Dienstag, 17. März 2009

HABE VERTRAUEN IN GOTTES TREUE

Glaube beginnt mit einer vollkommenen Aufgabe seiner selbst in Gottes Obhut, dabei muss unser Glaube aber aktiv sein, nicht passiv.

Wir müssen volles Vertrauen haben, dass Gott das Unmögliche tun kann und tun wird. Jesus sagte: "Bei Gott sind alle Dinge möglich" (Matthäus 19,26). "Bei Gott ist kein Ding unmöglich" (Lukas 1,37). Kurzum, der Glaube sagt: "Gott reicht aus!"

Der Herr machte Abram zu einem Mann des Glaubens, indem er ihn in eine unmögliche Situation führte. Er wollte seinen Diener sagen hören: "Vater, du hast mich hierher geführt, und du weißt es am besten. So werde ich stille sein und vertrauen, dass du das Unmögliche tust. Ich lege mein Leben in deine Hände im vollen Vertrauen, du wirst nicht zulassen, dass ich oder meine Familie verhungere. Ich weiß, wir werden bewahrt werden, weil du versprochen hast, dass ich einen Nachkommen haben werde!"

Unser Glaube ist nicht dazu gedacht, dass wir aus der Klemme gelangen oder unseren Zustand verändern. Er soll vielmehr Gottes Treue uns gegenüber inmitten unserer schrecklichen Situation offenbaren. Bisweilen ändert Gott unsere harten Umstände tatsächlich. Aber viel häufiger tut er es nicht - weil er uns verändern will!

Wir können Gottes Kraft einfach nicht völlig vertrauen, bis wir sie inmitten unserer Krise erfahren. Dies war der Fall bei den drei hebräischen Männern. Sie sahen Christus erst als sie inmitten des Feuerofens waren. Und Daniel erfuhr Gottes Macht und Gnade als er in die Löwengrube geworfen wurde. Wenn sie Knall auf Fall aus ihren Umständen herausgezogen worden wären, hätten sie niemals die volle Gnade von Gottes wunderwirkender Kraft kennengelernt. Und vor den Gottlosen wäre der Herr nicht verherrlicht worden.

Wir meinen, dass immer wenn Gott unsere Stürme und Krisen beendet, wir Zeuge von großen Wundern seien. Allerdings können wir in solchen Zeiten leichterweise die Lektion des Glaubens verpassen - die Lektion, die besagt, dass Gott uns durch unsere harten Zeiten hindurch treu bleiben wird. Er möchte uns über unsere Prüfungen durch Glauben aufrichten, so dass wir sagen können: "Mein Gott kann das Unmögliche tun. Er ist ein Befreier, und er wird mir hindurchhelfen."