Donnerstag, 31. Dezember 2009

Gottes Wohlgefallen

Gott liebt nicht nur sein Volk, sondern freut sich an jedem einzelnen von uns. Er findet großen Gefallen an uns. Genau genommen ist er selig, indem er uns bewahrt und befreit.


Immer wenn eines unserer Enkelkinder anruft, sehe ich diese Art elterlicher Freude bei meiner Frau Gwen. Gwen erstrahlt wie ein Weihnachtsbaum, wenn sie eines unserer lieben Kleinen an der Strippe hat. Nichts kann sie vom Telefon wegbringen. Selbst wenn ich ihr sagen würde, dass der Präsident an unserer Haustür stünde, würde sie mich fortscheuchen und weiterreden.


Wie könnte ich jemals meinen himmlischen Vater anklagen, dass er sich an mir weniger erfreute, als ich bei meinem eigenen Nachwuchs? Bisweilen haben mich meine Kinder enttäuscht, indem sie Dinge entgegen dem taten was ich sie gelehrt hatte. Aber kein einziges Mal habe ich aufgehört sie zu lieben oder mich an ihnen zu erfreuen. Also, wenn ich diese Art dauerhafter Liebe als ein unvollkommener Vater besitze, wie viel mehr kümmert sich unser himmlischer Vater um uns, seine Kinder?


Josua und Kaleb standen inmitten Israels auf und riefen: "Wenn der HERR Gefallen an uns hat, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben" (4. Mose 14,8; Elberfelder). Was für eine einfache und doch kraftvolle Aussage. Sie sagten: "Unser Herr liebt uns und hat Freude an uns. Und er wird jeden Riesen überwältigen, weil er Wohlgefallen hat es für uns zu tun. Daher dürfen wir nicht auf unsere Hindernisse schauen. Wir müssen unsere Augen auf die Liebe unseres Herrn richten, die er für uns hat."


In der ganzen Schrift lesen wir, dass Gott Wohlgefallen an uns hat: "Alle, die geradlinig leben, liebt er." (Sprüche 11,20; Gute Nachricht). "Das Gebet der Aufrichtigen ist ihm wohlgefällig." (Sprüche 15,8; Schlachter 2000). "Mein mächtiger Feind... war mir zu stark... aber der Herr war meine Stütze. Er führte mich heraus an einen weiten Ort; er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir." (Psalm 18,18-20; aus dem Englischen)


Es ist absolut unerlässlich, dass wir glauben, dass Gott uns liebt und Wohlgefallen an uns hat. Dann werden wir in der Lage sein zu akzeptieren, dass jeder Umstand in unserem Leben sich letzten Endes als der liebevolle Wille unseres Vaters für uns erweisen wird. Wir werden aus unserer Wüste hervorkommen indem wir uns auf die liebevollen Arme Jesu stützen. Und aus unserer Trauer wird er Freude hervorbringen.