Mittwoch, 22. März 2017

GOTT IST SEHR GEDULDIG

Ich bin zutiefst von Gottes Botschaft zu seinem Volk in Psalm 37 gesegnet. Ich empfehle dir, diesen Psalm zu lesen, bevor der Tag vorbei ist. Es ist eine der reichsten, ermutigendsten Passagen in Gottes Wort. Egal, was du durchmachst, egal wie du mit deiner Situation versuchst, wird dieser Psalm eine Quelle von großer Kraft und Ermutigung für dich sein.
Psalm 37: 7 ist von besonderem Interesse für mich im Bezug darauf, was es in der schwulen Gemeinschaft geschieht. Die Staaten genehmigen Gesetze, die den Weg für schwule Ehen erleichtern und Hunderte von Homosexuellen sind bereits verheiratet. Ich war so zutiefst traurig über diese Gesetzlosigkeit und Spott über die wahre, gottgeweihte Ehe, so dass ich weinte: „Oh, Herr, sie stehlen unsere Nation. Sie spotten über dein Heiliges Wort. Amerika duldet jetzt  eine Sünde, die nicht einmal in Sodom und Gomorra bekannt war. Es gibt keine biblische Registrierung von Homosexuellen, die in diesen bösen Gesellschaften geheiratet haben.“
Dann las ich den Psalm 37:7: „Sei still dem HERRN und harre auf ihn! Entrüste dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der böse Pläne ausführt!“ Mit anderen Worten: „Mach dir keine Sorge. Gott hört das tiefe innere Seufzer Seines Volkes, und Er ist sehr geduldig.“
Laß keine böse Gedanke für einen Augenblick treten, daß Gott den unverschämten Ungehorsam und den Spott Seines Wortes übersehen wird. Durch die Bibel sehen wir, dass der Herr das Gericht sendet, wenn die Gesetzlosigkeit eine Gesellschaft umgibt.
Bete für unsere Nation inmitten dieser Zeiten. Gott hört die Gebete Seines Volkes!

Dienstag, 21. März 2017

DAS AUSSCHÜTTEN DES HERZENS

Das folgende Wort, das mir vom Heiligen Geist gegeben wurde, ist für diejenigen, die eine Antwort auf das Gebet brauchen, die Hilfe in schwierigen Zeiten brauchen und die bereit sind und möchten, Gottes Herz gemäss Seines Wortes zu bewegen.
Halte an die Versprechung in Psalm 46: 1: „Gott ist für uns Zuflucht und Schutz, in Zeiten der Not schenkt er uns seine Hilfe mehr als genug.“
Der Ausdruck „schenkt er uns seine Hilfe mehr als genug“ bedeutet „immer verfügbar, sofort zugänglich“. Der Glaube muß in der Sicherheit ruhen, daß der Geist Gottes in uns alle Stunden des Tages und der Nacht ständig bleibt. Und weil Er eine Wohnung in uns aufnahm, hört Er auf jeden betenden Gedanken und Schrei. Wir müssen sicher sein, dass Er, wenn Er uns hört, unsere Bitte antworten wird. Ausserdem wird der Heilige Geist den Himmel und die Erde für jedes Kind Gottes bewegen, das die Zeit nimmt, um sein Herz dem Vater auszuschütten.Lese und glaube an dem Psalm 62:5-7. Dies ist das Gebet von David, das Gottes Herz berührt hat. David sagte wesentlich, „Nur bei Gott komme ich zur Ruhe; er allein gibt mir Hoffnung. Nur er ist ein schützender Fels und eine sichere Burg. Er steht mir bei, und niemand kann mir schaden.“
Hier ist das Herz von allem, das Geheimnis des herrschenden Gebets, das jeder Heilige im Laufe der Geschichte gelernt hat: das Ausschütten des Herzen vor dem Herrn. „Vertraut auf ihn zu jeder Zeit, ihr alle aus meinem Volk! Schüttet ihm euer Herz aus! Gott ist unsere Zuflucht” (Psalm 62:8). Hanna ist unser Beispiel, um das zu machen. Verzweifelt nach einem Kind, hat sie ihre Seele vor dem Herrn ausgeschüttet (siehe 1.Samuel 1:15), Und die Schrift sagt, „hatte nicht mehr ein so trauriges Gesicht“ (1:18). 

Montag, 20. März 2017

WARUM SIND WIR GESEGNET? - Gary Wilkerson

Gott will dich segnen und begünstigen. Er möchte, dein Leben, deine Ehe und dein geistiges Leben bereichern. Er will dich Weisheit, Verständnis und Unterscheidung geben, damit deine Entscheidungen zum Segen in deinem Leben führen werden.
Sobald wir die Segnungen Gottes erhalten, müssen wir vorsichtig sein, dass wir sie nicht in etwas Selbstsüchtiges verwandeln.
Im Lukas 12:16 wird es uns von einem Mann erzählt, der gesegnet wurde. „Er [Jesus] sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein.“
Gott ist großzügig und liebt es, Geschenke seinen Kindern geben. Aber diese Geschichte hat schnell einen falschen Wechsel gemacht, denn wir sehen, dass „dieser Mann bei sich selbst überlegte und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll“ (Vers 17).
Nun, an wen gehören diese Früchte? Alles gehört zu Gott, so dass dieser Mann seine egoistische Natur zeigte. Er fing an, alle seine Talente, seine Beziehungen, seine vielen Segnen von Gott als Dinge zu sehen, die für seinen eigenen Nutzen verwendet werden konnte. Diese Selbstsucht begann, die Faser zu durchdringen, von wem er war.
„Und er sprach: Dies will ich tun: Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter einsammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter liegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich!“ (Verse 19-19).
Gott liebt es, seine Kinder zu segnen, aber Er ist besorgt darüber, was du mit diesen Segnungen machst. Was ist Sein Ziel, dich zu segnen? Ist es nur darum, Waren auf dich selbst zu sammeln und einen perfekten kleinen Schutz der Gemütlichkeit zu schaffen, den du immer wolltest? Nein! Der Vertrag mit der Menschheit ist von Anfang an, gesegnet zu sein um ein Segen für andere zu sein!

