommenen Gebäude in einem schwierigen Teil der Stadt. Er ist kommt aus Brooklyn und ist ein langjähriger Freund von sowohl David als auch von Gary Wilkerson. 

Freitag, 10. Februar 2017

GIERIG UND UNDANKBAR

Wenn ihr nicht mit euren Zweifeln umgeht, werdet ihr einem Geist des Murrens übergeben. Ihr werdet so leben und sterben, weil eure Zweifel nicht einfach unterdrückt werden können. Sie müssen von den Wurzeln gezogen werden!
Nur drei Tage nach der Befreiung von Israel aus Ägypten begegneten sie eine neue Versuchung. Sie hatten gesungen, schüttelten ihre Tambourine und zeugten von der Macht und Stärke eines mächtigen Gottes. Sie rühmten sich, dass Er sie führte und beschützte - und dann kamen sie nach Mara, was „Wasser der Bitterkeit“ bedeutet.
Dies war ein Beispiel dafür, wie Gott es uns erlaubt, Krise nach Krise zu begegnen, bis wir endlich die Lektion lernen, die Er uns lehren will. Wenn wir uns weigern, es zu lernen, kommt eine Zeit, in der Er uns unserer eigenen Bitterkeit übergibt. „Und wanderten drei Tage in der Wüste und fanden kein Wasser ... Und das Volk murrte gegen Mose: Was sollen wir trinken?“ (1.Mose 15:22,24).
Am Sonntag hatten sie eine tolle Zeit - singten, tanzten, lobten! Aber am Mittwoch waren sie in Schwierigkeiten; eine andere Krise, und sie fielen auseinander. Wie könnten sie so schnell ihr Vertrauen verlieren? Weil sie nie vertraut hatten! Sie hatten nie diese Grundlage wirklich unter ihnen bauen lassen.
Also scheiterten sie noch einmal die Prüfung. Sie hatten absolut nichts von ihren früheren Krisen gelernt und wieder verloren sie die Gelegenheit, die Großartigkeit ihres Gottes zu wiederspieglen. Sogar begannen sie, Seine Güte selbstverständlich zu machen. Sie hatten kein Essen, also schickte Er sie Manna vom Himmel. Er ließ die Wachteln aus dem Himmel fallen und haüfte sie ausserhalb des Lagers von einer Höhe von drei Füße auf. Aber kein Wort des Dankes war zu hören. Stattdessen wandte sich das Volk der Gier zu und zerschmetterte alles, was Gott ihnen gab. Und dann wurde Israel halstarrig!
Was für eine Schande es ist, von Krise zu Krise zu gehen und nichts davon zu lernen. Es trägt mit sich einen Fluch, und ihr werdet einem Geist des Murmelns übergeben.

Donnerstag, 9. Februar 2017

EIN TODESSTOSS ZUM ZWEIFELN

„Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn der Zweifler gleicht einer Meereswoge, die vom Wind bewegt und hin und her getrieben wird. Denn jener Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde.“ (Jakobus 1:6-7).
Viele Christen sitzen im Haus Gottes und murren und klagen, als ob Gott sie nicht höre. Aber Gott hört unsere Murren - Beschuldigungen, dass Er sich nicht um uns kümmert, unsere Beschwerde, dass Er uns gelassen hat.
Gott hat mich davor gewarnt, nicht meine Meinung zu störenden Zweifeln und Furcht deutlich vertreten – auch nicht zu meiner Frau oder Freunden oder Kollegen. Er sagte, diese Zweifel zu Ihm zu tragen und Ihn zu bitten, meinen Unglauben zu heilen.
Israel verbrachte vierzig Jahre in Verwirrung und dort gab es eine Menge von Murren, Klagen, Eifersucht und Bitterkeit. Was für ein jämmerliches Leben die Israeliten führten, während sie noch behaupteten, die Kinder Gottes zu sein.
Ihr müsst an einen Ort kommen, an dem ihr lernt, Ihm zu vertrauen. Wenn ihr dies tut, werdet ihr allen Zweifeln, Furcht und Unglauben einen Todesstoß befassen haben.
Wo fangt ihr an? Zuerst schaut ihr direkt in den Spiegel des Wortes Gottes! Betrachtet eure Handlungen in den letzten dreißig Tagen: Habt ihr euch beschwert? Ihr könnt antworten: „Nun, ich habe mich ein wenig beschwert, aber ich habe mich nicht gegen Gott beklagt.“ Oh, ja, du hast! Egal wer eure Beschwerden gehört hat, sie waren alle auf Gott gerichtet.
Überall, wo ich die Bibel aufschlage, lese ich: „Vertraue Mir und Ich sehe dich durch! Gib einfach deine Wege zu Mir.“ Was verlangt das? Einfach, dass ihr steht und seht die Rettung des Herrn. Ihr könnt fragen: „Aber was ist, wenn nichts passiert?“ Diese Antwort allein zeigt Zweifel und Angst.
Geliebter, wende euch zu Gott und sage Ihm, dass ihr wählt, Ihm zu vertrauen und auf Seinen Sieg zu warten. Lasst Gott euch ein Zeugnis für die Welt machen, ein Zeugnis für Seine Treue. Liebt Ihn mit eurem ganzen Herzen jetzt und gebt Ihm all eure Probleme, euren ganzen Glauben und euer ganzes Vertrauen.

