Dienstag, 31. März 2009

WIR SIND NICHT OHNE HOFFNUNG

Wir, die wir Christi Gerechtigkeit kennen, sollen nicht so leben, wie jene, die ohne Hoffnung sind. Wir wurden mit beidem gesegnet, der Liebe und der Furcht Gottes. Und in den dunkelsten, allerschrecklichsten Zeiten ist sein Wille für uns, dass wir seine Freude und Fröhlichkeit erlangen. Selbst wenn wir das Gericht um uns herum eintreffen sehen, sollen wir singen, rufen und jubeln - nicht weil das Gericht gekommen ist, sondern dessen ungeachtet.

Jesaja 51,11 (Luther) beginnt mit dem Wort "So", das bedeutet: "Im Licht dessen was ich gerade gesagt habe." Was hatte Gott hier gerade gesagt? Er hatte sein Volk erinnert, dass er den Grund des Meeres zum Wege machte, dass die Erlösten hindurchgingen (Jesaja 51,10; Luther), was bedeutet: "Ich bin immer noch der Herr von altersher, der Wundervollbringer. Und mein Arm ist immer noch in der Lage, dich zu befreien."

Also, was möchte Gott sein Volk im Licht dieser Wahrheit wissen lassen? Er sagt es alles in einem Vers, Jesaja 51,11:

-
"So werden die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen." In anderen Worten: "Ich werde ein Volk haben, das zu mir heimkehrt mit Vertrauen, Glauben und Zuversicht. Sie richten ihre Augen ab von den Umständen, die sie umgeben. Und sie werden ihr Lied der Freude zurückbekommen."

- "Ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein." Die Freude, die Gottes Volk erfährt, wird nicht nur einen Sonntagmorgen, oder eine Woche, oder einen Monat anhalten. Sie wird die Jahre hindurch Bestand haben, in harten Zeiten, selbst bis zum äußersten Ende.

- "Wonne und Freude werden sie ergreifen." God schaute die Zeitalter hinunter und sagte: "Ich werde ein Volk haben, das Freude erlangt, nimmt, sie besitzt. Sie werden sie festhalten, und sie wird ihnen zuteil sein."

- "
Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen." Das heißt nicht, dass all unser Leiden aufhören wird. Es bedeutet, dass unser Vertrauen in den Herrn uns über jeden Schmerz und jede Anfechtung stellen wird. Solche Dinge werden nicht in der Lage sein, uns unsere Wonne und Freude in Christus zu rauben.

Montag, 30. März 2009

MIT SCHLANGEN UMGEHEN

Du kannst nicht in wirksamer Weise für Christus arbeiten, es sei denn du bist bereit, die damit verbundenen Risiken auf dich zu nehmen. Jesus warnte vor den Risiken Schlangen zu begegnen.

I
ch meine dies in einer wohlwollenden Weise, aber die Bibel sagt, dass die Gottlosen wie Giftschlangen sind, und wir müssen mit Schlangen umgehen. Ich denke, es ist bedeutsam, dass die Bibel Satan als "die alte Schlange" bezeichnet (Offenbarung 12,9). Und Christus hat verheißen: "Sie werden Schlangen... hochheben..." (Markus 16,18)

Jesus sagte: "Geh hinaus auf die Landstraßen und hinter die Hecken und bitte jeden, den du findest, zu kommen" (Lukas 14,23; Neues Leben). Aber in Prediger werden wir gewarnt:
"Wer eine Hecke einreißt, den wird eine Schlange beißen." (10,8; aus dem Englischen). Die Hecken sind voll von Schlangen, doch als Menschenfischern ist uns gesagt: "Wenn er um einen Fisch bittet, gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange?" (Lukas 11,11).

Seelengewinnern ist verheißen: "
wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden" (Markus 16,18; Schlachter 2000). Dies bezieht sich darauf, dass ein Missionar oder ein anderer Gläubiger versehentlich Gift trinkt, aber in dieser Schriftstelle ist etwas weitaus Größeres verborgen. So gewiss wie Christen das Blut Christi einnehmen - den Strom des Lebens seiner göttlichen Liebe und Schönheit - so nehmen wir auch das Gift dieser Welt ein, wenn wir hinausgehen, um das Evangelium zu predigen.

Wir nehmen so viel vom Geist dieser Welt auf, wir nehmen solch todbringende Dinge in unser geistliches Leben, dass sofern wir nicht den Schutz des Heiligen Geistes empfangen, ich nicht sehe, wie christliches Bodenpersonal dorthin gehen kann, wo Sünder sind. Man kommt nicht umhin, einige dieser unerwähnbaren Dinge in die eigene Seele aufzunehmen. Aber wenn du irgendeine todbringende Sache trinkst, während du in der Kraft Christi Schlangen nachstellst, wird das Gift dir kein Leid antun. Als der Herr begann mir diese Wahrheit aufzuzeigen, ging ich nach Hause und betete, und ich konnte spüren, wie der Odem des Heiligen Geistes durch mein Körpersystem strömte. Das Gift wurde einfach herausgespült, und ich konnte standhalten gewaschen und rein - unversehrt.

Freitag, 27. März 2009

STERBEN IST GEWINN?

Paulus sagte es: "Sterben ist Gewinn" (Philipper 1,21). Diese Art von Rede ist unseren modernen geistlichen Wortschätzen absolut fremd. Wir sind derartige Lebensverehrer geworden, dass wir uns sehr wenig wünschen abzuscheiden, um beim Herrn zu sein.

Paulus sagte: "Ich bin hin- und hergerissen: Am liebsten würde ich das irdische Leben hinter mir lassen und bei Christus sein; das wäre bei weitem das Beste." (Philipper 1,23; NGÜ). Doch um der Erbauung der Bekehrten willen dachte er es sei am besten, "in der
irdischen Hülle zu bleiben", oder wie er es ausdrückte: "im Fleisch zu bleiben".

War Paulus krank? Litt er an einem ungesunden Todeskomplex? Wies Paulus einen Mangel an Respekt für das Leben auf, mit dem Gott ihn gesegnet hatte? Absolut nicht! Paulus lebte das Leben in vollen Zügen. Für ihn war das Leben ein Geschenk, und er hatte es gut genutzt, um einen guten Kampf zu kämpfen. Er hatte die Furcht vor dem "Stachel des Todes" überwältigt und konnte jetzt sagen: "Es ist besser zu sterben und beim Herrn zu sein, als im Fleisch zu bleiben."

Jene, die im Herrn sterben, sind die Gewinner; wir die wir bleiben sind die Verlierer. Tod ist nicht die ultimative Heilung: Auferstehung ist es!
Das Sterben ist die Überfahrt, und manchmal kann jene Überfahrt schmerzhaft sein. Egal wie verheerend sich Schmerz und Leiden auf diesen Körper auswirkt, sie sind nicht einmal wert mit der unaussprechlichen Herrlichkeit verglichen zu werden, die jene erwartet, die die Überfahrt durchleiden.

Jegliche Botschaft über den Tod macht uns zu schaffen. Wir versuchen selbst das daran denken zu ignorieren. Wir verdächtigen jene, die darüber reden, krank zu sein. Gelegentlich werden wir darüber reden, wie der Himmel sein muss, aber die meiste Zeit ist das Thema des Todes tabu.

