Dienstag, 31. März 2009

WIR SIND NICHT OHNE HOFFNUNG

Wir, die wir Christi Gerechtigkeit kennen, sollen nicht so leben, wie jene, die ohne Hoffnung sind. Wir wurden mit beidem gesegnet, der Liebe und der Furcht Gottes. Und in den dunkelsten, allerschrecklichsten Zeiten ist sein Wille für uns, dass wir seine Freude und Fröhlichkeit erlangen. Selbst wenn wir das Gericht um uns herum eintreffen sehen, sollen wir singen, rufen und jubeln - nicht weil das Gericht gekommen ist, sondern dessen ungeachtet.

Jesaja 51,11 (Luther) beginnt mit dem Wort "So", das bedeutet: "Im Licht dessen was ich gerade gesagt habe." Was hatte Gott hier gerade gesagt? Er hatte sein Volk erinnert, dass er den Grund des Meeres zum Wege machte, dass die Erlösten hindurchgingen (Jesaja 51,10; Luther), was bedeutet: "Ich bin immer noch der Herr von altersher, der Wundervollbringer. Und mein Arm ist immer noch in der Lage, dich zu befreien."

Also, was möchte Gott sein Volk im Licht dieser Wahrheit wissen lassen? Er sagt es alles in einem Vers, Jesaja 51,11:

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"So werden die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen." In anderen Worten: "Ich werde ein Volk haben, das zu mir heimkehrt mit Vertrauen, Glauben und Zuversicht. Sie richten ihre Augen ab von den Umständen, die sie umgeben. Und sie werden ihr Lied der Freude zurückbekommen."

- "Ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein." Die Freude, die Gottes Volk erfährt, wird nicht nur einen Sonntagmorgen, oder eine Woche, oder einen Monat anhalten. Sie wird die Jahre hindurch Bestand haben, in harten Zeiten, selbst bis zum äußersten Ende.

- "Wonne und Freude werden sie ergreifen." God schaute die Zeitalter hinunter und sagte: "Ich werde ein Volk haben, das Freude erlangt, nimmt, sie besitzt. Sie werden sie festhalten, und sie wird ihnen zuteil sein."

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Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen." Das heißt nicht, dass all unser Leiden aufhören wird. Es bedeutet, dass unser Vertrauen in den Herrn uns über jeden Schmerz und jede Anfechtung stellen wird. Solche Dinge werden nicht in der Lage sein, uns unsere Wonne und Freude in Christus zu rauben.