Mittwoch, 8. Februar 2017

„ZEIGT UNS IHREN GOTT”

„Denn die uns gefangen hielten, forderten dort von uns die Worte eines Liedes, und die uns wehklagen machten, forderten Freude:  „Singt uns eins der Zionslieder!“ Wie sollten wir des HERRN Lied singen auf fremder Erde?“ (Psalmen 137:3-4).
Das Volk Gottes war in dem schwersten Ort ihres Lebens und als sie weggetragen wurden, benötigten ihre Beschützer ein Lied von ihnen. Doch alles, was sie fühlten, war Depression, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.
Viele Christen sind heutezutage in der gleichen Position, sind in widrigen Umständen gefangen. Wenn der Teufel zu dir mit einer alten Versuchung kommt, kannst du am Rande des Aufgebens und beim Denken sein: „Ich kann es nicht schaffen. Ich habe gebetet und geweint, aber diese alte Knechtschaft wird mich für immer verfolgen.“
Als Israel in die babylonische Knechtschaft fiel, flehten ihre Gefangenen an: „Singt für uns! Spielt für uns! Wir haben alles von euch gehört und was ihr Gott für ihr getan hat, also zeigt uns eure Freude über Ihm.“
Wenn diese Forderung in Spott gemacht wurde, ich glaube, es war auch eine bedauerliche Bitte. Die Götter der Babylonier hatten sie leer und ohne Hoffnung verlassen. Aber die Gesänge der Israeliten hatten eine Auswirkung auf sie gemacht. „Der Gott dieser Leute kann ein Meer öffnen; Sein Feuer kommt vom Himmel herunter; Er steht gegen ihre Feinde. Es muss etwas zu diesem Gott geben.“
Menschen, die sich freuen und ihren Glauben in die dunkelsten Stunden halten können, sind ein wirkliches Zeugnis für andere, die die gleichen Kämpfe haben. Andere nehmen Kenntnis von Gläubigen, die bezeugen: „Gott, ich glaube dir, egal was in meinem Leben geschieht.“
Die Welt schreit uns: „Wir sind nicht beeindruckt von der Öffnung des Roten See oder dass der Blind wieder sieht, oder dem Lahmen, das geheilt wird. Nein! Das Wunder, das wir sehen wollen, ist dein Glaube in den dunkelsten Stunde deines Lebens. Ihr stellt sich hoffnungslose Situationen mit einem Lächeln von Freude und singt Lobpreis zu Gott. Das spricht zu uns.“ 

Dienstag, 7. Februar 2017

WIRKLICHE KNECHSCHAFT

Heute wollen die Menschen alles andere als ein Diener sein. Tatsächlich ist ihr Stolz durch die Idee der Knechtschaft abgestoßen. Die bekannte Schrift ist, „Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott“ (Galater 4:7).
Was sagt Paulus hier wirklich? Er erklärt, dass ein Sohn, der richtig erzieht wurde, weiß, dass er der Erbe des Königs mit allen Rechten rechtmäßig ist, die diese Position begleiten. Aber er liebt seinen Vater so sehr, dass er die Rolle eines Dieners auswählt.
Paulus sagte in Römer 1:1, dass er „ein Diener Jesu Christi” ist und Judas bezeichnete sich als „Knecht Jesu Christi“ (Judas 1:1). Und Christus, der Sohn Gottes,  „machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an“ (Philipper 2:7).
Ein Knecht hat keinen eigenen Willen; das Wort seines Herrn ist sein Wille. Das Kreuz stellt den Tod aller meiner eigenen Pläne, meiner eigenen Ideen, meiner eigenen Wünsche, meiner eigenen Hoffnungen und Träume dar. Und es ist vor allem der absolute Tod meines eigenen Willens.
Jesus sprach zu seinen Jünger, „Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat“ (Johanner 4:34). Mit anderen Wörter, „Ich warte darauf, bis ich jede Führung von Meinem Vater höre.“
Johanner schrieb, „Denn wie er ist, sind auch wir in dieser Welt“ (1.Johannes 4:17). Jeder echte Christ muss wünschen, zu sagen: „Ich möchte wirklich seinen Willen tun.“ Aber wir können es verloren, wenn wir unser Herz auf etwas setzen, das wir wollen, etwas, das gut aussieht und logisch klingt, aber nicht Gottes Wille ist. Einer der größten Fallen, unter den viele Christen fallen, ist es eine gute Idee zu folgen, die nicht von Gott ist.
Kann dein Wunsch das Kreuz überleben? Kannst du von deinem Traum weggehen und daran sterben? Gott weiß, was das Beste für dich ist, also schreit zu Ihm: „Vater, wenn dies nicht dein Wille ist, könnte es mich zerstören. Ich gebe es Dir, also mach es auf Deine Weise, Herr.“

