Donnerstag, 2. April 2009

DIE JOSEF-GESELLSCHAFT

Josef hatte die Vision, dass sein Leben mächtig von Gott gebraucht werden würde. Aber diese Vision schien ein Hirngespinst zu sein, als seine eifersüchtigen Brüder ihn in die Sklaverei verkauften. Die folgenden Jahre von Josef's Leben waren angefüllt mit Entbehrung und Ungerechtigkeit. Und dann, als Josef wieder auf die Beine zu kommen schien, wurde er fälschlicherweise versuchter Vergewaltigung beschuldigt und ins Gefängnis geworfen.


Doch all diese Zeit hindurch wachte Gott über Josef's Leben. Und endlich, nach Jahren des Aufgewühltseins, verschlug es Josef in den Dienst im Haus des Pharao. Schließlich setzte Pharao Josef ein als Herrscher über ganz Ägypten.

 

Geliebte, so wirkt Gott. Er bereitete einen Mann, um einen Überrest zu erretten. Tatsächlich zieht der Herr in jeder Generation eine Josef-Gesellschaft heran. Er bringt diese hingegebenen Diener durch Jahre der Schwierigkeiten und Anfechtungen hindurch, um ihren Glauben zu erproben und zu stärken.


Was bedeutet das? Die Schrift sagt, dass es ist, was Josef durchmachte: "Er sandte einen Mann vor ihnen her: Josef wurde als Knecht verkauft. Sie zwängten seine Füße in Fesseln, in Eisen kam sein Hals, bis zu der Zeit, da sein Wort eintraf, das Wort des HERRN ihn bewährte." (Psalm 105,17-19; Elberfelder).


Auch heute hat der Herr eine Josef-Gesellschaft. Diese sind gottgefällige Männer und Frauen, die er berührt und berufen hat. Sie streben nicht nach Ruhm oder Vermögen. Alles was sie wollen ist, zu leben und zu sterben um die Berufung zu erfüllen, die Gott auf sie gelegt hat. Und der Herr hat versprochen, dass ihr Leben in seinem Reich zählt.


Josef sagte seinen Brüdern: "Gott hat mich vor euch hergesandt, um euch einen Rest zu setzen auf Erden und euch am Leben zu erhalten für eine große Rettung. Und nun, nicht ihr habt mich hierher gesandt, sondern Gott; und er hat mich zum Vater des Pharao gemacht und zum Herrn seines ganzen Hauses und zum Herrscher über das ganze Land Ägypten."(1. Mose 45,7-8; Elberfelder)


Josef konnte auf seine Jahre des Leids zurückschauen und bezeugen: "Gott hat mich auf diese Reise geschickt. Er hatte eine Absicht, als er mich durch all diese Nöte brachte. Ich sehe jetzt, dass alles was ich durchmachte zu dem jetzigen Punkt geführt hat. Brüder, der Herr hat mich bereitet, dass ich euch diene. Er hat all diese Dinge sorgfältig organisiert, um euch unter seine erhaltende Gnade zu bringen, wie er es mit mir getan hat."

Was für eine unglaubliche Offenbarung für Josef. Doch was ist hier die Lektion für Gottes Volk heute? Es ist das: Unser Herr hat uns in der Vergangenheit bewahrt, und er wird uns in den vor uns liegenden Tagen bewahren. Und, am allerwichtigsten, er hat eine ewige Absicht hinter all dem. Er hat dich bewahrt, weil er eine Bestimmung für dich hat. Er hat vor dir ein göttliches Werk ausgelegt. Und nur ein angefochtener, geprüfter, bewährter Gläubiger kann es bewerkstelligen.

Dies ist keine Zeit für zaghaften Glauben. Es ist eine Zeit in der jeder Christ, der große Prüfungen ertragen hat, nach vorne treten muss. Unser Hauptmann fordert uns auf, inmitten einer Gesellschaft voller Angst aufzustehen und mit "kraftvollem Glauben" anzugreifen. Wir haben die Josef-Erklärung abzulegen: "Gott hat mich vor euch hergesandt... [um] euch am Leben zu erhalten für eine große Rettung" (1. Mose 45,7; Elberfelder).