Freitag, 17. März 2017

SCHUTZKLEIDUNG

Als Mose die Stimme Gottes aus dem brennenden Busch hörte, war er überrascht, was Gott ihn bat zu machen: „Tritt nicht näher heran! Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliger Boden!“ (2.Mose 3:5). Gott sagt jeden Christen heute das Gleiche, was Er Mose gesagt hat: „Es gibt nur einen Boden, auf den du Mich nähern kannst, und das ist heiliger Boden. Du kannst kein Vertrauen an dein Fleisch haben, weil kein Fleisch in meiner Gegenwart stehen wird.“
Warum hat sich Gott auf die Schuhe in der Passage von 2.Mose konzentriert? Was hat das mit der Beseitigung des Fleisches zu tun? Unsere Füße sind zarte Teile unseres Körpers und Schuhe sind ein Schutz unseres Fleisches. Sie beschützen uns vor dem Wetter, Steinen, Schlangen, Schmutz und Staub, dem heißen Pflaster.
Also brauchte Gott für Mose eine alltägliche, gewöhnliche Sache, um eine geistige Lehre zu lehren, so wie Jesus später Münzen, Perlen, Kamele und Senfkörner benutzte. Gott sagte: „Mose, du tragst Schutzkleidung, um dein Fleisch vor Verletzungen zu bewahren, aber keine Menge fleischlicher Schutz wird dich behalten können. Wohin Ich euch schicken will, verlangt ein Wunder der Befreiung.“
Wohin hat Gott Mose geschickt? Nach Ägypten - die Höhle der Ungerechtigkeit -, um einem gehärteten Diktator zu begegnen. Mose mußte alles von seinem Fleisch beseitigen: seine Sanftmut, Eifer und Demut. Alle seine Fähigkeiten wären wertlos, wenn Gott sie nicht geheiligt hätte. Mose mußte sein ganzes Vertrauen an Gottes Namen und Macht setzen.
In der Tat stellte Mose alle Arten von Versuchungen und Prüfungen. Er sollte dabei drei Millionen Menschen in die Wüste führen, wo es keinen Platz gab, um Nahrung zu kaufen oder keinen Platz, um Wasser zu bekommen. Er musste ganz von Gott für alles abhängen!
Gott würde uns die gleiche Frage stellen, welche Er Mose gefragt hat. Sind wir bereit, unsere eigenen Fähigkeiten und Ambitionen niederzulegen und ganz an Ihm zu vertrauen? Werden wir all unser Vertrauen an Ihn setzen, anstatt an unsere eigenen Gabe und Pläne?

Donnerstag, 16. März 2017

REIN UND TADELLOS

Ich glaube, jede Ereignisse oder Geschichte im Alten Testament ist voller Wahrheit für die Gläubigen des Neuen Testaments. Immer wenn ich Schwierigkeiten habe, eine Wahrheit des Neuen Testaments zu verstehen, wende ich mich zu der Vorahnung im Alten Testament zurück. Ein solches Beispiel ist Mose am brennenden Busch. Ich glaube, diese besondere Geschichte ist voll von einer tiefen Wahrheit des Neuen Testaments über die Heiligkeit.
Allein auf dem Berg Horeb hütete Mose die Schafe seines Schwiegervaters, als plötzlich ein seltsamer Anblick seine Aufmerksamkeit auffiel. Ein in der Nähe befindlicher Busch brannte hell - aber es wurde nicht ganz verbrannt!
„Und Mose sagte sich: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt. Als aber der HERR sah, dass er herzutrat, um zu sehen, da rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu“ (1.Mose 3:3-4). Als Mose für einen genaueren Blick ging, hörte er Gott ihn aus dem Busch rufen - lebendigen Beweis, dass Gott anwesend war, eine visuelle Darstellung seiner Heiligkeit. In der Tat, wo Er ist, ist dieser Ort heilig!
„Sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! Denn es steht geschrieben: „Seid heilig, denn ich bin heilig“ (1.Petrus 1:15-16). Mit anderen Worten: „Es steht geschrieben, aufgezeichnet, ein für alle Mal, dass wir heilig sein sollen, da unser Gott heilig ist.“
„Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern in Heiligung“ (1Thesaloniker 4:7). Gott hat uns nicht nur zur Rettung oder zum Himmel gerufen, sondern um Seine Vergebung zu empfangen. Vielmehr sind dies Vorteile von unserem einzigen wirklichen Ruf – welcher ist,  heilig  zu sein, wie Er heilig ist.
Jeder Gläubige in Jesus Christus ist darauf berufen, heilig zu sein - um rein und tadellos in Gottes Sicht zu sein. Also, wenn ihr  also wiedergeboren seid, muss die Heiligkeit der Schrei eures Herzens sein: „Gott, ich will wie Jesus sein. Ich will wirklich heilig vor Dir alle Tage meines Lebens gehen.“

Mittwoch, 15. März 2017

BLEIBT WACHSAM!

„Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat“ (Offenbarung 12:12).
Diese Passage von der Offenbarung sagt uns, dass Satan den ganzen Krieg für das Volk Gottes erklärt hat. Es wird auch erwähnt, dass der Teufel eine Frist hat, um seine Arbeit zu vollenden: Weil er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.
Als Nachfolger Jesu Christi müssen wir uns immer wieder bewusst sein, dass der Teufel uns verderben will. Deshalb sagt Paulus, dass wir so viel wie möglich über die Strategien und die Pläne des Feindes wissen müssen: „Damit wir nicht vom Satan übervorteilt werden; denn seine Gedanken sind uns nicht unbekannt“ (2.Korinther 2:11).
„Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann“ (1. Petrus 5:8). Das bedeutet nicht, dass der Teufel im Kosmos irgendwohin geht und er seinen dämonischen Herrschar einen Befehl gibt. Wir wissen, dass Satan auf die Erde geworfen wurde, als Christus ihn am Kreuz besiegte. So ist das Reich des Teufels auf das Hier und Jetzt beschränkt (siehe Offenbarung 12:12).
Einige Christen glauben, dass Satan allmächtig ist (beim Besitzen aller Macht), aber er wurde von Jesus besiegt und von aller Autorität entzogen. Und Satan ist nicht allwissend (er kann keine Gedanken lesen!) Noch ist er allgegenwärtig. Er kann nicht überall auf einmal sein.
Aber Satan hat Gewalten und Mächte, die in der ganzen Erde stationiert sind, und diese Herrscharen von Dämonen stehen ihm zur Verfügung. Sie hören euch, wenn ihr betet, und sie sehen euren Gehorsam gegenüber Gott. Das ist es, was Satans Zorn gegen euch erweckt!
Wenn das Wort sagt, dass der Teufel nur eine kurze Zeit hat, bezieht es sich nicht auf die Zeit, die er vor der Rückkehr Christi hat. Es geht um ständige Fristen, eine Reihe von kurzen Zeiten, die er hat, um seine Arbeit zu vollenden und Krieg gegen die Heiligen Gottes zu machen.

Dienstag, 14. März 2017

EIN ZUFLUCHT IN SCHWERER ZEIT

Aufrichtige Christen haben mich gefragt: „An wen glauben wir? Ich habe die Werke vieler Diener durch die Jahre gelesen, die überzeugt schienen, dass das Ende sehr nahe war. Doch immer wieder haben sie sich geirrt. Ich denke, manche versuchten nur, ihr Buch zu verkaufen, während andere wirklich dachten, dass Gott ihnen sagte, dass das Ende sehr nah war.“
Manchmal ginge ich vor Gott völlig zerbrochen, und schrie laut zu ihm: „Herr, seit vielen Jahren habe ich gepredigt, dass das Gericht vor der Tür steht. Ich warnte vor einer kommenden Wirtschaftskrise, aber ich sehe nur das Gegenteil. Ich sehe Amerika Erfolg zu haben und frölich auf diesem Weg zu gehen, während Babys im Mutterleib getötet sind, sie in die Gruben des Drecks rutschen und Dich aus jeder Institution werfen. Wie lange, Herr?“
Jeremia verbrachte jahrelang treu beim Weissagen von Ereignisse, die noch nicht erfüllt waren. Er schrie, „HERR, du hast mich betört, und ich habe mich betören lassen. Du hast mich ergriffen und überwältigt. Ich bin zum Gelächter geworden den ganzen Tag, jeder spottet über mich. Ja, sooft ich rede, muss ich schreien, „Gewalttat“ und „Zerstörung“ rufen; ja, das Wort des HERRN ist mir zur Verhöhnung und zur Verspottung geworden den ganzen Tag!“ (Jeremia 20: 7-8).
Aber Jeremia konnte nicht aufhören, Gottes Volk zu warnen. Obwohl seine Weissagungen grundlos zu sein schienen, weissagte er weiter. Ich fühle das gleiche Feuer, welches in meiner Seele brennt, das Jeremia fühlte und ich bin mehr als je zuvor davon überzeugt, dass Gott „sein Gesicht“ gegen diese Nation für ihr Blutvergießen und ihre Arroganz gegen Seinen Namen gesetzt hat, und ihr Gericht ist fällig!
Auf der anderen Seite danke ich Gott für die vielen Versprechungen in Seinem Wort, um sein Volk in und durch alle Schwierigkeiten zu schützen und zu segnen. Gottes betende Menschen brauchen keine Angst zu haben,  und auch wir sollen uns keine Sorgen machen.
„Die Unterdrückten finden bei Gott Zuflucht. In schwerer Zeit beschützt er sie. Herr, wer dich kennen lernt, der wird dir gern vertrauen. Wer sich auf dich verlässt, der ist nie verlassen.