Wie anders waren die ersten Christen! Paulus sprach viel über den Tod. Tatsächlich wird im Neuen Testament auf unsere Auferstehung von den Toten als unsere "selige Hoffnung" hingewiesen. Aber heutzutage wird der Tod als ein Eindringling angesehen, der uns von dem guten Leben abschneidet, an das wir uns gewöhnt haben. Wir haben unser Leben derart mit materiellen Dingen zugemüllt, dass wir im Leben festgefahren sind. Die Welt hat uns mit Materialismus in die Falle gelockt. Wir können nicht mehr den Gedanken ertragen, unser wunderschönes Zuhause, unsere geliebten Sachen, unseren bezaubernden Schatz zu verlassen. Wir scheinen zu denken: "Jetzt zu sterben wäre ein zu großer Verlust. Ich liebe den Herrn, aber ich brauche Zeit um meine Immobilie zu genießen. Ich bin verheiratet. Ich muss noch meine Ochsen besehen. Ich brauche mehr Zeit."

Ist dir aufgefallen, dass heutzutage wenig über den Himmel oder das hinter sich lassen dieser alten Welt geredet wird? Stattdessen werden wir mit Botschaften bombardiert, wie wir unseren Glauben benutzen können, um noch mehr zu erlangen. Was für eine unterentwickelte Vorstellung von Gottes ewigen Absichten! Kein Wunder, dass so viele Christen bei dem Gedanken an den Tod Angst haben. Die Wahrheit ist, wir sind weit davon entfernt, dass wir Christi Ruf, die Welt und all ihre Verwirrungen zu verlassen, verstehen. Er ruft uns zu kommen und zu sterben, zu sterben ohne uns selbst Denkmäler zu bauen, zu sterben, ohne uns Sorgen zu machen, wie man wohl unserer gedenken wird. Jesus hat keine Autobiographie hinterlassen, keinen Hauptverwaltungskomplex, keine Universität, noch eine Bibelschule. Er hinterließ nichts um sein Gedenken zu verewigen, außer Brot und Wein.

Donnerstag, 26. März 2009

DIE LEKTION DES VERLORENEN SOHNS

Die Bibel sagt: "Als er [, der verlorene Sohn,] aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn" (Lukas 15,20).

Ich glaube, der verlorene Sohn kam nach Hause wegen seiner Geschichte mit seinem Vater. Dieser junge Mann kannte das Wesen seines Vaters - und anscheinend hatte er viel Liebe von ihm empfangen. Er musste gewusst haben, dass wenn er umkehrte, ihm nicht wegen seiner Sünden Vorwürfe gemacht oder er verdammt werden würde.

Schau wie der Vater des verlorenen Sohns ihn in seinem jämmerlichen Zustand empfing. Der junge Mann war entschlossen, seinem Papa ein aufrichtiges Sündenbekenntnis abzulegen. Doch als er seinem Vater gegenüberstand, bekam er gar keine Gelegenheit ein vollständiges Bekenntnis abzulegen. Sein Vater unterbrach ihn, indem er ihm um den Hals fiel und ihn umarmte.

Der junge Mann war nur in der Lage, den Anfang seiner Rede hervorzubringen, indem er sagte: "Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße" (Vers 21). Aber sein Vater ließ ihn nicht ausreden. Für ihn war die Sünde des jungen Mannes bereits getilgt. Die einzige Reaktion des Vaters war, dass er seinen Dienern eine Anweisung gab: "Zieht meinem Sohn das beste Gewand an und Ringe an seine Finger. Bereitet ein Fest, weil wir feiern werden. Jeder freue sich - mein Sohn ist daheim." Er kannte das Herz seines Sohnes. Er wusste, dass er vollkommen Buße getan hatte.

Sünde war nicht der Punkt für diesen Vater. Der einzige
Punkt in seinem Herzen war Liebe. Er wollte seinen Jungen wissenlassen, dass er angenommen war bevor er überhaupt ein Sündenbekenntnis aussprechen konnte. Und das ist die Aussage, die Gott uns allen gegenüber treffen möchte: Seine Liebe ist größer als alle unsere Sünden. "Gottes Güte leitet dich zur Buße" (Römer 2,4).

Mittwoch, 25. März 2009

HAU SIE AB!

Jesus sagt seinen Jüngern: "Deshalb: Falls deine Hand oder dein Fuß für dich ein Ärgernis wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser für dich, dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst." (Matthäus 18,8).

Jesus beginnt diesen Satz mit dem Wort "Deshalb", was bedeutet "angesichts dessen". Er bindet seine Aussage mit dem ganzen Zusammenhang der Lektion zusammen, die er über das
Vermischen der Werke mit dem Kreuz gelehrt hatte. Wenn er hier also sagt: "Falls deine Hand oder dein Fuß für dich ein Ärgernis wird", dann redet er von dem Ärgernis, das das Kreuz dem Fleisch bringt.

Wenn Jesus sagt: "Reiß sie aus - hau sie ab", dann spricht er zunächst die jüdischen Zuhörer hinsichtlich ihrer Zuversicht in ihre eigenen guten Werke an. Die Hand, der Fuß und das Auge stellen alle das Fleisch dar - Werkzeuge der Unabhängigkeit, durch die der Mensch seinen eigenen Weg geht, sich auf seinen eigenen Willen und seine menschliche Anstrengung verlässt, um sich selbst von sündhaften Bindungen zu befreien. Christus sagt einer solchen Person: "Dein Auge konzentriert sich auf die falsche Sache. Du schaust auf deine eigene Fähigkeit und Kraft. Daher reiße dein Auge aus. Du musst deinen Körper, deinen Verstand und dein Herz von all solchen bösen Ansichten befreien. Sage dich davon los, entferne es chirurgisch.
Haue alle Hoffnung ab, dass du Gott irgendeinen eigenen Verdienst oder das eigene Gute darbringst. Begierde und Ärgernisse müssen abgehauen werden - aber nicht durch deine Hände. Es ist das Werk des Geistes.

"Dann laufe einfach in meine Arme. Demütige dich wie ein Kind, indem du meinen Sieg am Kreuz ergreifst. Gebe dich einem Leben vollkommener Zuwendung und Abhängigkeit von mir hin. Wegen meines Werks auf Golgatha gehörst du nicht länger dir. Ich habe dich erkauft. Mein Geist wird meinen Anspruch auf Heiligkeit in dir erfüllen."

Dienstag, 24. März 2009

ICH KANN NICHT MIT DIR REDEN - ES SEI DENN...!

Traurigerweise kennt eine große Anzahl von Christen die Stimme Gottes nicht. Einige können Monate, sogar Jahre, weitermachen ohne jemals in ihrem inneren Menschen ein inniges Wort vom Herrn zu empfangen. Oh, einst sprach Gott zu ihnen. Aber im Lauf der Jahre haben sie gelernt, seine Stimme in ihren Herzen verstummen zu lassen. Andere entfernen sich durch die Torheit jener abgestoßen, die glauben, dass jedes Wort das ihnen in den Verstand kommt, göttlich sei. Solche Leute prahlen: "Gott hat mir gesagt" - jedoch ist das "Wort" das sie hören nur ihr stark danach verlangendes Fleisch, das sich zu Wort meldet!

