Montag, 27. Februar 2017

WIR KÖNNEN NICHT – ABER ER KANN - Gary Wilkerson

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11:28).
Viele Menschen glauben, dass Jesus in diesem Vers eine Einladung zu einer verletzten Menge macht, aber das ist viel mehr als eine Einladung. Er sagt uns, eigentlich befiehlt Er uns, zu Ihm zu kommen, weil er allein die Ruhe  liefern kann, die unsere Seelen brauchen.
Ist es möglich, wir selbständig „zu Ihm kommen“? Jesus zufolge ist es nicht: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht“ (Johannes 6:44). Warum sollte Christus uns befehlen, etwas zu tun, was wir nicht tun können?
Er gibt uns eine wichtige Lehre, die für das christliche Leben entscheidend ist. Wenn ein Befehl uns gegeben wird, können wir uns nicht einfach beladen und sagen: „Ich kann das tun. Ich bin dein Diener, Herr!“ Wenn wir das tun, sind wir in Schwierigkeiten, bevor wir anfangen. Ein Befehl in den Evangelien stellt unsere Unfähigkeit aus. Gott tut dies mit einer Absicht weil insofern Er uns seinen Willen offenbart, zeigt Er auch uns unsere Unfähigkeit, den auf unseren eigenen Kraft zu erreichen.  
Wie wunderbar ist es, dass Jesus jedem unmöglichen Befehl mit einer Verheißung folgt. Nachdem Er sagt: „Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater ihn zieht“, fügt er sofort hinzu: „Werde ihn auferwecken am letzten Tag“ (Vers 44). Gott wird uns zu Sich selbst ziehen, aber er wird uns auch in ein neues auferwecktes Leben auferstehen. Neues Leben kommt nur durch Ihn.
„Wer aber die Wahrheit tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott gewirkt sind“ (Johannes 3:21, meine Schwerpunkt). In einer anderen Version steht,  „Wer aber die Wahrheit Gottes liebt und das tut, was er will, der tritt ins Licht! An ihm zeigt sich: Gott selber bestimmt sein Handeln.“
Gott gestaltet die Werk in uns. Sobald Er unsere Unfähigkeit offenbart, offenbart er seine Fähigkeit und Bereitschaft, alles zu verwirklichen.