Montag, 13. März 2017

GOTTES GNADE ZU ERMÄCHTIGEN - Gary Wilkerson

„In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich gegeben hat“ (Epheser 1:7-8).  
Wir in der Kirche haben noch nicht einmal damit begonnen, die Oberfläche der Gnade zu kratzen. Wir nehmen nur winzige Schlucke von dem Glas der Gnade von Zeit zu Zeit in unserem Wandeln mit Gott, bevor wir anfangen, uns an unsere eigenen Fähigkeiten zu vertrauen.
Wenn Jesus sagt, wir sollen wieder geboren werden, Glauben haben, beten, sein Gegenwart suchen und unseren Nächsten lieben, jeder Befehl ist ja und amen. Es wird uns verlangt, um zu tun, was Er uns anruft hat, und nicht zu wählen, unsere Bereiche des Gehorsams auszuwählen.
Einige Kirchen bevorzugen bestimmte Bereiche des Gehorsams gegenüber anderen. Sie legen mehr Nachdruck auf Evangelisierung, soziale Gerechtigkeit, politischen Aktivismus, den Armen dienen oder das Gebet. Aber keine Kirche erfreut sich Gott, wenn sie auf einem Zylinder anstelle auf acht läuft. Jede Person oder Kirche, die nicht den Geboten Gottes gehorcht, lebt im Ungehorsam! Er wird uns einfach nicht erlauben, einige seiner Befehle zu ignorieren.
Dennoch ist ein perfekter Gehorsam nicht möglich; es liegt nicht im Gebiet unserer Fähigkeit. Der Grund, warum wir bestimmte Bereiche des Gehorsams wählen, ist es, weil sie leichter als andere zu erfüllen sind.
Ein Leben mit Freude und mit Sieg zu haben, hängt nicht davon ab, ob es uns gelingt oder misslingt, den Geboten Gottes zu gehorchen; es hat alles zu tun, wie wir seinen Befehle gehorchen. Als ich jung war, sagte mir einer meiner Jugendleiter: „Du kannst dich so ändern, damit die Versuchungen nicht zurückkehren. Du hast die Fähigkeit, dich aus irgendetwas herauszuziehen.“ Wirklich? Es dauert nicht zu lange, um zu sehen, wie nutzlos das wirklich ist.
Wir können uns nicht ändern. Wir müssen der Gnade Gottes erlauben, uns zu ermächtigen und in uns und in unserer Welt, ein Wechsel zu bringen.

Samstag, 11. März 2017

SYMBOLE FÜR DEN HEILIGEN GEIST - Jim Cymbala

Die Bibel hat mehrere Symbole für den Heiligen Geist. Ein Symbol ist der Wind, der im ursprünglichen griechischen Sprache im Neuen Testament das gleiche Wort wie Atem ist. Wind hilft uns, die unsichtbare und geheimnisvolle Bewegung des Geistes zu visualisieren (siehe Johannes 3:8).
Eine Taube symbolisierte den Geist während der Taufe Jesu. „Und sobald er aus dem Wasser heraufstieg, sah er die Himmel sich teilen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabfahren.“ (Markus 1:10). Der Heilige Geist ist allmächtig und doch seltsam sanft und empfindlich in Seinem Umgang mit uns. Wir können Ihn zu leicht schmerzen.
Öl ist ein Symbol, das oft für den Heiligen Geist im Alten Testament verwendet ist. Die Salbung des Heiligen Geistes bezieht sich auf das Öl, das an fast alles im Tabernakel angelegt wurde. Als es als Ort der Anbetung gebaut wurde, wurden nicht nur die Tempelgegenstände mit Öl gesalbt, sondern auch die Priester. Später wurden die Ältesten der frühen Kirche angewiesen, für die Kranken zu beten und die kranken Gläubigen mit Öl als Symbol des Heiligen Geistes zu salben (Jakobus 5:14).
Feuer ist eines meiner Lieblingssymbole für den Heiligen Geist. Es wird verwendet, um die Macht und Gegenwart Gottes darzustellen. Als Johannes der Täufer kam, bevor Jesu erchien,sagte er, „Ich zwar taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen“ (Lukas 3:16, meine Schwerpunkt).

Jim Cymbala begann in dem Tabernakel von Brooklyn mit weniger als zwanzig Mitgliedern in einem kleinen, heruntergekommenen Gebäude in einem schwierigen Teil der Stadt. Er ist kommt aus Brooklyn und ist ein langjähriger Freund von sowohl David als auch von Gary Wilkerson. 

Freitag, 10. März 2017

“NIEMAND SCHEINT HIER!”

Obwohl unsere Organisation viele moderne hochtechnologisch Methoden benutzt, erhalten wir unsere Richtung nicht von diesen „Dienst-Werkzeuge“. Wir verbringen Zeit auf unseren Knien und suchen gerade den Herrn für die Richtung in jedem Bereich des Diensts.
Heute haben „Fachleute“ die Führung der Kirche übernommen. Die Sünde wird psychologisch betrachtet und wird als Krankheit genannt. Propheten der Heiligkeit wurden durch Psychologen ersetzt, und Sozialarbeiter spucken gerade den letzten Jargon aus, und Altäre wurden durch Beratungsräume ersetzt. Jesus wird entthront und Freud wird erhöht.
Vor vielen Jahren führte mich Gott zu einem Dienst für Drogenabhängige und Alkoholiker. Ohne Geld und fachliche Ausbildung - nur unsere vollständige Abhängigkeit vom Heiligen Geist - hängten wir ein Zeichen in unserem Büro, das lautete: „NIEMAND SCHEINT HIER - NUR DER HEILIGE GEIST!“  Während unserer Gottesdienste beteten wir: „Herr, unsere Hilfe ist nicht in der Psychologie, sondern im Heiligen Geist. Wir können nicht mit dem Verstand arbeiten, wenn Du das Herz nicht änderst.“
Nicky Cruz, einer der ersten Gruppenmitglieder, denen wir in New York City begegneten, war ein ganzer Mörder. Ein Psychiater interessierte sich für seinen Fall und nach einem ganzen Tag mit ihm, sagte er, dass Nicky unverbesserlich, hilflos war. (Nicky erfreut sich, alle „Fachärzte· zu verwirren.)
Doch Jesus hatte Pläne für Nicky! Auf einem Altar hat Christus in fünf Minuten geschafft, was die Fachleute nicht machen konnten. Gott schickte einen Pfeil in sein Herz, ein Pfeil der Wahrheit, der rief: „Nicky, Jesus liebt dich!“
In einem Augenblick wurde Nickys Herz aus Stein durch ein Herz aus Fleisch ersetzt. Er weinte und umarmte alle um ihn herum, als er übernatürlich von der Kraft Gottes verwandelt wurde. Nachdem die Fachleute der Gesellschaft ihn abgeschrieben hatten!
In diesen vergangenen Jahren habe ich enttäuscht beobachtet, wie die Kirche langsam aber sicher Christus aus den Thron genommen hat und die Weisheit der Welt auf den Thron erhoben hat. Aber wieder einmal sollte Jesus die Macht hinter Gottes Volk werden.