Wenn du in den kommenden Tagen Gottes Stimme kennenlernen und hören willst, dann mache dich bereit, dass er zunächst über Reinigung spricht, bevor er über Wegweisung redet. Viele Christen wollen, dass Gott ihnen sagt, wie sie das festhalten sollen, was sie verdient haben, wie sie für ihre Familie sorgen, wie sie ihr Geschäft oder ihre Karriere über Wasser halten sollen. Aber die Wahrheit ist, dass bevor Gott uns ein Wort der Wegweisung in irgendeiner dieser Angelegenheiten gibt, er zu uns über seine Gebote sprechen wird.

"Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt"
(Johannes 15,17; Luther). Zunächst wird Gott dein Handeln zuhause gegenüber Deiner Ehefrau und Deinen Kindern ansprechen - dein hitziges Gemüt, deinen Groll, deinen nicht vergebenden Geist. Er wird jede versteckte, verborgene Sache in deinem Leben aufzeigen - und er wird dir liebevoll sagen: "Ich möchte dein Beistand sein, dein Berater, dein Wegweiser, dein Beschützer, dein Versorger. Ich möchte mit dir durch jede Prüfung und Entbehrung gehen. Und ich möchte dich durch meinen Geist begünstigen, segnen und bewahren. Aber zunächst musst du mir gegenüber ehrlich mit denen in deinem Herzen verborgenen Götzen umgehen. Gerade jetzt hältst du sie fest - aber du musst sie aufgeben! Wir können einfach nicht zusammen gehen, wenn wir nicht über diese Angelegenheiten deines Herzens einig sind!"

Montag, 23. März 2009

LERNE DIE STIMME GOTTES KENNEN

Gott möchte uns wissen lassen, dass ganz gleich wie schwer die Dinge für uns werden, er alle versorgt, die ihm vertrauen - kraft seiner leisen, inneren Stimme, die täglich zu unserem inneren Menschen spricht.

Dies wird durch den Propheten Jesaja bestätigt: "Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: 'Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken'" (Jesaja 30,21; Luther). Du musst verstehen, dass Jesaja sein Wort an Israel wirklich in der schlechtesten aller Zeiten überbrachte. Die Nation befand sich unter Gericht, im absoluten Ruin, alles war am Zusammenbrechen. Und so sagte Jesaja den Leitern Israels: "Wendet euch jetzt dem Herrn zu! Er möchte euch ein Wort der Wegweisung geben - zu euch reden und sagen: 'Geht diesen Weg, geht jenen Weg, hier ist der Weg...'" Aber sie hörten nicht. Sie beschlossen, sich an Ägypten um Befreiung zu wenden! Sie dachten, sie könnten auf die Streitwagen, Pferde und Vorräte der Ägypter bauen, dass sie ihnen beistehen.

Dennoch sandte Gott zu diesem Punkt nicht all sein Gericht. Vielmehr beschloss er geduldig zu warten bis absolut alles den Bach runtergehen würde. Er sagte: "Während sie herumrennen und Pläne schmieden wie man überlebt, warte ich. Ich möchte ihnen mein Erbarmen ungeachtet ihrer Bosheit zeigen!" (Vers 18). Freilich ging alles daneben, und für die Nation wurde die Lage nur schlimmer. Schließlich, als all ihre Pläne fehlgeschlagen waren, sagte Gott dem Volk: "Lasst mich jetzt das Steuer übernehmen! Öffnet eure Ohren, und ich werde zu euch reden. Ich kenne den Ausweg, und ich werde euch führen. Ich möchte jeden einzelnen Schritt von euch leiten, zur Rechten und zur Linken, um euch zu erlösen. Ich werde euch durch meine Stimme leiten - zu euch reden, euch sagen was zu tun ist, bis in das letzte Detail!"

Was zählt - was lebenswichtig ist - ist, dass du die Stimme Gottes kennenlernst. Er redet immer noch. Er hat klar herausgestellt: "Meine Schafe hören meine Stimme". In der Welt heute gibt es viele Stimmen - laute, fordernde Stimmen. Und dann gibt es jene leise, innere Stimme des Herrn, die von allen kennengelernt und gehört werden kann, die dem Vertrauen schenken, was Jesus sagte.

Freitag, 20. März 2009

FRIEDE MIT GOTT

Jesus starb am Kreuz, um für mich Frieden mit Gott zu erwerben - und er ist jetzt im Himmel, um diesen Frieden für mich und in mir zu erhalten. Der Friede, den wir mit Gott durch Christus haben, unterscheidet unseren Glauben von allen anderen Religionen.

In jeder anderen Religion außer dem Christentum wird die Sündenfrage überhaupt nicht gelöst. Die Herrschaft der Sünde wurde einfach nicht gebrochen. Daher kann es dort keinen Frieden geben: "Aber die Gottlosen, spricht der HERR, haben keinen Frieden" (Jesaja 48,22; Luther). Aber wir haben einen Gott, der durch Vergeben der Sünde Frieden anbietet. Das genau ist der Grund weshalb Jesus auf die Erde kam: um einer aufgewühlten, angstvollen Menschheit Frieden zu bringen.

Wie erhält Jesus Gottes Frieden in mir? Er tut es auf drei Arten:

- Erstens, das Blut Christi hat die Schuld meiner Sünde weggenommen. In diesem Sinne sagt Paulus: "Er ist unser Friede" (Epheser 2,14; Luther). Jesus hat mich durch sein Blut versöhnt.

- Zweitens, Christus erhält meinen Frieden und meine Freude im Glauben: "Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes" (Römer 15,13; Schlachter 2000).

- Drittens, Jesus bringt mich zum Jubeln über die Hoffnung der kommenden Herrlichkeit: "Wir sehen voller Freude der Herrlichkeit Gottes entgegen" (Römer 5,2; Neues Leben)

Einfach gesagt ist Friede die Abwesenheit von Angst. Und ein Leben ohne Angst ist ein Leben voller Frieden.

Als Jesus zum Himmel auffuhr, da sonnte er sich nicht einfach in der Herrlichkeit, die Gott ihm bescherte. Nein, er ging zum Vater, um den auf Golgatha für uns mühsam erworbenen Frieden zu erhalten.

In diesem Augenblick lebt unser Heiland in Herrlichkeit. Und er ist beides, vollkommener Gott und vollkommener Mensch, mit Händen, Füßen, Augen, Haaren. Er trägt auch die Nägelmale an seinen Händen und Füßen, die Wunde in seiner Seite. Er hat sein Menschsein nie abgelegt; er ist immer noch ein Mensch in Herrlichkeit. Und gerade jetzt arbeitet unser Ewigkeitsmensch daran sicherzustellen, dass wir niemals des Friedens beraubt werden, den er uns gab als er ging. Er dient uns als unser Hohepriester, aktiv daran beteiligt seinen Leib auf Erden mit seinem Frieden erfüllt zu bewahren. Und wenn er wiederkommt möchte er uns "vor ihm in Frieden erfinden" (2. Petrus 3,14).