Montag, 6. Februar 2017

NIEDERGERISSENE MAUER - Gary Wilkerson

"Ich will nichts in meinem Leben, das daran hindern kann, was Gott in mir tun will."
Gott bringt immer sein Volk zu den Punkt, denn bevor Er sein Bestes in uns bringen kann, muss Er etwas tief in uns tun. Er will uns seinen Sieg geben, aber er will auch unsere völlige Hingabe.
Die ersten sechs Kapitel von Josua beschreiben die herrlich Arbeit, die Gott unter seinem Volk tat. Israel war soeben nach 400 Jahren in Knechtschaft befreit worden. Das Volk war von vierzig Jahren von Wandern in der Wüste raus gekommen, und nun waren sie an der Grenze Kanaans, das Land, das Er ihnen vor Jahren versprochen hatte. Und so überquerten sie - und was passierte dann? Sofort wandte sich Josua der jüngeren Generation der Menschen zu und trennte sie zu Gott. Die Schrift nutzt das Wort beschnitten, um ihre Vorbereitung zu beschreiben, aber die tiefere Bedeutung ist, „Sie waren bereit gemacht.“
Josua nahm diese Aufgabe, weil sie nun sich überquert hatten, sollten sie den dicken, unüberwindlichen Mauern von Jericho gegenüberstehen. Dieser Feind wäre für die unterschiedlichen Israeliten unmöglich. Gott sagte ihnen: „Ich habe euch in den letzten Jahren gesegnet und ihr habt meinen unglaublichen Reichtum erlebt. Aber eure Arbeit ist noch nicht abgeschlossen.“
Wie haben sich die Israeliten auf diese nächste Schlacht vorbereitet? Sie schärften keine Schwerter und leuchteten keine Rüstung. Stattdessen fand die Vorbereitung in ihren Herzen statt. Gott gebot ihnen, dass sie um die Stadt Gesänge singen und beten und auf Ihn warten sollten. Schließlich ließ Er sie die Trompeten hochheben und eine einzige Explosion machen. In einem Augenblick kamen diese mächtigen Mauer herunter!
Josua und seine Männer machten damals mächtige Heldentaten, besiegten ihre Feinde, eroberten größere Länder und sahen Siege wie nie zuvor. Ebenso glaube ich, will der Herr seinen Geist auf uns in wunderbaren Weise vergießen. Er will, dass wir glauben, dass Er alles tun will; kurz gesagt, er möchte, dass wir einen festen Glauben besitzen.

