Donnerstag, 13. August 2009

ICH BIN

Ich habe den Heiligen Geist gebeten, mir in einem Absatz eine Beschreibung von Glauben zu geben, so dass die Jungs in unserem Teen Challenge Drogenzentrum es verstehen können. In meiner Bibliothek habe ich ein Buch, das über dreihundert Seiten benötigt, um Glaube zu definieren, und ich habe es nie verstanden. (Ich glaube, der Mann, der es schrieb, hat es auch nicht verstanden)


Einst stellte Mose dieselben Fragen, die wir stellen: "Wer bin ich? - Wer ist Gott? - Beschreibe ihn". Gott antwortete Mose in zwei Worten. Gott sagte: "Mose, sprich zum Volk, dass 'ICH BIN' dich gesendet hat" (vgl. 2. Mose 3,14; Elberfelder). (Laut modernem Denken hatte Gott sich zu stark vereinfacht.)


ICH BIN wer? Was brauchst du? Befreiung? Dann: ICH BIN Befreiung. ICH BIN alles was du brauchst.

Glaube ist: Gott sagt "ICH BIN" und meine Antwort "ER IST". Glaube stimmt der Beschreibung Gottes von sich selbst einfach zu. Gott sagt: "Ich bin dabei dich aus dem Unwetter zu erretten". Ich sage: "Er ist dabei mich aus dem Unwetter zu erretten".

 

Glaube nimmt Gott beim Wort bei dem was er sagt, dass ER es IST.

 

Was ist das Unwetter in deinem Leben? Wie siehst du ihm entgegen?

 

Bitte ihn, dass er dir Glauben schenkt zu glauben. Bitte ihn, ganz gleich was passiert - ganz gleich, welchen Umständen du gegenüberstehst. Das Unwetter ist der Ausweg!

 

Paulus sagte: "Ich habe gelernt, mich darin zu begnügen, worin ich bin" (Philipper 4,11; Elberfelder). Ich glaube, dass in dem Augenblick, als Paulus vom Glauben ergriffen wurde, er zufrieden war. Er war im Zentrum des Willens Gottes, und er hatte die Verheißung von Gott. Er hatte durchgebetet. Ganz gleich was von jenem Augenblick an passieren sollte. Gott hatte den Stachel aus dem Unwetter herausgenommen.


Er kann auch für dich die Furcht vor dem Unwetter nehmen. Wirst du es ihm erlauben? Sitze dein Unwetter aus - Gott ist nicht dabei, dich zu Grunde gehen zu lassen.