Wenn ich sündige ist mein Friede in zwei Gebieten unterbrochen. Erstens plagt mich mein Gewissen und klagt mich an und das zu Recht. Aber zweitens lehren Satans Anklagen mich das Fürchten. Ich glaube, dies sind die zwei Hauptbereiche in denen Christi Fürsprache für uns Anwendung findet.

Erstens, mein Hohepriester wird meinem Gewissen nicht gestatten mich gefangenzuhalten. Noch wird er erlauben, dass die Anklagen Satans gegen mich unwidersprochen bleiben. Christus ist mein Rechtsbeistand beim Vater gegen jede Anklage aus der Hölle. Was ist ein Rechtsbeistand? Das ist einfach "mein Freund beim Gerichtshof". Für Christen ist dieser Freund beim Gerichtshof auch der Sohn des Richters. Darüber hinaus ist unser Rechtsbeistand unser Bruder. Genau genommen sind wir dazu bestimmt, zusammen mit ihm das Vermögen des Richters zu erben.

Donnerstag, 19. März 2009

UNSER FÜRSPRECHER

"Daher kann er auch bis aufs äußerste die retten, welche durch ihn zu Gott kommen, da er immerdar lebt, um für sie einzutreten!" (Hebräer 7,25; Schlachter).

Was will die Schrift aussagen, wenn sie ausspricht, dass Jesus für uns eintritt? Ich glaube, dieses Thema ist so tief, majestätisch und das menschliche Verstehen übersteigend, dass ich zittere es auch nur anzusprechen. Bibelgelehrte vertreten bezüglich ihrer Aussage diverse Ansichten.

Durch Gebet und das Vertrauen in die Führung des Heiligen Geistes beginne ich gerade ein wenig dieses unglaublichen Themas zu erfassen. Kürzlich betete ich einfach: "Herr, wie wirkt sich deine Fürsprache im Himmel auf mein Leben aus? Dein Wort sagt, dass du vor dem Vater für mich eintrittst. Was bedeutet das für meinen täglichen Wandel mit dir?"

Im Deutschen bedeutet das Wort Fürsprache "für jemand anderen eintreten". Dies spricht von einer Person, die deinen Platz vor anderen einnimmt, um deine Sache geltend zu machen. Wenn du solch eine Definition hörst, stellst du dir dann Christus vor, wie er beständig für dich bei Gott eintritt, um Erbarmen bittet, Vergebung, Gnade und Segnungen? Meiner Meinung nach lässt dieses Bild unseren himmlischen Vater knauserig erscheinen. Ich weigere mich einfach zu glauben, dass die Gnade aus unserem liebenden Gott herausgepresst werden muss. Wenn wir uns selbst auf eine solch enge Definition von Fürsprache beschränken, werden wir niemals die tiefere, geistliche Bedeutung dessen verstehen, was Christus für uns tut.

Die Bibel legt dar, dass mein himmlischer Vater meine Bedürfnisse kennt bevor ich ihn fragen kann. Und häufig stillt er jene Bedürfnisse sogar bevor ich bete. Daher halte ich es für schwierig zu akzeptieren, dass Gottes eigener Sohn ihn um irgendetwas eindringlich bitten muss. Überdies sagt die Schrift, dass der Vater seinem Sohn bereits alle Dinge anvertraut hat: "In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig" (Kolosser 2,9).

Ich nehme nicht in Anspruch alles über Christi Fürsprache für uns zu wissen. Aber ich bin der Überzeugung, dass was auch immer unser Hohepriester bei seiner Fürsprache für uns tut, es eine sehr einfache Angelegenheit ist. Und ich glaube, dass Fürsprache direkt etwas zu tun hat mit dem Wachstum seines Leibes hier auf Erden. Er ist am Werk jedes Gelenk und jeden Körperteil in Macht und Stärke zu versorgen.

Mittwoch, 18. März 2009

DAS PRIESTERTUM DES NEUEN TEMPELS

Bitte lies Hesekiel 44,15-16 sorgsam. Der hebräische Name "Zadok" bedeutet "Rechter oder Gerechter". Hesekiel bezieht sich hier auf einen Mann namens Zadok, der während der Herrschaft Davids als Priester diente. Dieser gerechte Mann wankte nie in seiner Treue David oder dem Herrn gegenüber. Durch dick und dünn stand er auf der Seite des Königs und auf der Seite von Gottes Wort. Zadok blieb David immer treu ergeben, weil er wusste, dass der König der Gesalbte des Herrn war.

Weil Zadok in allem treu blieb, sollte er schließlich einen Dienst verkörpern der sich durch seine Treue zum Herrn auszeichnete. In der Tat war Zadok das Musterbeispiel eines wahren Dieners Gottes - getrennt von dieser Welt, abgesondert für den Herrn, im beständigen Hören vom Himmel. Solch ein Diener erkennt Gebet als seine Hauptarbeit: Gott täglich suchen, beständig mit dem Heiligen Geist kommunizieren und Jesus dienen.

Die Priester des neuen Tempels stehen gewissenhaft vor dem Herrn bevor sie jemals vor der Gemeinde stehen. Sie verbringen kostbare Stunden in der Gegenwart des Herrn bis sie mit einer Botschaft durchtränkt sind, die sich in ihre Seele eingebrannt hat. Und wenn sie aus der Gegenwart Gottes auftauchen, dann sind sie in der Lage, direkt zu den Herzen der Menschen zu reden. Ihre Botschaft gelangt hinunter bis dorthin wo die Schafe leben, weil sie direkt vom Thron Gottes stammt.

Der Herr sagt dem Zadok-Priestertum: "Diese Diener werden mein Heiligtum betreten und vor mir stehen. Sie sollen an meinen Tisch herantreten und mir dienen. Und sie sollen meinen Dienst versehen. Ich werde getreu sein sie zu leiten und ihnen den Weg weisen, und ich werde ihnen mein Wort für mein Volk geben."

Das Zadok-Priestertum weiß, dass ihre zentrale Tätigkeit in dem neuen, dem Endzeit-Heiligtum, sein wird, dem Herrn zu dienen. Dieser Dienst schließt jeden Jesusliebenden ein, der danach verlangt in Gerechtigkeit zu wandeln. In der Tat sehen wir das "Priestertum der Gläubigen" durch die Bücher des Neuen Testaments hindurch aufleuchten. Johannes teilt uns mit: "[Er] hat uns gemacht zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater" (Offenbarung 1,6; Elberfelder). Petrus schreibt: "Lasst euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen,... ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott wohlannehmbar durch Jesus Christus!" (1. Petrus 2,5; Elberfelder)

Du magst kein offizielles Empfehlungsschreiben von einer Kirchenleitung besitzen. Du magst niemals ein theologisches Seminar besucht haben. Du magst niemals eine Predigt gehalten haben. Aber du bist genauso berufen und ordiniert in dem Zadok-Priestertum zu dienen wie sogar der bekannteste Prediger oder Evangelist. Altes und Neues Testament machen im Übermaß deutlich: Jeder von uns soll das Priesteramt inne haben und die Aufgaben eines Priesters verrichten.

