Freitag, 20. März 2009

FRIEDE MIT GOTT

Jesus starb am Kreuz, um für mich Frieden mit Gott zu erwerben - und er ist jetzt im Himmel, um diesen Frieden für mich und in mir zu erhalten. Der Friede, den wir mit Gott durch Christus haben, unterscheidet unseren Glauben von allen anderen Religionen.

In jeder anderen Religion außer dem Christentum wird die Sündenfrage überhaupt nicht gelöst. Die Herrschaft der Sünde wurde einfach nicht gebrochen. Daher kann es dort keinen Frieden geben: "Aber die Gottlosen, spricht der HERR, haben keinen Frieden" (Jesaja 48,22; Luther). Aber wir haben einen Gott, der durch Vergeben der Sünde Frieden anbietet. Das genau ist der Grund weshalb Jesus auf die Erde kam: um einer aufgewühlten, angstvollen Menschheit Frieden zu bringen.

Wie erhält Jesus Gottes Frieden in mir? Er tut es auf drei Arten:

- Erstens, das Blut Christi hat die Schuld meiner Sünde weggenommen. In diesem Sinne sagt Paulus: "Er ist unser Friede" (Epheser 2,14; Luther). Jesus hat mich durch sein Blut versöhnt.

- Zweitens, Christus erhält meinen Frieden und meine Freude im Glauben: "Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes" (Römer 15,13; Schlachter 2000).

- Drittens, Jesus bringt mich zum Jubeln über die Hoffnung der kommenden Herrlichkeit: "Wir sehen voller Freude der Herrlichkeit Gottes entgegen" (Römer 5,2; Neues Leben)

Einfach gesagt ist Friede die Abwesenheit von Angst. Und ein Leben ohne Angst ist ein Leben voller Frieden.

Als Jesus zum Himmel auffuhr, da sonnte er sich nicht einfach in der Herrlichkeit, die Gott ihm bescherte. Nein, er ging zum Vater, um den auf Golgatha für uns mühsam erworbenen Frieden zu erhalten.

In diesem Augenblick lebt unser Heiland in Herrlichkeit. Und er ist beides, vollkommener Gott und vollkommener Mensch, mit Händen, Füßen, Augen, Haaren. Er trägt auch die Nägelmale an seinen Händen und Füßen, die Wunde in seiner Seite. Er hat sein Menschsein nie abgelegt; er ist immer noch ein Mensch in Herrlichkeit. Und gerade jetzt arbeitet unser Ewigkeitsmensch daran sicherzustellen, dass wir niemals des Friedens beraubt werden, den er uns gab als er ging. Er dient uns als unser Hohepriester, aktiv daran beteiligt seinen Leib auf Erden mit seinem Frieden erfüllt zu bewahren. Und wenn er wiederkommt möchte er uns "vor ihm in Frieden erfinden" (2. Petrus 3,14).

Wenn ich sündige ist mein Friede in zwei Gebieten unterbrochen. Erstens plagt mich mein Gewissen und klagt mich an und das zu Recht. Aber zweitens lehren Satans Anklagen mich das Fürchten. Ich glaube, dies sind die zwei Hauptbereiche in denen Christi Fürsprache für uns Anwendung findet.

Erstens, mein Hohepriester wird meinem Gewissen nicht gestatten mich gefangenzuhalten. Noch wird er erlauben, dass die Anklagen Satans gegen mich unwidersprochen bleiben. Christus ist mein Rechtsbeistand beim Vater gegen jede Anklage aus der Hölle. Was ist ein Rechtsbeistand? Das ist einfach "mein Freund beim Gerichtshof". Für Christen ist dieser Freund beim Gerichtshof auch der Sohn des Richters. Darüber hinaus ist unser Rechtsbeistand unser Bruder. Genau genommen sind wir dazu bestimmt, zusammen mit ihm das Vermögen des Richters zu erben.