Donnerstag, 26. März 2009

DIE LEKTION DES VERLORENEN SOHNS

Die Bibel sagt: "Als er [, der verlorene Sohn,] aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn" (Lukas 15,20).

Ich glaube, der verlorene Sohn kam nach Hause wegen seiner Geschichte mit seinem Vater. Dieser junge Mann kannte das Wesen seines Vaters - und anscheinend hatte er viel Liebe von ihm empfangen. Er musste gewusst haben, dass wenn er umkehrte, ihm nicht wegen seiner Sünden Vorwürfe gemacht oder er verdammt werden würde.

Schau wie der Vater des verlorenen Sohns ihn in seinem jämmerlichen Zustand empfing. Der junge Mann war entschlossen, seinem Papa ein aufrichtiges Sündenbekenntnis abzulegen. Doch als er seinem Vater gegenüberstand, bekam er gar keine Gelegenheit ein vollständiges Bekenntnis abzulegen. Sein Vater unterbrach ihn, indem er ihm um den Hals fiel und ihn umarmte.

Der junge Mann war nur in der Lage, den Anfang seiner Rede hervorzubringen, indem er sagte: "Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße" (Vers 21). Aber sein Vater ließ ihn nicht ausreden. Für ihn war die Sünde des jungen Mannes bereits getilgt. Die einzige Reaktion des Vaters war, dass er seinen Dienern eine Anweisung gab: "Zieht meinem Sohn das beste Gewand an und Ringe an seine Finger. Bereitet ein Fest, weil wir feiern werden. Jeder freue sich - mein Sohn ist daheim." Er kannte das Herz seines Sohnes. Er wusste, dass er vollkommen Buße getan hatte.

Sünde war nicht der Punkt für diesen Vater. Der einzige
Punkt in seinem Herzen war Liebe. Er wollte seinen Jungen wissenlassen, dass er angenommen war bevor er überhaupt ein Sündenbekenntnis aussprechen konnte. Und das ist die Aussage, die Gott uns allen gegenüber treffen möchte: Seine Liebe ist größer als alle unsere Sünden. "Gottes Güte leitet dich zur Buße" (Römer 2,4).