Somit fragst du dich, wie du dies bewerkstelligen sollst? Du tust es, indem du in erster Linie dem Herrn dienst. Du bringst ihm Opfer dar - Opfer des Lobes, des Dienstes, des Auslieferns all deines Herzens, deiner Seele, deines Verstandes und deiner Kraft an ihn. Er hat dich gerufen Teil seines königlichen Priestertums zu sein. Daher darfst du anderen erst dienen, nachdem du ihm gedient hast. Dies heißt, dass du Woche für Woche nicht leer und langweilig im Hause Gottes erscheinst in der Hoffnung, dass irgendeine Botschaft des Predigers dir einheizt. Nein, du sollst vorbereitet kommen, um dem Herrn mit einem Herzen des Lobes zu dienen.

Dienstag, 17. März 2009

HABE VERTRAUEN IN GOTTES TREUE

Glaube beginnt mit einer vollkommenen Aufgabe seiner selbst in Gottes Obhut, dabei muss unser Glaube aber aktiv sein, nicht passiv.

Wir müssen volles Vertrauen haben, dass Gott das Unmögliche tun kann und tun wird. Jesus sagte: "Bei Gott sind alle Dinge möglich" (Matthäus 19,26). "Bei Gott ist kein Ding unmöglich" (Lukas 1,37). Kurzum, der Glaube sagt: "Gott reicht aus!"

Der Herr machte Abram zu einem Mann des Glaubens, indem er ihn in eine unmögliche Situation führte. Er wollte seinen Diener sagen hören: "Vater, du hast mich hierher geführt, und du weißt es am besten. So werde ich stille sein und vertrauen, dass du das Unmögliche tust. Ich lege mein Leben in deine Hände im vollen Vertrauen, du wirst nicht zulassen, dass ich oder meine Familie verhungere. Ich weiß, wir werden bewahrt werden, weil du versprochen hast, dass ich einen Nachkommen haben werde!"

Unser Glaube ist nicht dazu gedacht, dass wir aus der Klemme gelangen oder unseren Zustand verändern. Er soll vielmehr Gottes Treue uns gegenüber inmitten unserer schrecklichen Situation offenbaren. Bisweilen ändert Gott unsere harten Umstände tatsächlich. Aber viel häufiger tut er es nicht - weil er uns verändern will!

Wir können Gottes Kraft einfach nicht völlig vertrauen, bis wir sie inmitten unserer Krise erfahren. Dies war der Fall bei den drei hebräischen Männern. Sie sahen Christus erst als sie inmitten des Feuerofens waren. Und Daniel erfuhr Gottes Macht und Gnade als er in die Löwengrube geworfen wurde. Wenn sie Knall auf Fall aus ihren Umständen herausgezogen worden wären, hätten sie niemals die volle Gnade von Gottes wunderwirkender Kraft kennengelernt. Und vor den Gottlosen wäre der Herr nicht verherrlicht worden.

Wir meinen, dass immer wenn Gott unsere Stürme und Krisen beendet, wir Zeuge von großen Wundern seien. Allerdings können wir in solchen Zeiten leichterweise die Lektion des Glaubens verpassen - die Lektion, die besagt, dass Gott uns durch unsere harten Zeiten hindurch treu bleiben wird. Er möchte uns über unsere Prüfungen durch Glauben aufrichten, so dass wir sagen können: "Mein Gott kann das Unmögliche tun. Er ist ein Befreier, und er wird mir hindurchhelfen."

Montag, 16. März 2009

DAS GEHEIMNIS VON GOTTES GEGENWART

In Psalm 31 stellt uns David die Wendung vor: "im Schutz deines Angesichts". Er schreibt: "Wie groß ist deine Güte, die du bereithältst denen, die dich fürchten, die du denen erweist, die sich bei dir bergen vor den Menschen. Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen. (Psalm 31,20-21; Elberfelder)

David sagt hier etwas sehr Tiefgründiges: "Alle wahre Stärke kommt aus der Annäherung an Gott. Das Maß unserer Stärke entspricht unserer Nähe zu ihm! Einfach gesagt, je näher wir bei Jesus sind, desto stärker werden wir sein. Und alle Stärke, die wir jemals benötigen wird nur durch unser verborgenes Gebetsleben kommen. Wenn wir uns nur Jesus nähern, wird er sich uns nähern und uns täglich eine frische Zufuhr an Kraft geben. Dies ist das Geheimnis von Gottes Gegenwart!

Im Alten Testament hing die Gegenwart des Herrn mit der Bundeslade zusammen. Israel glaubte, dass wo die Bundeslade war, Gottes Gegenwart auch dort war. Und so nahmen sie, wohin das Volk auch reiste, die Bundeslade mit sich. Wir sehen ein Beispiel dieses Glaubens hinsichtlich der Gegenwart Gottes bei der Bundeslade in 1. Samuel 4.

Der Teufel fürchtet in hohem Maße die Gegenwart des Herrn in unserem Leben. Er erschaudert allein beim Gedanken, dass ein Gläubiger nahe bei Christus ist. Wenn also seine dämonischen Horden dich jeden Tag beten sehen, in der Gegenwart deines himmlischen Vaters, dann schreit die gesamte Hölle auf: "Gott ist mit diesem Gläubigen. Dieser hat die göttliche Gegenwart. Was sollen wir gegen so etwas ausrichten?

Dies ist der Grund, weshalb Satan alles in seiner Macht stehende tun wird, um dich der Gegenwart des Herrn in deinem Leben zu berauben. Deshalb will er deine Seele in Zweifel und Furcht versenken. Er will, dass du von aller Stärke trockengelegt wirst! Er wird alles, was er kann, versuchen, selbst "gute" Dinge, um dich abzuhalten, Zeit alleine mit Jesus zu verbringen. Er weiß, dass deine Zeit mit Jesus dich siegreich macht über die Befürchtungen und Ängste dieser Zeit!

Das Wort Gottes sagt uns, dass wir ohne Unterlass beten können. Dieses unausgesprochene Gebet, überall, jederzeit. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass meine wichtigsten Gebete jene stillen Geflüster der Danksagung sind, die ich ihm den ganzen Tag hindurch darbringe. Dies bewahrt mich im Gewahrsein seiner Gegenwart.

Freitag, 13. März 2009

DIE VERANTWORTUNG EINES PASTORS HINSICHTLICH "EINER DRINGENDEN WARNUNG"

Es ist die Aufgabe eines wahren Propheten zu warnen. Kürzlich haben wir solch eine klare Warnung über direkt vor uns liegenden gefährlichen Tagen gehört. Der Prophet ist wie ein Mann, der einen Hirten warnt, dass räuberische Wölfe nahen.

Es ist dann die Aufgabe des Hirten die Warnung angemessen zu prüfen und jene in seiner Obhut an einen Ort der Weisheit und Sicherheit zu führen. Ich bin kein Prophet. Ich bin ein örtlicher Pastor. Ich muss mich selbst fragen was ich im Licht des Hörens von Gottes Warnung tuen soll. Was soll ich jenen unter meiner pastoralen Obhut sagen?