Donnerstag, 9. März 2017

ES GIBT EINE BEZAHLUNG

Lasst ihr mich euch vier tragische Ergebnisse geben, den Herrn zu entthronen.
“Israel ist ein rankender Weinstock, der für sich selbst Frucht bringt“ (Hosea 10:1). Jeder in Israel suchte sich selbst und das Ergebnis war totale Leere. Hosea sprach hier zu den Gläubigen und zeigte ihnen ein Bild, was es zu derjeniegen passieren wird, die den Herrn aus ihrem Leben schieben. Solche Menschen werden egoistisch und miserabel - und ihre Suche endet in Leere.
„Geteilt ist ihr Herz ... Er zerbricht ihre Altäre, verwüstet ihre Gedenksteine“ (Vers 2). Das Herz unserer Nation ist geteilt. Amerikaner ehren Gott und Religion mit den Lippen, aber sie preisen den Herrn nicht in Wahrheit. Das hat direkt zum Zusammenbruch aller unserer heiligen Institutionen geführt. Unsere Gesellschaft vertraut nicht mehr an Gott und wendet sich  stattdessen an die Regierung, das Bildungssystem, die soziale Sicherheit – bemühen sich, eine Art Stabilität zu finden. Gott sagt: „Wenn du Mich nicht vertraust, werde Ich alle deine vertrauten Institutionen scheitern lassen. Du wirst nichts mehr daran haben, zu glauben.“
„Ihr habt Ungerechtigkeit gepflügt, Unrecht geerntet ... Weil du auf deinen Weg vertraut hast“ (Vers 13). Hosea sagt: „Du hast aufgehört, an den Herrn zu vertrauen, und jetzt wirst du eine Ernte der Ungerechtigkeit ernten!“ Die Menschheit ist heute anspruchsvoll, ausgebildete, aber wir haben die Bibel und das Gebet abgelehnt. Und wohin hat uns all unser anspruchsvolles Lernen gebracht?
„Wir haben keinen König mehr, weil wir keine Ehrfurcht vor dem Herrn hatten“ (Vers 3). Das Herz des Königs von Israel war voller Götzendienst. Also wenn Israels Rückschritt begann, war er unfähig, ihren Glaubensverlust zu stoppen. Seine Worte hatten keine Autorität, und das Volk murmelte: „Wir haben keine Führung, keine Richtung. Wir sind ziellos!“
Dasselbe geschieht heute in unseren Kirchen. Viele Christen verspotten ihre Pfarrer und lächerten ihre Autorität. Warum? Weil ihre Worte keine Macht haben! Die Leute sagen: „Wir haben keine Führung in unserer Kirche. Wir sind verloren und verwirrt.“ Leider ist die Bezahlung, den Herrn zu entthronen.

Mittwoch, 8. März 2017

GOTT IST REINE, NATÜRLICHE MACHT

Gott hatte Israel gesegnet und begünstigt und gab ihnen Häuser, die sie nicht gebaut hatten, und Weinberge, die sie nicht gepflanzt hatten. Er hatte die fromme Männer auferweckt, um als Propheten zu sprechen und den Leuten klare Worte zu geben. Jahrelang hatten die Menschen Gott treu erwiesen, indem sie seinem Rat zuzuhören und sich nie das Fleisch zuzuwenden. Wenn Gott zu ihnen sprach, gehorchten sie, und sie wurden auf wundersame Weise von mächtigen Feinden befreit.
Aber eine Abfall war über Israel gekommen, und der Herr beschuldigte sie, dem Unrecht schuldig zu sein. Der Prophet Hosea beschreibt eine schreckliche Ernte für diejenige, die Gottes Herrschaft verwerfen und ihrer eigenen Kraft zuwenden. Als Hosea seine prophetische Botschaft schrieb, sprach er ein Volk an, das der Herr seit Jahren in Seinen Armen getragen hatte.
„Sie haben zutiefst verdorben gehandelt wie in den Tagen von Gibea. Er wird an ihre Schuld denken, er wird ihre Sünden heimsuchen. (Hosea 9:9 und 15). Welche schreckliche Sünde hat Gottes Volk begangen? Trunkenheit? Sexuelle Perversion? Begierde? Ehebruch? Mord? Nein, Gott sagte, ihr Unrecht war, sich von seinem Rat abzuwenden, indem sie Sein Wort ignorierten und dem Menschen gehorchten.
„Mein Gott verwirft sie, weil sie nicht auf ihn hören“ (Vers 17). In Gottes Augen ist das größte Unrecht, die ein Gläubiger begehen kann, nicht mehr von ihm abhängen!
Im Wesentlichen sagte der Herr Israel: „Du vertraust nicht mehr an Mich. Ich bin nicht mehr dein Leiter  und du wendest der Weisheit des Menschen zu. Du kommst zurück nach Ägypten für Hilfe, zurück zu dem Ort, von dem Ich dich befreit habe, indem du Mein Wort ablehnst und mich von mir abwendest.“
Ein großer angestrengender Prophet schrieb einmal: „Die reine Macht ist niemals bestrebt, um zusammenzuarbeiten. Es verlangt nur.“ Mit anderen Worten, Gott sagt nicht zu euch: „Du machst dein Teil und ich werde meins machen. Schon check mal, was Ich mache.“ Nein, absolut nicht! Gott ist reine, natürliche Macht und Er fordert, dass wir Ihm immer folgen, in allem, was wir tun. Alles andere verleumdet sein Königstum über unser Leben.

