Montag, 12. Oktober 2009

INMITTEN EINES WUNDERS

Du magst dich gerade inmitten eines Wunders befinden und es einfach nicht sehen. Es mag sein, dass du auf ein Wunder wartest. Du bist entmutigt, weil die Dinge stillzustehen scheinen. Du siehst kein Anzeichen für Gottes übernatürliches Wirken deinetwegen.


Bedenke was David in Psalm 18 sagt: "In meiner Bedrängnis rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott; er hörte meine Stimme in seinem Tempel, mein Schreien vor ihm drang zu seinen Ohren. Da bebte und erzitterte die Erde; die Grundfesten der Berge wurden erschüttert und bebten... Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrendes Feuer aus seinem Mund... Er neigte den Himmel und fuhr herab... Dann donnerte der Herr in den Himmeln, der Höchste ließ seine Stimme erschallen... er schoss seine Pfeile... er schleuderte Blitze" (Psalm 18,7-10.14-15; Schlachter 2000)

Du musst dir vergegenwärtigen, dass keine dieser Dinge wortwörtlich geschahen. All das war etwas, was David mit seinem geistlichen Auge sah. Ihr Lieben, das ist Glaube. Das geschieht wenn du glaubst, dass Gott deinen Schrei gehört hat, dass er sich nicht verspätet hat, dass er deine Bitte nicht ignoriert. Stattdessen hat er, als du gebetet hast, sofort auf stille Weise dein Wunder begonnen, und selbst jetzt tut er deinetwegen das übernatürliche Werk. Das heißt es, wirklich an Wunder zu glauben, sein fabelhaftes fortschreitendes Werk in unserem Leben.

David verstand die grundlegende Wahrheit hinter dem allen: "Er führte mich auch heraus in die Weite; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir" (Psalm 18,20; Schlachter 2000). David verkündete: "Ich weiß warum der Herr all das für mich tut. Es geschieht, weil er Wohlgefallen an mir hat".


Ich glaube wirklich an augenblickliche Wunder. Gott wirkt heute in der Welt immer noch herrliche, sofortige Wunder. In Matthäus 16,9-11 und Markus 8,19-21, wo Jesus seine Jünger an die übernatürliche Speisung der 5.000 und der 4.000 erinnert, bittet er sie und uns, seinen fortschreitenden Wunder und ihrer Rolle in unserem eigenen Leben heute Beachtung zu schenken.