Erstens möchte ich, dass meine Leute das Wort klar hören. Was sagt es aus und was nicht. Einige haben von Bränden und Plünderung gehört, und ihre Herzen sind mit Furcht erfüllt. Ich muss meinen Leuten versichern, dass Gott immer Herr der Lage ist. Gott ist souverän. Nichts findet außerhalb seiner Kenntnisnahme und seinem Rat statt, und alle Dinge geschehen zu seiner äußersten, höchsten Ehre. Selbst in den überaus beunruhigenden Zeiten weiß unser Gott genau, was er tut.

Zweitens möchte ich, dass jene, denen ich diene, zwei Dinge hinsichtlich Gottes Zorn wissen. Erstens, einige Leiter in der Gemeinde sind traurigerweise der Verführung anheimgefallen, dass es so etwas wie den Zorn Gottes gar nicht gibt. Römer 1,18 sagt: "Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten" (Elberfelder). Einige handeln in gottloser Weise, andere sind gottlos indem sie die Wahrheit von Gottes Zorn niederhalten. Einige Leiter setzen jeden herab, ignorieren oder verspotten ihn, der sie an die Gewissheit des Zorns Gottes erinnert. Römer 2,5 redet zu uns auch deutlich, dass der Zorn Gottes gegen jene gerichtet ist, deren Herzen hart und verstockt sind. Dies führt zum zweiten Element des Verstehens von Gottes Zorn. Er wird nie, nie, niemals über die Kinder Gottes ausgegossen. In 1. Johannes 2,2 "ist er die Sühnung für unsere Sünden". Das Wort Sühnung bedeutet "Zornlöscher". Was für eine wunderbare Gnade, was für eine Erlösung! Gottes Zorn über meine Rebellion und Sünde wurde am Kreuz Christi gelöscht. Harte Zeiten kommen; der Regen fällt auch auf die Gerechten, aber der Zorn nicht.

Zuletzt bin ich verpflichtet die mir gegebene Herde mit Herzensgüte und Nüchternheit zu führen. Wenn ein Wolf oder ein Sturm kommt muss ich als ein Hirte die Gegebenheiten meiner Herde kennen. Sitzt irgendjemand auf dem Zaun? Warne sie, dass dies keine Zeit ist für Kompromiss oder eine enge Beziehung mit der Welt. In der Passahnacht ist es definitiv keine gute Idee im Haus eines Ägypters zu feiern. Dies ist eine Zeit, in der wir nahe beim Oberhirten bleiben. Dies ist auch eine Gelegenheit für uns laut nach jenen außerhalb des Gatters zu rufen. Jesus ist die Tür und hat sein Herz geöffnet. Sein Schrei ist, dass Alle vor dem kommenden Zorn fliehen. Mehr als das Zusammensinken hinter einer doppelt verriegelten Tür oder das Fliehen auf einen ländlichen Bauernhof ist dies ein Ruf von Jesus, dass du dein Leben in die Schafherde bewegst.

Wenn ein Prophet mit einer Botschaft der Warnung kommt, erwarten die Leute häufig, dass der Prophet ihnen einen genauen Rat gibt, was als Reaktion zu tun ist. Bisweilen gibt Gott dem Propheten ein Wort, aber häufiger liegt es am Hirten und sogar noch mehr an jedem einzelnen Mann Gottes, das Wort für seine eigene Familie mitzuberücksichtigen. So wie ein Pastor Gemeindehaushalterschaft besitzt, muss ein Mann Gottes für seine eigene Familie Rechenschaft ablegen. Wenn einer kommt um zu warnen, dass Wölfe kommen, ist es nicht immer seine Verantwortung ihnen zu sagen, was zu tun ist. Wir können Gott hören. Joseph hörte Gott sagen, dass er Nahrungsmittel für die kommende Zeit bevorraten sollte (1. Mose 41). Mose hörte Gott sagen, dass er von den Ägyptern Geschenke für ihre Reise annehmen solle (2. Mose 12). Auch wir können Gott in unserer Situation hören. Schafe hören die Stimme des Hirten.

Jesus wird - in dieser Stunde, in diesem Sturm - nicht nur sein Volk leiten und seine Herde trösten, sondern wird ihnen auch den Mut, die Zuversicht und ein Herz geben, jenen zu dienen die unter der Trübsal notleiden. Einst kam ein Prophet zu Paulus und prophezeite, dass wenn er nach Jerusalem ginge, er gebunden und ins Gefängnis gesteckt werden würde. Der Prophet gab gewissenhaft sein Wort weiter; es lag an Paulus von Gott zu hören, wie er mit jener Warnung umgehen solle. Nachdem er die Prophetie gehört hatte, entschied sich Paulus dennoch nach Jerusalem zu gehen - er war willens sein Leben für das Evangelium einzusetzen (Apostelgeschichte 21). Einige werden hören und an einem Ort der Sicherheit verbleiben; andere werden hören und an einen Ort gehen, um zu dienen. Einige Kirchen liegen in Städten, die ihre geistliche Stärke und ihr Erbarmen benötigen werden. Vielleicht trifft die Weisheit von Paulus in Epheser 5,15-18 am ehesten, was wir benötigen: "Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise! Kauft die rechte Zeit aus! Denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist! Und berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist" (Elberfelder).

Donnerstag, 12. März 2009

FÜRCHTE DICH NICHT. RICHTE DEINE GEDANKEN AUF JESUS

Wir sollen genau auf die Warnungen der Wächter hören, aber müssen uns nicht in ihren Warnungen verrennen.

Wir sollen durch prophetische Warnungen geweckt und gewarnt werden, und alle beherzigen, die in der Schrift offenbart und bestätigt sind. Wir sollen soviel Wissen über den kommenden Sturm sammeln wie wir können, so dass wir unsere Herzen vorbereiten können egal welche Zerstörung er bringt. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass Furcht oder Angst unser Denken vereinnahmt, unseren Verstand dominiert oder unsere Herzen gefangennimmt.

Die Dunkelheit wird gewiss kommen, und Gericht steht vor unserer allereigensten Tür. Aber als Gottes Volk können wir nicht erlauben, dass irgendeine Wolke der Dunkelheit das Licht seiner großen Verheißungen der Liebe und Barmherzigkeit gegenüber seinem Volk verhüllt. Wir sollen durch Gottes Wort und Propheten gut informiert sein, aber wir sollen nicht so sehr im prophetischen Wissen verweilen, dass es von unserem Leben Besitz ergreift.

Der Teufel hätte gerne, dass das geschieht. Er weiß, dass wenn er dich nicht dazu bewegen kann Gottes Wort hinsichtlich seines Gerichts anzuzweifeln, er dich in ein anderes Extrem bringen wird, indem er dich in eine angsterfüllte Zwangsvorstellung von gefährlichen Zeiten treibt. Er wird versuchen, dir all deine Hoffnung zu rauben, indem er dich mit Gedanken einer bangen Vorahnung verzehrt.