Samstag, 4. Februar 2017

DIE WAHRHEIT BEURTEILEN - Carter Conlon

„Wie kann ich den Willen Gottes finden? Wie kann ich sicher sein, dass ich in Seinem Willen für mein Leben gehe?“
Hast du schon einmal selbst diese Fragen gestellt? Findest du das Thema des Willens Gottes verwirrend, oder lebst du mit der ständigen Angst davor, dass du Seinen Willen für dein Leben vermisst?
Schauen wir mal eine Erklärung, die Jesus machte, die mit dem Willen Gottes zu tun hat: „Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ (Johannes 7:17). Mit anderen Worte, das gilt für jeden, der den Willen Gottes tun will.
Gemäss Jesus, wenn du es in deinem Herzen hast, den Willen Gottes zu tun, wirst du es verstehen und wissen, was Wahrheit ist. Ihr werdet Seine Stimme erkennen, die sagt: „Dies ist der Weg, um zu gehen.“
Seit ich ein junger Christ bin, wollte ich Gottes Willen tun - auch wenn ich nicht immer ganz verstanden habe, wie das in meinem Leben aussehen würde. Ich erinnere mich daran, als ich in die Kirche ginge, in der Gemeinde saß und dem Prediger hörte, und dachte: „Wie auf der Welt können diese Leute unter dieser Art von Botschaft sitzen? Sehen sie nicht, wie weit das ist?“ Die meiste Zeit saßen sie und hörten, aber sie gingen in die Kirche, so dass sie gesegnet werden konnten.
Wenn die Menschen nicht Gottes Willen tun wollen, kommt eine doktrinelle Verwirrung zum ersten Mal, die schließlich von einer Unfähigkeit gefolgt ist, Wahrheit zu erkennen. Da ihre Gebete unbeantwortet bleiben, kommen sie zu dem Schluss, dass Gott nicht mit ihnen spricht. Sie wollen, dass ihr Leben außergewöhnlich sein konnte. Sie wollen die Menschenmenge; sie wollen die Toten auferwecken, die Kranken die Hand legen und dass sie sich erholen; sie wollen in Zungen sprechen und allem anderen, aber sie wollen im offenbaren Willen Gottes nicht laufen.

1994 trat Carter Conlon auf Einladung des Gründungspfarrers David Wilkerson das Pastoralstaff der Times Square Kirche bei und wurde im Jahr 2001 zum Senior Pastor ernannt.

Freitag, 3. Februar 2017

DAS GÖTTLICHE FLÜSTERN

Wenn Sie mit Gott im Gebet eingeschlossen sind, wird der Heilige Geist Sie immer zu Gottes offenbartem Wort führen. Christus ist das lebendige Wort und Er wird Ihren Glauben aufbauen.
Uns ist es befohlen:
„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt! ... Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt! ... Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das  ist Gottes Wort!“ (Epheser 6:11, 13, 17).
Häufig, wenn Sie spezielle Anweisungen vom Herrn bekommen, wird der Heilige Geist Sie zu einer Passage der Schrift führen, indem Er zu Ihrem Geist flüstert, daß Sie sich diesem Vers zuwenden sollen. Und dann wird Gottes Wort direkt mit Ihnen sprechen und Ihnen sagen, wie Sie durch Ihre Krise kommen sollen.
Viele von Ihnen, die diese Nachricht lesen, sind in einer Situation, die ein Wort Gottes erfordert. Niemand auf der Erde kann Ihnen  helfen und der einziger Weg, dass Sie durch Ihre Krise kommen können, ist es, in der Gegenwart Christi zu bleiben, bis Er Ihnen Anweisungen gibt! Er muss Ihnen den Weg sagen: was Sie tun sollen, wann Sie handeln sollen. Das perfekte Timing ist in den Händen des Heiligen Geistes - nicht zu früh oder zu spät.
Wir sind gemacht, um in Ihrer Gemeinschaft zu sein, auch in unseren schwierigen Zeiten. Lieben Sie, mit Ihm zu sein? Bevorzugen Sie Ihn vor allem anderen? Ich vertraue darauf, dass Ihr Herz schreit: „Jesus, Du bist meine große Freude und ich liebe Deine Begleitung.“
Ich bete, dass Gott in uns alle ein Herz setzen wird, das leicht in seine Gegenwart verliebt. Lasst uns durch alle unsere Prüfungen beten und dem Heiligen Geist in unserer geheimen Gemeinschaftszeit aufmerksam hören. 