Dienstag, 7. März 2017

JESUS ENTTHRONEN

„Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden ... Es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen“ (Kolosser 1:16).
„Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde ... Damit Er in allem den Vorrang habe“ (Vers 18). 
Der Vater Gott erhob Christus auf den Thron als König über alle Völker und die ganze Natur und als Herr über die Gemeinde. Paulus sagt: „Es spielt keine Rolle, wie die Dinge auf der Außenseite aussehen. Alles kann außer Kontrolle geraten sein und es kann so aussehen, als ob der Teufel die Macht genommen hat. Aber die Wahrheit ist, Gott hat alles unter die Füße Jesu gebracht. Christus ist immer noch König über alles!”
Diese Passage beweisen, dass der allmächtige Gott Jesus Christus Herrschaft über alles gegeben hat. Doch um uns herum sehen wir unsere Gesellschaft und die Regierung, die lehnen ab, die Autorität und das Königtum Christi anzuerkennen. Wir entfernen Gott von unseren Schulen und Gerichten und ignorieren Ihn bei der Erklärung unserer Gesetze.
Ich glaube, Amerikas Ablehnung der Herrschaft Christi ist der Grund für all das Blutvergießen, Gewalt, Rassenhass, moralische Dekadenz, Drogenmissbrauch und sogar der Ausbruch von tödlichen  sexuellen Krankheiten in unserer Gesellschaft. Gesetzgeber, Erzieher und Medien haben Gott zu einem unbeschreiblichen Thema gemacht.
Noch schlimmer wird Jesus in den Kirchen im ganzen Land und im Leben von einer Menge von Gläubigen entthront. Es ist verständlich, dass die ungeretteten Menschen Christus entthronen  wollen, aber wie es der Vater schmerzen soll, zu sehen, wie Volk Gottes Ihn entthront hat.
Da Gott Christus gemacht hat, dass Er das Haupt für die Kirche sein sollte, sollten wir keine andere Ressource, kein anderes Vorbild oder keinen anderen Ratgeber sondern Jesus haben. Alle Kirchenregierung, Führung und Ratchlag sollen von Ihm kommen: „Und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“ (Jesaja 9:6). 

Montag, 6. März 2017

VERSUCHT IHR ZU HART? - Gary Wilkerson

Viele Christen sind heute erschöpft mit ihren Bemühungen, ihre Sünde abzulehnen. Sie verlieren jeder letzten Unze von Freude, und der Sieg, den Christus für sie gewonnen hat, wird in ihren hartnäckigen Bemühungen verloren, um eine eigene Gerechtigkeit festzusetzen.
Die von etwas anderem als Glauben verfolgende Gerechtigkeit wird immer scheitern. Merkt ihr, es kann nicht sowohl Gottes Gerechtigkeit als auch unsere eigene sein. Das würde bedeuten, dass es zwei Evangelien gibt: Seine und unsere. Wir können unsere Selbstgerechtigkeit nicht mit der heiligen Gottes Gerechtigkeit mischen.
Aber wird es nicht angenommen, dass wir uns bemühen sollen? Sagt die Bibel nicht, dass wir Sünde vermeiden sollen? Ja, aber es gibt nur einen Weg für uns, die Sünde zu vermeiden und das ist durch Jesus. Er ist nicht nur eine einfache Wahrheit, die wir akzeptieren, Er ist der lebendige Gott und sein heiliges Werk hört nie Tag oder Nacht auf.
Paulus beantwortet die Frage der Selbst-Anstrengung in Römern 9. Er spricht über einem Volk, das tatsächlich Gerechtigkeit erreichten: „Dass die Nationen, die nicht nach Gerechtigkeit strebten, Gerechtigkeit erlangt haben, eine Gerechtigkeit aber, die aus Glauben ist“ (Römer 9:30). Diese Leute wurden nicht durch ihre eigenen Bemühungen abgenutzt; Sie wurden nicht durch ihre Misserfolge belastet. Sie setzen ihren ganzen Glauben an das Werk Jesu am Kreuz für sie - und sie waren durch Sein reichliches Leben festgehalten.
„Denn das Endziel des Gesetzes ist Christus, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit“ (Römer 10:4). Dieser Vers hat allen Generationen von Gläubigen Freiheit gebracht. Christus ist das Ende. Es gibt nichts anderes! „So liegt es nun nicht an dem Wollenden, auch nicht an dem Laufenden, sondern an dem sich erbarmenden Gott“ (Römer 9:16).
Freund, seid ihr abgenutzt, um es besser zu machen? Seid ihr müde von dem endlosen Zyklus der Verheißung und Misserfolg? Dann setzt ihr alles hinter euch; lasst eure Bemühungen enden. Eure richtige Haltung vor dem Herrn hängt nicht von eurem Willen ab, sondern von Gott, der uns gnädig ist.

