Donnerstag, 12. März 2009

FÜRCHTE DICH NICHT. RICHTE DEINE GEDANKEN AUF JESUS

Wir sollen genau auf die Warnungen der Wächter hören, aber müssen uns nicht in ihren Warnungen verrennen.

Wir sollen durch prophetische Warnungen geweckt und gewarnt werden, und alle beherzigen, die in der Schrift offenbart und bestätigt sind. Wir sollen soviel Wissen über den kommenden Sturm sammeln wie wir können, so dass wir unsere Herzen vorbereiten können egal welche Zerstörung er bringt. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass Furcht oder Angst unser Denken vereinnahmt, unseren Verstand dominiert oder unsere Herzen gefangennimmt.

Die Dunkelheit wird gewiss kommen, und Gericht steht vor unserer allereigensten Tür. Aber als Gottes Volk können wir nicht erlauben, dass irgendeine Wolke der Dunkelheit das Licht seiner großen Verheißungen der Liebe und Barmherzigkeit gegenüber seinem Volk verhüllt. Wir sollen durch Gottes Wort und Propheten gut informiert sein, aber wir sollen nicht so sehr im prophetischen Wissen verweilen, dass es von unserem Leben Besitz ergreift.

Der Teufel hätte gerne, dass das geschieht. Er weiß, dass wenn er dich nicht dazu bewegen kann Gottes Wort hinsichtlich seines Gerichts anzuzweifeln, er dich in ein anderes Extrem bringen wird, indem er dich in eine angsterfüllte Zwangsvorstellung von gefährlichen Zeiten treibt. Er wird versuchen, dir all deine Hoffnung zu rauben, indem er dich mit Gedanken einer bangen Vorahnung verzehrt.

Der Apostel Paulus beruhigt uns hinsichtlich solcher Dinge mit seiner Anweisung: "Schließlich, liebe Geschwister: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht" (Philipper 4,8). Paulus sagt uns: "Ihr habt all die Warnungen gehört. Nun beherzigt was Gottes Wort offenbart und was seine Wächter sagen. Und dann schließlich, richtet all eure Gedanken auf Jesus und seine Güte."

Ich habe getreulich vor einem baldigen weltweiten wirtschaftlichen Holocaust gewarnt, und wir sehen dies bereits auf der ganzen Welt geschehen. Ich habe gewarnt, dass Christen leiden werden - dass es großen Verlust und Entbehrung geben wird - und gerade jetzt erträgt eine Vielzahl an kostbaren Heiligen in der ganzen Welt unglaubliche Drangsal. Aber keines dieser Dinge ist das Hauptaugenmerk all meiner Energien und meines Dienstes. Nein, meine größte Seelensbekundung ist die Liebe Gott-Vaters und das zärtliche Erbarmen unseres Erlösers Jesus zu proklamieren.

Wenn ich also abends ins Bett gehe, weiß ich, dass er allein über all diese Dinge Herr ist. Ich möchte einfach das tun, was der Prophet Jesaja tat: Er ließ sein Herz ruhen, indem er dem Herrn vollkommen vertraute. Er sagte: "Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verläßt sich auf dich" (Jesaja 26,3).