Donnerstag, 16. März 2017

REIN UND TADELLOS

Ich glaube, jede Ereignisse oder Geschichte im Alten Testament ist voller Wahrheit für die Gläubigen des Neuen Testaments. Immer wenn ich Schwierigkeiten habe, eine Wahrheit des Neuen Testaments zu verstehen, wende ich mich zu der Vorahnung im Alten Testament zurück. Ein solches Beispiel ist Mose am brennenden Busch. Ich glaube, diese besondere Geschichte ist voll von einer tiefen Wahrheit des Neuen Testaments über die Heiligkeit.
Allein auf dem Berg Horeb hütete Mose die Schafe seines Schwiegervaters, als plötzlich ein seltsamer Anblick seine Aufmerksamkeit auffiel. Ein in der Nähe befindlicher Busch brannte hell - aber es wurde nicht ganz verbrannt!
„Und Mose sagte sich: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt. Als aber der HERR sah, dass er herzutrat, um zu sehen, da rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu“ (1.Mose 3:3-4). Als Mose für einen genaueren Blick ging, hörte er Gott ihn aus dem Busch rufen - lebendigen Beweis, dass Gott anwesend war, eine visuelle Darstellung seiner Heiligkeit. In der Tat, wo Er ist, ist dieser Ort heilig!
„Sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! Denn es steht geschrieben: „Seid heilig, denn ich bin heilig“ (1.Petrus 1:15-16). Mit anderen Worten: „Es steht geschrieben, aufgezeichnet, ein für alle Mal, dass wir heilig sein sollen, da unser Gott heilig ist.“
„Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern in Heiligung“ (1Thesaloniker 4:7). Gott hat uns nicht nur zur Rettung oder zum Himmel gerufen, sondern um Seine Vergebung zu empfangen. Vielmehr sind dies Vorteile von unserem einzigen wirklichen Ruf – welcher ist,  heilig  zu sein, wie Er heilig ist.
Jeder Gläubige in Jesus Christus ist darauf berufen, heilig zu sein - um rein und tadellos in Gottes Sicht zu sein. Also, wenn ihr  also wiedergeboren seid, muss die Heiligkeit der Schrei eures Herzens sein: „Gott, ich will wie Jesus sein. Ich will wirklich heilig vor Dir alle Tage meines Lebens gehen.“