Freitag, 31. Juli 2009

GENAUE ANWEISUNGEN UND UNEINGETRÜBTE ENTSCHEIDUNGEN!

Gottes Absicht mit jedem seiner Kinder ist, dass wir uns in die Herrschaft und Führung des Heiligen Geistes ergeben:


"Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln" (Galater, 5,25; Schlachter 2000). In anderen Worten: "Wenn er in dir lebt, dann erlaube ihm dich zu leiten!"


Ich möchte dir aufzeigen, was es heißt im Geist zu wandeln. Ich bin in diesem siegreichen Wandel noch nicht völlig angekommen - aber ich gewinne an Boden!


Wir haben unser ganzes Leben lang den Ausdruck "im Geist wandeln" gehört, aber was bedeutet das wirklich? Ich glaube, dass das 16. Kapitel der Apostelgeschichte eines der besten Muster ist, was es bedeutet im Heiligen Geist zu wandeln.


Der Heilige Geist stellt absolute, ganz genaue Anweisungen für jene bereit, die in ihm wandeln. Wenn du im Geist wandelst, dann wandelst du nicht in Verwirrung - deine Entscheidungen sind nicht eingetrübt.


Die Christen der Frühzeit wandelten nicht in Verwirrung. Sie wurden in jeder Entscheidung, jeder Bewegung, jedem Tun durch den Geist geführt! Der Geist redete zu ihnen und führte sie in jeder einzelnen Tagesstunde. Keine Entscheidung wurde getroffen, ohne dass man ihn um Rat gefragt hätte. Das Gemeindemotto im ganzen Neuen Testament war: "Wer Ohren hat zu hören, der soll hören was der Geist zu sagen hat!"


Ich begann meinen Dienst in New York City weil der Heilige Geist mir ganz klar gesagt hatte: "Geh nach New York City und richte eine Gemeinde auf". Und er sagte mir wann ich kommen solle. Kein Teufel oder Dämon könnte mich hiervon abbringen - weil der Geist genaue Anweisungen gegeben hatte. Ich erinnere mich wie ich zwischen Broadway und Seventh Avenue stand, weinte und meine Hände erhob. Der Heilige Geist sagte: "In genau diesem Gebiet werde ich eine Gemeinde aufrichten. Gehorche mir, David. Beginne eine Gemeinde in New York City!" Die Times Square Church ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von klaren, genauen Anweisungen des Heiligen Geistes!

Donnerstag, 30. Juli 2009

WIE WICHTIG IST ES, DASS WIR UNSEREN FEINDEN VERGEBEN UND SIE SEGNEN?

Paulus schreibt: "Gebt Raum dem Zorn" (Römer 12,19). Er sagt: "Du erleidest das Falsche. Lege ihn nieder und ziehe weiter. Werde lebendig im Geist". Hingegen, wenn wir uns weigern, die uns zugefügten Schmerzen zu vergeben, dann müssen wir diesen Folgen ins Angesicht schauen:


  1. Wir werden schuldiger sein als die Person, die uns unsere Wunde zugefügt hat.
  2. Gottes Barmherzigkeit und Gnade uns gegenüber wird abgedreht. Und dann, wenn die Umstände in unserem Leben beginnen sich falsch zu entwickeln, werden wir sie nicht einordnen können, weil wir uns im Ungehorsam befinden.
  3. Die zu unserem Nachteil bereiteten Unannehmlichkeiten unseres Verfolgers werden uns weiterhin des Friedens berauben. Er wird der Sieger werden, indem es ihm gelingt uns eine bleibende Wunde beizufügen.
  4. Weil Satan sein Ziel erreicht, indem er uns in Rachegedanken hineintreibt, wird er in der Lage sein uns in noch tödlichere Sünden zu führen. Und wir werden Übertretungen begehen, die weit schlimmer sind als diese.


Der Autor der Sprüche gibt den Ratschlag: "Einsicht macht einen Menschen langsam zum Zorn, und es ist ihm eine Ehre, Vergehungen zu übersehen" (Sprüche 19,11; Schlachter 2000). In anderen Worten: Wir dürfen nichts tun, bis sich unser Zorn gelegt hat. Wir dürfen keine Entscheidung treffen oder irgendeine Tat durchziehen, solange wir noch ärgerlich sind.


Immer wenn wir Verletzungen übersehen und Sünden vergeben, die uns angetan wurden, bringen wir unserem himmlischen Vater Ehre. Wenn wir das tun, bildet das unseren Charakter. Wenn wir vergeben, wie Gott vergibt, bringt er uns in eine Offenbarung des Wohlwollens und Segens hinein, die wir bislang nicht kannten.


Jesus gebietet uns, dass wir jene lieben, die sich selbst zu unseren Feinden gemacht haben, indem wir drei Dinge tun:


  1. Wir sollen sie segnen
  2. Wir sollen ihnen Gutes tun
  3. Wir sollen für sie beten

In Matthäus 5,44 sagt Jesus:
"Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen und betet für die, die euch beleidigen und verfolgen".

