Montag, 5. Oktober 2009

VIER AUSSICHTEN

Gott ist jemand, der Zusagen macht und Zusagen hält, und er hat zu meinem Herzen über vier Dinge gesprochen, für die Gottes Volk ihm vertrauen sollte. Diese Aussichten gründen sich auf den Zusagen, die Gott uns gemacht hat.

1. Erwarte, dass du belohnt wirst, wenn du den Herrn aufrichtig suchst. "[Er] belohnt [die], die ihn aufrichtig suchen." (Hebräer 11,6; Neue Genfer Übersetzung).

Du kannst im Glauben Gott um ein Zeichen bitten, das dein Vertrauen belebt und wiederanfacht. Gott ist immer pünktlich, und er weiß, dass du in deiner Anfechtungszeit einen Strahl der Hoffnung und der guten Nachricht benötigst. Erwarte von ihm, dass er seine Zusage hält, dich jetzt zu belohnen, wo du dich in der größten Not befindest. Gott kann nicht lügen. Er hat gesagt, dass er jene belohnt, die ihn aufrichtig suchen. Suche ihn tagtäglich und glaube, dass dieses Jahr dein Jahr ist, geprägt von einem großartigen geistlichen Segen.

2. Erwarte, dass du Belege eines zunehmenden Wunders in deinem Leben sehen wirst. "Bei Gott sind alle Dinge möglich" (Markus 10,27; Elberfelder).

Ich glaube an Sofort-Wunder und an zunehmende Wunder. Zunehmende Wunder beginnen auf unbemerkte, stille Weise und entfalten sich ganz allmählich - ein kleines Erbarmen zur Zeit. Erwarte, Gott auf geheimnisvolle Weise handeln zu sehen, unsichtbar für das menschliche Auge.

3. Erwarte, in Gottes verheißenen Ort der Ruhe einzugehen. "Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes... Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen" (Hebräer 4,9.11; Luther/Elberfelder).

In den letzten paar Jahren haben wir eine Ausgießung von unglaublichen Katastrophen, Problemen und Anfechtungen gesehen. Inmitten all dessen sehnt sich der Herr danach, dass du ihm vertraust, dass er dich in seine verheißene Ruhe bringt. Gott hat niemals beabsichtigt, dass seine Kinder in Furcht und Verzweiflung leben. Wir brauchen einen draufgängerischen Glauben und vertrauen Gott im Angesicht der Furcht, der Schwierigkeiten und selbst des Todes.

4. Erwarte, dass der Heilige Geist sich immer in seinem Tempel befindet. "Wisst ihr nicht,dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist?" (1. Korinther 6,19; Luther).

Der Heilige Geist wohnt in dem Herzen des Gläubigen. Auf der ganzen Welt ist er allgegenwärtig. Ich begehe jeden Tag mit dem Bekenntnis, dass er hier in seinem Tempel ist, um mich zu trösten, mich zu führen, mich zu ermutigen, mich zu salben und die Herrlichkeit Jesu Christi in einer fortwährend zunehmenden Offenbarung aufzudecken. Ihn verlangt danach, dass du von ihm erwartest, dass er dir seine Gegenwart aufzeigt, und das jeden Tag mehr. Er möchte dich zu einem unerschütterlichen Glauben bringen, so wie er es mit seinen Jüngern getan hat.

Glaube diesen Zusagen! Ergreife diese Aussichten, und du wirst Gott wunderbare Dinge tun sehen.