Der Apostel Paulus beruhigt uns hinsichtlich solcher Dinge mit seiner Anweisung: "Schließlich, liebe Geschwister: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht" (Philipper 4,8). Paulus sagt uns: "Ihr habt all die Warnungen gehört. Nun beherzigt was Gottes Wort offenbart und was seine Wächter sagen. Und dann schließlich, richtet all eure Gedanken auf Jesus und seine Güte."

Ich habe getreulich vor einem baldigen weltweiten wirtschaftlichen Holocaust gewarnt, und wir sehen dies bereits auf der ganzen Welt geschehen. Ich habe gewarnt, dass Christen leiden werden - dass es großen Verlust und Entbehrung geben wird - und gerade jetzt erträgt eine Vielzahl an kostbaren Heiligen in der ganzen Welt unglaubliche Drangsal. Aber keines dieser Dinge ist das Hauptaugenmerk all meiner Energien und meines Dienstes. Nein, meine größte Seelensbekundung ist die Liebe Gott-Vaters und das zärtliche Erbarmen unseres Erlösers Jesus zu proklamieren.

Wenn ich also abends ins Bett gehe, weiß ich, dass er allein über all diese Dinge Herr ist. Ich möchte einfach das tun, was der Prophet Jesaja tat: Er ließ sein Herz ruhen, indem er dem Herrn vollkommen vertraute. Er sagte: "Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verläßt sich auf dich" (Jesaja 26,3).

Mittwoch, 11. März 2009

VOLLKOMMENER FRIEDE

In der Zeit der Panik wird das gottvertrauende Volk mit vollkommenem Frieden gesegnet.

Der Herr verkündet: "Ich schaffe die Frucht der Lippen: Friede, Friede den Fernen und den Nahen, spricht der HERR; ja, ihn will ich heilen!" (Jesaja 57,19;
Schlachter). Das hebräische Wort für "Friede" hier ist "vollkommener Friede".

Ich glaube, dass während wir in den kommenden Tagen von Chaos und Hysterie umgeben sein werden, Amerika die größte Bezeugung von Gottes Herrlichkeit und Macht erleben wird, die jemals gesehen wurde. Wie? Ganz Amerika wird sehen, dass viele von Gottes Volk seinen vollkommenen Frieden besitzen! In jener Zeit wird der Herr ein Volk aufrichten, die mit seinem absoluten, vollkommenen Frieden ausgestattet worden sind - der Friede, den Christus selbst jetzt zur Rechten des Vaters genießt. Und wir werden in jenem wunderbaren Frieden leben, uns bewegen und atmen.

Die Schrift sagt, dass Gott alle "in Frieden" bewahren wird, die ihm vertrauen, "denn er verläßt sich auf dich" (Jesaja 26,3). Und gerade jetzt machen viele von Gottes Volk ihm diese Zusage: "Ich hänge mein Herz daran Gott in allem zu begehren, egal was kommt. Ich gebe ihm alles, was ich habe und alles was ich bin. Ich glaube, dass das Gericht kommt - so bereite ich mich für ihn, als seine Braut!"

Das erste mal gab Gott sein Versprechen des vollkommenen Friedens jenen in Juda, die einer großen Züchtigung des Herrn über ihrem Land unterzogen wurden. Gott riss all die hohen Bollwerke und Mauern ein, all den Pomp und Wohlstand, auf den sich das Volk stützte, "...bis in den Staub" (Jesaja 25,12;
Schlachter). Selbst der treue Überrest, der noch Gott vertraute, wurde bis in sein äußerstes Mark erschüttert. Doch in jener Zeit beauftragte Gott Jesaja diesen treuen Gläubigen zu versichern: "Der Herr wird euch in vollkommenem Frieden bewahren - wenn ihr ihm einfach vertraut!" Der Prophet sagte: "Uns, HERR, wirst du Frieden bestimmen..." (26,12). In anderen Worten: "Gott wird in unseren Herzen seinen ureigenen Frieden aufrichten. Er möchte uns einen Frieden geben, der nicht erschüttert werden kann.

Desgleichen heute, wenn Panik in Amerika einschlägt - wenn die Unheil verkündenden Nachrichten beginnen Schockwellen der Angst ins Land zu senden und die Hysterie ansteigt - wird Gottes Volk nicht in der Lage sein dem Empfinden der riesigen Welle menschlicher Angst aus dem Weg zu gehen. Das ist richtig - ich werde es spüren, du wirst es spüren; alle Christen werden es spüren. Solche Gefühle sind unausweichlich; es ist einfach menschlich diese Art von Reaktion auf solch ein schreckliches Chaos zu haben. Doch zur gleichen Zeit wird Gott die notwendigen Mittel in uns legen um jeden angstvollen Gedanken sofort zu bezwingen und ihn unter die Wahrheit Christi zu bringen. Und sein Geist wird unser ganzes Sein mit seinem vollkommenen Frieden erfüllen!

Dienstag, 10. März 2009

Wer hat sich diesen Überlebensplan ausgedacht?

"Und es geschah das Wort des HERRN zu ihm [Elia]: Geh von hier fort, wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der vor dem Jordan ist!" (1. Könige 17,2-3; Elberfelder)

Als Elia die vor ihm liegende Krise kommen sah, musste es ihm absolut hoffnungslos vorgekommen sein. Aber Gott hatte für seinen treuen Diener einen besonderen Überlebensplan im Sinn. Er wies den Propheten an: "Geh nach Osten an den Jordan, und dort wirst du den Krit finden, einen kleinen Zufluss. Alles Trinkwasser, das du benötigst, kannst du von jenem Bach bekommen. Außerdem habe ich Nahrung organisiert, die dir täglich von meinen Kurier-Raben überbracht wird!"Wie könnte sich irgendjemand jemals eine solche Art von Überlebensplan ausdenken?

Wie hätte sich Elia jemals vorstellen können, dass er zu einem verborgenen Bach geschickt würde, um Wasser zu trinken, wo es überall sonstwo im Land nichts als Dürre gab? Wie hätte er jemals an eine tägliche Brotversorgung denken können, die ihm von ausgehungerten Vögeln gebracht würde, die sonst alles verschlangen, was ihnen zwischen den Schnabel kam?

Später wurden für Elia die Zeiten hart, denn der Bach trocknete endgültig aus. Aber Gott griff wieder ein und gab dem Propheten noch ein neues Wort der Anweisung. Er sagte: "Mache dich auf, geh nach Zarpat, das zu Sidon gehört, und bleib dort! Siehe, ich habe dort einer Witwe befohlen, dich zu versorgen." (Vers 9; Elberfelder).

Noch einmal muss ich fragen - wie könnte irgendjemand jemals an eine arme Frau denken, inmitten einer Depression, die einen Mann über Tage, Wochen, monatelang verköstigt? Aber Tatsache ist, dass Gott die verachtetsten, unbedeutendsten Dinge der Welt für seine Ehre gebraucht. Und er redete zu Elia: "Wenn du zu ihr gehen wirst und tust, was ich dir sage, wirst du überleben. Höre auf mich - beherzige meine Anweisung - und du wirst durchkommen!"

Die Beweislage ist überwältigend: Gott - unser Ratgeber, Berater und Überlebensexperte - hat einen detaillierten Plan für ein jedes seiner Kinder, um uns zu helfen, der schlechtesten aller Zeiten entgegenzutreten.