Donnerstag, 2. Februar 2017

KLARE FÜHRUNG

Die meisten Christen hören Gott nicht zu. Sie gehen zu Ihm, um zu reden! Doch die Schrift offenbart, dass jede Person, die jemals von Gott verwendet wurde, gelernt hat, in seiner Gegenwart zu bleiben, bis sie Ihm hörte.
Die Schrift macht deutlich, dass der Herr mit jedem von uns reden will. „Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbiegt, werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, den geht!“ (Jesaja 30:21).
Als ein kleines Mädchen mit Leukämie der Todestür näherte, kämpfte sie mit dem Gedanken des Sterbens. Doch eines Morgens, als ihre Mutter in ihr Zimmer kam, war das Mädchen strahlend und glücklich.
 „Was ist mit dir passiert?“, fragte ihre Mutter.
 „Ein Engel kam zu mir und sagte, ich werde eine Reise machen“, antwortete das Mädchen. „Und dann kam Gott und nahm meine Hand und ging mit mir durch einen schönen Garten. Er sagte mir, dass ich dorthin morgen gehen werde, um mit Ihm zu sein.“
Gott sprach zu diesem kleinen Kind und nahm alle Furcht von ihrem Herzen weg! Als sie am nächsten Tag bei Ihm war, hatte sie völligen Frieden.
Sagen Sie mir, wenn Sie mit Jesus reden, erhalten Sie von Ihm so eine klare Führung? Sagte er Ihnen, was Sie tun sollen, und wann und wie Sie es tun sollen? Einige Christen glauben nicht daran, dass Gott das tut, aber Jesus sagt: „Meine Schafe hören meine Stimme .. und sie folgen mir“ (Johannes 10:27).
Der einzige Weg, durch Ihre Prüfung zu laufen, ist es, indem Sie mit Jesus allein gehen und weinen: „Herr, du bist der Einzige auf dieser Erde, der mir helfen kann. Ich gehe nirgendwohin, bis ich höre, Du sprichst zu meinem Herzen.“
Die Art des Gebetes, das Gott gefällt, stoppt alles, alle Tätigkeit, bis Seine Stimme gehört wird. Sie werden Ihm hören, wie Er eindeutig zu Ihrem Herzen sagt: „Sie müssen mit dieser Person alles richtig machen.“ Oder: „Seien nicht so eilig! Setzen Sie in Meiner Gegenwart und vertrauen Sie Mir.“
Wenn Sie Ihn suchen und auf Ihn warten, wird Er Ihnen eine klare Führung geben!

Mittwoch, 1. Februar 2017

HALB-GEANTWORTETE GEBETE

„Im Gebet beharren“, ein Begriff, der von den frühen Pfingstlern geprägt wurde, bedeutete für einigen Menschen, auf den Knien zu bleiben, bis sie versichert waren, dass sie eine Antwort von Gott erhalten hatten. Für andere Leute bedeutete es, ständig zum Herrn zurückzukehren, bis sie die Antwort in der Hand hatten. (Das hieß auch „am Gebet festhalten“.)
Als ich ein Junge war,  hörte ich in damaligen Begegnungen Leute, die bezeugten: „Ich werde die Hörner des Altars festhalten, und ich werde nicht verlassen, bis Gott antwortet.“ Aber ich glaube nicht, dass dies die eigentliche Bedeutung  von „im Gebet beharren“ ist.
Sie können mit dem Herrn eingeschlossen sein, und in seiner Gegenwart erfreuen; Sie können gute Stunden, sogar Tage, mit Ihm verbringen, indem Sie Ihn in süße Gemeinschaft verherrlichen. Alle Ihre Bedürfnisse können erfüllt haben, Ihr Herz völlig kann zufrieden sein, aber was passiert, wenn Sie diesen geheiligten Ort der intimen Gemeinschaft verlassen?
Sie können von Ihren Knien aufsteigen, nur um zurück zu einer schwierigen Situation zu kommen, die sich nicht geändert hat. Sie können den Teufel sehen, der dort auf Sie wartet, und bereit ist, die gleichen Probleme und Leere auf Sie zu werfen. Ich frage Sie: Was nützt es, die Herrlichkeit auf dem Berg zu empfangen, wenn er Sie nicht durch den Kampf sehen können?
Lassen Sie mich erklären, was ich an „im Gebet beharren“ glaube. Es bedeutet einfach, dass die Kraft, die Macht und die Ermutigung, die Sie vom Herrn erhalten, während Sie mit ihm eingeschlossen sind, sollte diesselbe, die Sie durch die Prüfungen, die vor Ihnen sind, sein. Der Sieg, den Sie im geheimen Raum bekommen, muss Ihnen den Sieg auf dem Schlachtfeld geben.
Denken Sie darüber nach: War Ihr ein „vollendetes Gebet“? Sehen Sie, „im Gebet beharren“ bedeutet, dass Sie auf die Vollendung Ihres Gebetes warten. Viele Christen sehen nur halb- geantwortete Gebete, weil sie nicht zulassen, was sie vom Herrn im Gebet erhalten haben, um sie durch ihre Prüfung zu überwinden. Tatsächlich wurden viele ehrlichen Gebete verschwendet, abgebrochen, verloren - weil sie nicht so „überwinden“ wurden.
Geliebte, das Gebet beendet nicht - es gibt kein „vollendetes Gebet“ - bis Sie zur anderen Seite Ihrer Versuchung sind. Wir sind nicht „im Gebet beharren“, bis wir unseren Versuchungen mit der Kraft, die wir in Gottes Gegenwart bekommen,  „widerstehen“ haben.