Samstag, 4. März 2017

FÜCHSE IN DEM WEINBERG - Carter Conlon

Viele Leute sind sich damit einverstanden, dass das Buch des Hohesliedes eine Darstellung von Christus und Seiner Braut ist. In diesem Buch finden wir einen wichtigen Vers, eine Bitte an den Bräutigam von derjenigen, die ihn kennen: „Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben! Denn unsere Weinberge stehen in Blüte“ (Hoheslied 2:15).
Wenn ihr die Größe eines Weinbergs betrachtet, scheint ein Fuchs ziemlich unbedeutend. Trotzdem hat ein kleiner Fuchs das Potenzial, die Trauben zu essen und die Schönheit eines blühenden Weinbergs zu vermindern. In gleicher Weise könnt ihr und ich uns in einer fruchtbaren Zeit befinden - eine Zeit, wenn die Dinge, die wir gebetet und geglaubt haben, passieren werden. Dennoch müssen wir darauf achten, dass es oft kleine Dinge in unserem Leben gibt, welche wenn wir sie außer Acht lassen, können unser Zeugnis stark vermindern. Wir sehen ein Beispiel dafür in dem Buch von Matthäus.
„Als sie [Jesus und Seine Jünger] aber nach Kapernaum kamen, traten die Einnehmer der Doppeldrachmen zu Petrus und sprachen: Zahlt euer Lehrer nicht die Doppeldrachmen?  Er sagt: Doch“ (Mattäus 17:24-25). Bis dahin war fast alles in Petrus Wandeln mit Jesus gut gegangen. Es war eine fruchtbare Zeit! Jedoch wusste Jesus, dass kleine Dinge in Petrus Leben behandelt werden mussten, damit seine zukünftige Fruchtbarkeit nicht vermindert wurde.
Als die Einnhemer der Tempelsteuer Petrus traten, log er! Weder er noch Jesus hatten tatsächlich die Tempelsteuer bezahlt. Später erklärt Jesus Petrus, dass sie diese Steuer nicht zahlen müssen (siehe Matthäus 17: 25-26). „Nur Fremde zahlen Steuern. Wir sind Söhne des Einen, der den Tempel besitzt! Deshalb gibt es keine Strafe für uns.”
Dies ist eine Art und Weise, um zu erkennen, dass unsere Sünden bedeckt sind. Da wir zu Christus kamen, wurden wir vergeben. Alle unsere Misserfolge und Mängel waren vollständig durch die Opfer von Jesu im Kreuzweg bedeckt.

1994 trat Carter Conlon auf Einladung des Gründungspfarrers David Wilkerson das Pastoralstaff der Times Square Kirche bei und wurde im Jahr 2001 zum Senior Pastor ernannt.

Freitag, 3. März 2017

DER SIEG IST BEREITS GEWONNEN

Wacht ihr jeden Tag in Angst über eine Sünde in ihrem Leben auf? Gott weiß alles über die Sünde, die in eurem Herzen bleibt. Er weiß, dass ihr es hasst und weinte darüber und Er will, dass ihr dieses Wort hört: „Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir ist geholfen worden“ (Psalmen 28:7).
Satan möchte, dass ihr Angst habt, dass ihr niemals freilassen werdet, niemals frei seid. Aber David sagte: „Fürchte ich kein Unheil“ (Psalmen 23:4).
Gott sagt zu allen schmerzvollen, verletzenden Heiligen: „Fürchtet euch nicht! Ich sehe und kenne eur ganzes Leiden, und Ich werde Satan nicht erlauben, euch zu zerstören.“
Ihr könnt fragen: „Aber was soll ich tun? Wie kann ich den Frieden des Herrn in dieser Situation haben?“ Die Antwort findet  ihr in Gottes Wort an Mose und Israel. Mit dem Meer vor ihnen, einem Feind hinter ihnen, und kein Platz zu drehen, hat Gott ihnen befohlen, „Fürchtet euch nicht! Steht und seht die Rettung des HERRN, die er euch heute bringen wird! Der HERR wird für euch kämpfen, ihr aber werdet still sein“ (2. Mose 14:13-14).
Der letzte Satz, „Ihr aber werdet still sein“, bedeutet nicht mehr beunruhigend sein, nicht mehr zu versuchen, alles selbständig zu stellen. Stattdessen vertraut Gott, das Er einen Weg für euch machen wird.
Josua und seine Armee mussten die ganze Nacht nach Gibeon marschieren, wo sie sich einer massiven Militärmaschine stellten. Josua blickte auf das Schlachtfeld und sah das Tal mit mächtigen Wagen und gut ausgebildeten Infanteristen - doch alles, was er hat, war eine Menge von müden, ungelernten Truppen.
„Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen! Denn in deine Hand habe ich sie gegeben; kein Mann von ihnen wird vor dir standhalten“ (Josua 10:8).
Gott erklärte den Sieg, noch bevor Josua in die Schlacht ging! Er sagte: „Der Sieg ist bereits gewonnen. Jetzt geh und kämpfe und weiß, ich habe dir den Sieg versprochen.“
Das ist die Botschaft des Kreuzes! Der Sieg ist bereits für uns gewonnen worden.