Montag, 9. März 2009

Ein weiteres Wort

"Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was richtet da der Gerechte aus?"

Kürzlich fühlte ich mich gedrängt eine DRINGENDE Botschaft rauszuschicken, die vor einer bevorstehenden großen Unheil warnt - derart, dass es selbst Gottes Erwählte erschaudern wird.

Ein Bischof fragte: "Gibt es kein weiteres Wort: Wie soll der Gerechte auf ein solches Wort reagieren?"

Ich kann nur antworten, indem ich teilhaben lasse an dem was der Heilige Geist in mein Herz spricht und was ich tun soll. Ich habe teilhaben lassen, dass ich auf eine praktische Weise geführt wurde einen Monatsvorrat an Nahrungsmitteln auf die Seite zu legen - weil ich die Panik im Fahrwasser des Terrorismus miterlebt habe. Das muss ein persönliches Wort für jeden Einzelnen sein.

Dies ist was ich den Heiligen Geist zu meinem Herzen reden höre hinsichtlich meiner eigenen geistlichen Antwort auf das bevorstehende Unheil. Es ist einfach dies - STEHE STILL UND SIEH DIE ERRETTUNG DES HERRN.

"Mose aber antwortete dem Volk: Fürchtet euch nicht! Steht und seht die Rettung des HERRN, die er euch heute bringen wird!... Der HERR wird für euch kämpfen, ihr aber werdet still sein." (2. Mose 14,13-14; Elberfelder).

Dies ist die Haltung des Glaubens angesichts eines Unheils. Was hätte Israel am Ufer des Roten Meers tun können? Pharaos Armee drängt heran, Berge auf beiden Seiten, und da ist ein unüberwindliches Meer vorneweg.

Das Fleisch schreit: "Tu etwas!"Das Fleisch schreit Hoffnungslosigkeit. Kann Gottes Volk das Meer austrocknen? Einen Berg einebnen? Eine große Armee bekämpfen ohne Waffen zu besitzen? Sie befinden sich in einer wie es scheint grässlichen, schreckenerregenden Situation. Gottes Volk erschaudert - und in dieser Stunde des Erschauderns kommt ein Wort von Gott. Im wesentlichen:

"Stehe still. Fürchte dich nicht. Dies ist die Stunde der Errettung. Du wirst das Abreißen der Grundpfeiler einer Weltmacht miterleben. Aber in derselben Stunde werde ich für dich kämpfen. Halte deinen Frieden - sei still und sieh meine Werke."

Geliebte, meine Warnung ist nur eine Stimme unter vielen, die das gleiche sagen. Wir mögen alle eine zeitlang erschaudern, aber jene die wirklich Gottes Wort kennen werden schnell vom Heiligen Geist getröstet werden. Wir werden mit einem großen Frieden getauft - einer übernatürlichen Ruhe - die ein enormes Zeugnis für die angstvollen Mengen sein wird.

In Christus,
David Wilkerson

Samstag, 7. März 2009

EINE DRINGENDE BOTSCHAFT

Ich wurde vom Heiligen Geist angehalten eine dringende Botschaft rauszuschicken an alle auf unserer Mailingliste und an Freunde und an Bischöfe, die wir überall auf der Erde kennengelernt haben.

EINE ERDERSCHÜTTERNDE KATASTROPHE STEHT KURZ VOR DEM AUSBRUCH. SIE WIRD DERART FURCHTERREGEND SEIN, DASS WIR ALLE ZITTERN WERDEN - SELBST DIE GOTTGEFÄLLIGSTEN UNTER UNS.

Über zehn Jahre habe ich vor tausend Feuern gewarnt, die nach New York City kommen. Es wird den gesamten Metropolkomplex einschließen, einschließlich der Gebiete von New Jersey und Connecticut. Größere Städte überall in Amerika werden Unruhen und lodernde Feuer miterleben - solche, wie wir sie in Watts, Los Angeles, vor Jahren sahen.

Es wird Unruhen und Feuer in Städten weltweit geben. Es wird Plünderungen geben - einschließlich des Times Square, New York City. Was wir jetzt erleben ist keine Rezession, nicht einmal eine Depression. Wir sind unter Gottes Zorn. In Psalm 11 ist geschrieben:

"Wenn die Grundpfeiler umgerissen werden, was richtet da der Gerechte aus?" (Vers 3; Elberfelder)

Gott ist dabei die wahnsinnigen Sünden Amerikas und der Nationen zu richten. Er ist dabei die säkularen Grundpfeiler zu zerstören.

Der Prophet Jeremia bat das böse Israel eindringlich: "Gott bereitet ein Unglück gegen euch vor und plant einen Anschlag gegen euch! Kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg, und bessert eure Wege und eure Taten! Aber sie werden sagen: Es ist hoffnungslos. Denn wir wollen unseren eigenen Plänen nachgehen, und jeder von uns wird nach der Verstocktheit seines bösen Herzens handeln." (Jeremia 18,11-12; aus dem Englischen)

In Psalm 11,6 warnt David: "Auf den Bösen wird er Fallstricke regnen lassen (Feuerkohlen)...Feuer...brennender Wind...wird der Teil ihres Bechers sein." Warum? David antwortete: "Weil der Herr gerecht ist" (Vers 7). Dies ist ein gerechtes Gericht - genauso wie in den Gerichten von Sodom und in Noahs Generation.

WAS SOLL DER GERECHTE TUN? WIE STEHT ES UM GOTTES VOLK?

Zunächst gebe ich euch ein praktisches Wort, das ich als meine eigene Führung erhalten habe. Wenn möglich legt einen dreißig-Tage-Vorrat an mit nicht-verderblichen Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und anderen lebensnotwendigen Dingen. In größeren Städten sind Lebensmittelgeschäfte beim Anzeichen eines bevorstehenden Unheils in einer Stunde leer.

Hinsichtlich unserer geistlichen Reaktion haben wir zwei Optionen. Dies wird in Psalm 11 umrissen. Wir "fliehen wie ein Vogel zu einem Berg." Oder, wie David sagt: "Er richtete seine Augen auf den Herrn auf seinem Thron im Himmel - seine Augen schauen, seine Augenwimpern prüfen die Menschenkinder." (Vers 4; aus dem Englischen). "Beim Herrn nehme ich Zuflucht" (Vers 1).

Ich werde meiner Seele sagen: Es besteht keine Notwendigkeit zu rennen... keine Notwendigkeit sich zu verstecken. Dies ist Gottes gerechtes Werk. Ich werde unseren Herrn auf seinem Thron schauen, mit seinen Augen zarter, liebender Güte, die über jeden Schritt den ich tue wachen - im Vertrauen, dass er sein Volk selbst durch Fluten, Feuer, Katastrophen, Prüfungen, Bedrängnissen aller Art errettet.

Anmerkung: Ich weiß nicht wann diese Dinge geschehen werden, aber ich weiß es geht nicht mehr lange. Ich habe euch mein Herz ausgeschüttet. Tut mit der Botschaft wie ihr denkt.

Gott segne und bewahre euch,

In Christus,
DAVID WILKERSON