Mittwoch, 8. Februar 2017

„ZEIGT UNS IHREN GOTT”

„Denn die uns gefangen hielten, forderten dort von uns die Worte eines Liedes, und die uns wehklagen machten, forderten Freude:  „Singt uns eins der Zionslieder!“ Wie sollten wir des HERRN Lied singen auf fremder Erde?“ (Psalmen 137:3-4).
Das Volk Gottes war in dem schwersten Ort ihres Lebens und als sie weggetragen wurden, benötigten ihre Beschützer ein Lied von ihnen. Doch alles, was sie fühlten, war Depression, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.
Viele Christen sind heutezutage in der gleichen Position, sind in widrigen Umständen gefangen. Wenn der Teufel zu dir mit einer alten Versuchung kommt, kannst du am Rande des Aufgebens und beim Denken sein: „Ich kann es nicht schaffen. Ich habe gebetet und geweint, aber diese alte Knechtschaft wird mich für immer verfolgen.“
Als Israel in die babylonische Knechtschaft fiel, flehten ihre Gefangenen an: „Singt für uns! Spielt für uns! Wir haben alles von euch gehört und was ihr Gott für ihr getan hat, also zeigt uns eure Freude über Ihm.“
Wenn diese Forderung in Spott gemacht wurde, ich glaube, es war auch eine bedauerliche Bitte. Die Götter der Babylonier hatten sie leer und ohne Hoffnung verlassen. Aber die Gesänge der Israeliten hatten eine Auswirkung auf sie gemacht. „Der Gott dieser Leute kann ein Meer öffnen; Sein Feuer kommt vom Himmel herunter; Er steht gegen ihre Feinde. Es muss etwas zu diesem Gott geben.“
Menschen, die sich freuen und ihren Glauben in die dunkelsten Stunden halten können, sind ein wirkliches Zeugnis für andere, die die gleichen Kämpfe haben. Andere nehmen Kenntnis von Gläubigen, die bezeugen: „Gott, ich glaube dir, egal was in meinem Leben geschieht.“
Die Welt schreit uns: „Wir sind nicht beeindruckt von der Öffnung des Roten See oder dass der Blind wieder sieht, oder dem Lahmen, das geheilt wird. Nein! Das Wunder, das wir sehen wollen, ist dein Glaube in den dunkelsten Stunde deines Lebens. Ihr stellt sich hoffnungslose Situationen mit einem Lächeln von Freude und singt Lobpreis zu Gott. Das spricht zu uns.“