Donnerstag, 2. März 2017

DIE VERHEIßUNG

„Fürchte dich nicht vor ihnen!“ (5.Mose 7:18). Für Israel, „sie“ stellte die massiven, gut bewaffneten heidnischen Nationen dar, gegen sie sich stellten. Für uns heute, „sie"“ stellt jedes Problem, Schwierigkeiten und überwältigende Schwierigkeiten dar, gegen wir uns im Leben stellen.
Gott sagt uns, dass wir nicht zu fürchten sind! Und weil Er so sagt, ist es keine andere Erklärung nötig. Er ist alle mächtig und ganz bewusst von den satanischen Festungen, denen wir uns stellen. Er kennt jede Prüfung und Versuchung, dass der Satan jemals auf uns werfen wird. Und doch befiehlt er uns: „Du sollst keine Angst vor ihnen haben!“
Abraham lebte in einem fremden Land, das von mächtigen Königen umgeben ist, ohne zu wissen, wo er beendet würde. Doch das erste Wort Gottes war: „Fürchte dich nicht, Abram; ich bin dir ein Schild, ich werde deinen Lohn sehr groß machen“ (1.Mose 15:1).
Die Bedeutung dieses Verses ist: „Ich werde eine Mauer um dich herum sein, dein Beschützer, deine Verteidigung.“ Wesentlich sagte Gott Abraham: „Du wirst Schwierigkeiten haben, aber ich werde dich vor allen beschützen“. Abraham  antwortete beim Glauben an Gottes Wort: „Und er glaubte dem HERRN; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an“ (Vers 6).
Abrahams Sohn Isaak lebte auch in einer feindlichen Umgebung, die von Philistern umgeben war, die ihn haßten, belästigten ihn und wollten ihn aus von ihrem Land. Die Schrift sagt, jedes Mal, wenn Isaak einen Brunnen für eine Wasserversorgung grub, füllten die Philister es wieder mit Erde auf (siehe 1. Mose 26:15).
Überall, wo Isaac ging, fühlte er nichts mehr als Streit. Er zweifelte und er fragte sich, ob er es jemals schaffen könnte. Aber Gott gab Isaak das gleiche Wort, das er Abraham gegeben hatte: „Fürchte dich nicht! Denn ich bin mit dir, und ich werde dich segnen und deine Nachkommen vermehren wegen meines Knechtes Abraham” (1. Mose 26:24).
Heute, wie Isaak, sind wir die Kinder Abrahams und Gott macht uns das gleiche Versprechen: „Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach der Verheißung Erben“ (Galater 3:29).

Mittwoch, 1. März 2017

GOTT IST BESORGT

Satan hat eine Strategie, um die Gläubigen zu täuschen und sie daran zu zweifeln, dass sie die Treue Gottes bei der Beantwortung ihres Gebets bezweifeln. Er würde uns glauben lassen, dass Gott seine Ohren zu unseren Schreien geschlossen hat und uns verlassen hat, um die Dinge für uns selbst zu erledigen.
Eine große Tragödie in der Kirche heute ist es, dass wenige Leute an die Macht und Wirksamkeit des Gebets glauben. Ohne Bezugsnahme auf Blasphemie, können viele Menschen Gottes gehört werden, sich zu beschweren: „Ich bete, aber ich bekomme keine Antworten. Ich habe so  kräftig gebetetaber es ist erfolglos. Alles was ich will, ist ein wenig Beweis dafür, dass Gott gerade die Dinge ändert. Wie lange muss ich warten?“ Diese Gläubigen besuchen ihren geheimen Gebetsort nicht mehr, weil sie davon überzeugt sind, dass ihre im Gebet geborenen Bitte nicht auf seinem Thron erlangen sind. Andere sind davon überzeugt, dass nur „spirituelle Riesen“ ihre Gebete an Gott bringen können.
In aller Ehrlichkeit kämpfen viele Heilige Gottes mit Zweifeln: „Wenn Gottes Ohr für mein fleißiges Gebet offen ist, warum gibt es so wenig Beweise für Seine Beantwortung?“ Habt ihr schon lange ein bestimmtes Gebet gebetet, ohne eine Antwort zu bekommen? Haben sogar Jahre vergangen und ihr wartet noch immer und hofft. . . doch fragt euch?
Lasst uns vorsichtig sein, Gott für faul, sorglos mit unseren Bedürfnisse und Bitte zu halten, wie es Hiob getan hat. Job beschwerte, „Ich schreie zu dir, und du antwortest mir nicht. Ich stehe da, doch du achtest nicht auf mich“ (Hiob 30:20).
Hiobs Vision von Gottes Treue wurde von seinen gegenwärtigen Schwierigkeiten getrübt, und er endete, Gott zu beschuldigen, ihn zu vergessen.
Es ist Zeit für die Christen, einen ehrlichen Blick auf die Gründe zu nehmen, warum unsere Gebete gescheitert sind. Wir könnten schuldig sein, Gott mit Vernachlässigung zu beschuldigen, wenn eigentlich alle unsere eigenen Verhalten verantwortlich sind.
„Harre auf den HERRN und halte seinen Weg ein, und er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen“ (Psalmen 37:34).