Mittwoch, 29. Juli 2009

GEBET - LANGE REDE KURZER SINN

"Sei nicht vorschnell mit deinem Mund, und dein Herz eile nicht, ein Wort vor Gott hervorzubringen! Denn Gott ist im Himmel, und du bist auf der Erde; darum seien deine Worte wenige." (Prediger 5,1; Elberfelder)


Häufig liegt in langen Gebeten ein Vorwand. Der Wunsch, bei Gott einen "Vertrauensvorschub" aufzubauen; der Ehrgeiz das Gebetsleben von Menschen zu kopieren, die Gott gebraucht; der unterschwellige Versuch, den Herrn mit Worten zu überhäufen, um ihn so anzuöden, dass er handelt. Ich frage mich - wird Gott davon nicht gelangweilt? Sehnt er sich vielleicht doch nach mehr Gebeten und Bitten, die kurz und intelligent sind? Einige von uns gehen in das verborgene Kämmerlein und "labern wie ein Wasserfall". Wir werden voreilig, langatmig, bedienen uns einer Papageischablone und bedeutungsloser Bitt- und Lobmuster. Aber Gott verdient eine intelligente, prägnante Darstellung unserer Bedürfnisse, ein besonnenes Lobpreisopfer, das von Herzen kommt, und eine Würde, die auf unserem Respekt gegenüber dem König aller Könige beruht.

 

Werde mit Gott konkret, wenn du betest, und er wird dir gegenüber konkret werden, was die Antwort angeht. Leichtfertigkeit und Leichtsinn haben keinen Raum in seinen Vorhöfen.


Jesus sagte: "Bleibt hier und wacht mit mir!" (Matthäus 26,38)

 

Der wahre Sinn des Gebets ist, dass wir die intensive persönliche Gemeinschaft mit dem Herrn genießen. Das Herz sträubt sich davor in Gottes Gegenwart verweilen und befriedigt sich mit "Andachten". Dies beschreibt einen hastigen Zeitraum spät in der Nacht oder früh am Morgen, wo ein "Quickie"-Gebet dargebracht wird und eine hastige Portion der Heiligen Schrift halbwegs aufgenommen wird. Alles in-der-Welt-Zeugnisgeben kann einen Menschen nicht von seiner Pflicht und seinem Privileg des Gebets im verborgenen Kämmerlein entbinden. Eingeschlossen mit Gott bis die fleischliche Seele verändert wird! Kein Mensch sollte beten ohne zu ackern, und kein Mensch sollte ackern ohne zu beten.

 

Jedes Geschenk Gottes wird dich einen Ächzer kosten. Wahre Männer und Frauen Gottes fühlen sich zu schwach, dem Feind ohne tägliches, beständiges Gebet entgegenzutreten.

Dienstag, 28. Juli 2009

GEHORSAM IST BESSER ALS SEGEN

"Samuel aber sprach zu Saul: Hat der Herr dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern!" (1. Samuel 15,22; Schlachter 2000)


Es ist geschrieben: "Gehorsam ist besser als Schlachtopfer". Er ist auch besser als Segen. Dies ist die tiefste Bedeutung in der Geschichte von Abram, als er dabei ist Isaak auf dem Altar zu opfern. Gott hatte gesagt: "Geh und tue dies". Und er gehorchte. Verließ Abram jenen Altar, indem er sagte: "Gott hat es sich anders überlegt"? Ich denke nicht. Gott wollte nur Gehorsam. Ich habe das gerade heute erlebt. Gott hatte mir gesagt, ich solle verhandeln und gab mir alle Hinweise, dass ich eine gewisse Sache einfordern sollte. Ich tat es. Ich tat alles, was in meiner Macht stand, um sie zu erlangen. Aber ich bekam sie nicht! Was nun? Soll ich Gott infrage stellen? Soll ich anzweifeln, dass er zu mir geredet hat? Soll ich glauben, dass Satan mich hinderte? Nein! Ich habe den Herrn sorgfältig gesucht. Er sagte: "Tue dies", und ich tat es. Ich bleibe im Frieden des Gehorsams. Das ist besser als Segen. Gott zeigt dir nur eine Seite der Münze - Gehorsam.


Der Diener muss gehorchen ohne Fragen zu stellen! Auch das ist Glaube: Wenn ein Herr seinem Knecht befiehlt zu gehen, so geht er; oder zu kommen, so kommt er.


"Auch wenn er mich erschlagen mag, werde ich ihm doch vertrauen" (Hiob 13,15; KJV).

Kann sich ein Mensch in seinem Herzen vornehmen Gott zu vertrauen, wenn es scheint, dass dieser seine Zusage bricht. Kann ein Mensch immer noch die Sprache des Glaubens reden, wenn all seine Führungen ihm um die Ohren fliegen? Die Hünen des Glaubens handelten so. Männer von großartigem Glauben sahen den hitzigsten Versuchungen ins Auge. Gott geht eigenartige Wege, um Glaube entfalten zu lassen, und je tiefer du mit Gott verbunden bist, desto eigenartiger werden deine Prüfungen sein. Lass dich nicht dahin leiten zu denken, jene Trübsale seien notwendigerweise ein Beweis dafür, dass du ihm missfällst! Wunder werden nur unter Unmöglichkeiten hervorgebracht. Du wünschst dir also ein Kind des Glaubens zu sein - dann mach dich bereit für ein Leben der eigenartigsten Prüfungen.


Glaube kommt indem du anwendest, was du hast. Warte nicht darauf, dass die Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Gehe auf jeden Fall voran! Der entscheidendste Teil des Glaubens ist "die letzte halbe Stunde".